"Warnemünde: Was ist gegeben – was wird gesucht?" jetzt auch in der Kirche

Frank Martens vom Tourismusverein Rostock & Warnemünde (l.) und Dietmar Vogel vom Handels- und Gewerbeverein ist es wichtig, dass der Gemeinschaftsbeitrag zu den drängendsten Strukturfragen Warnemündes – Wohnen, Verkehr und Mittelmole – möglichst lange einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist.Frank Martens vom Tourismusverein Rostock & Warnemünde (l.) und Dietmar Vogel vom Handels- und Gewerbeverein ist es wichtig, dass der Gemeinschaftsbeitrag zu den drängendsten Strukturfragen Warnemündes – Wohnen, Verkehr und Mittelmole – möglichst lange einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. (1 weiteres Bild)18. September 2020

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir unter der Überschrift „Warnemünde: Was ist gegeben – was wird gesucht?“ über einen Diskussionsbeitrag zur Fortschreibung des Strukturkonzeptes. Die interessante Präsentation – ausgearbeitet durch den Tourismusverein Rostock & Warnemünde (TVRW), den ortsansässigen Handels- und Gewerbeverein (HGV) und die Bürgerinitiative „Alter Fährhafen“(BI) – wurde stellvertretend durch BI-Sprecher Heiko Schulze in der letzten Ortsbeiratssitzung vorgestellt. Corona-bedingt war die Gästezahl sehr beschränkt. Zu wenig für so ein wichtiges Thema befanden die Akteure und suchten nach einer Alternative, um möglichst viele Bürger erreichen zu können.

Dank Unterstützung durch die evangelische Gemeinde und Pastor Harry Moritz wurde jetzt im Eingangsfoyer der Warnemünder Kirche ein für jedermann zugänglicher, öffentlicher Ort gefunden. Auf einer Schautafel kann das bebilderte Referat eingesehen werden – repräsentativ und vollständig. Ein „Gästebuch“ gibt den Besuchern darüber hinaus die Möglichkeit persönliche Hinweise und Kommentare einzutragen.

Die Intention: Dafür, dass die anstehende Fortschreibung des Strukturkonzeptes Weichenstellungen für die Ortsentwicklung der nächsten 20 bis 30 Jahren geben soll, war die angesetzte Dauer der städtischen Aktiv-Ausstellung mit nur zehn Tagen für eine echte Beteiligung extrem kurz. „Wir haben jetzt die Punkte herausgearbeitet, die wir unbedingt berücksichtigt sehen möchten: Wohnen, Verkehr und die Mittelmole“, betont der Vorsitzende des Tourismusvereins, Frank Martens. Man sei sich darüber hinaus einig, dass der Mittelmole ein Erlebnisfaktor zukommen muss – ausschließlich Wohnen und Parken habe damit rein gar nichts zu tun.

Da der Beteiligungsprozess noch gut anderthalb bis zwei Monate andauern wird, sollen die Hinweise aus dem Gemeinschaftsbeitrag zu den drängendsten Strukturfragen auch genauso lange für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. In Absprache mit Pastor Moritz ist das so gewährleistet.

Die vom Stadtplanungsamt und dem Planungsbüro BSR initiierte Aktiv-Ausstellung im Gemeindehaus ist indessen abgelaufen. „Das Interesse war groß. Über 570 Besucher fanden an den zehn Tagen zu uns und hinterließen sehr viele Kommentare“, resümiert Wolfgang Oehler vom Büro BSR. Das Meinungsabbild sei umfangreich und würde jetzt ausgewertet. In etwa zwei Wochen soll eine weitere Ortsteil-Info mit der Quintessenz an die Haushalte verteilt und auch im Internet unter www.strukturkonzept-warnemuende.de veröffentlicht werden. Die Ergebnisse bilden gleichzeitig die Grundlage für verschiedenste Themenforen, die von Mitte Oktober bis Anfang November geplant sind. Alle Termine sollen zuvor in der Presse angekündigt werden.



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