Zehn Aida-Crewmitglieder positiv auf COVID-19 getestet

Am vergangenen Sonnabend wurden AIDAmar und AIDAblu herzlich begrüßt als sie die Molenköpfe von Warnemünde passierten.Am vergangenen Sonnabend wurden AIDAmar und AIDAblu herzlich begrüßt als sie die Molenköpfe von Warnemünde passierten.24. Juli 2020

Nachdem am vergangenen Sonnabend AIDAmar und AIDAblu im Rostocker Überseehafen festgemacht haben, um den Neustart in die Kreuzfahrtsaison am vorzubereiten (DWM berichtete), wurden am Mittwoch die ersten 750 Crewmitglieder aus ihren Heimatländern in Südostasien mit drei Maschinen über Rostock Laage eingeflogen. Sie alle hatten sich vor Abflug in eine mehrtägige Quarantäne begeben und auf das Coronavirus testen lassen müssen. Ohne Befund.

Im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Untersuchung wurden vor Betreten der Schiffe in Rostock erneute Tests durchgeführt. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) heute mitteilte, wurden dabei zehn Crewmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet. Neun davon seien symptomfrei, einer hat leichte Symptome. „Die zehn Personen sind inzwischen streng isoliert und von der restlichen Crew abgeschottet“, informiert der zuständige Senator für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, Steffen Bockhahn. Jetzt gelte es herauszufinden, wo die Infektionen stattgefunden haben. „Möglich ist, dass es auf dem Flug passiert ist“, mutmaßt der Leiter des Rostocker Gesundheitsamtes, Markus Schwarz. Geprüft werde jetzt, ob die zehn positiv Getesteten in einem Flugzeug gesessen haben oder ob sie auf die drei Maschinen verteilt nach Deutschland eingereist sind. Am Sonntag sollen alle Crewmitglieder erneut getestet werden.

„Die Testergebnisse zeigen, dass unsere strengen, gemeinsam mit den Behörden ausgearbeiteten Hygieneprotokolle gereichen. Auch alle weiteren Schritte werden wir mit den zuständigen Behörden in Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern abstimmen“, betont Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Die Sicherheit der Mitarbeiter, Gäste und Zulieferer habe dabei Priorität. Aida Cruises hat entschieden, dass AIDAmar und AIDAblu vorerst im Überseehafen verbleiben. Die Schiffe im befinden sich derzeit nicht in Quarantäne und das sei nach Aussage von Markus Schwarz wegen der strikten Einhaltung der Schutzmaßnahmen auch nicht erforderlich. Ausgesetzt wurden allerdings Landgänge für die gesamte Crew.

Senator Bockhahn gibt sich vorsichtig optimistisch, spricht von einem beherrschbaren Risiko und befürwortet den planmäßigen Neustart in die Kreuzfahrtsaison. Auch Aida Cruises geht davon aus, dass die Ostsee-Kurzreisen ab Warnemünde am 12. und 16. August starten können. Obwohl keine fremden Häfen angelaufen werden, sei das Interesse an den Touren nach Unternehmensangaben groß. Das neue Aida Gesundheits- und Sicherheitskonzept wurde im Internet unter www.aida.de/sichererurlaub hinterlegt.

Foto (Archiv): Taslair



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