Ortsbeirat setzt sich für Begegnungszentrum ein

Für die Kindertagesstätte „Strandmuschel“ entsteht ein Ersatzneubau in der Friedrich-Barnewitz-Straße. Ist das Gebäude leergezogen, wäre es eine Option für das Bürgerbegegnungszentrum Warnemünde.Für die Kindertagesstätte „Strandmuschel“ entsteht ein Ersatzneubau in der Friedrich-Barnewitz-Straße. Ist das Gebäude leergezogen, wäre es eine Option für das Bürgerbegegnungszentrum Warnemünde.02. September 2021

Immer wieder wurde in Warnemünde auch im Hinblick auf die Bebauung der Mittelmole die Forderung nach einem Bürgerbegegnungszentrum laut. Im Frühjahr ergriff der Ortsbeirat die Initiative und rief zu einer Ideensammlung für ein Nutzungskonzept auf (DWM berichtete).

Mit reger Beteiligung, wie sich Beiratsmitglied Reiner Milles freute: „200 Einzelpersonen, die Volkssolidarität, die Caritas und drei Ausschüsse des Ortsbeirates haben sich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und umfangreiche Zuarbeit geliefert.“ Diese würde jetzt strukturiert und auf Wunsch des Kommunalen Eigenbetriebs Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) in eine Anforderungskonzeption einfließen.

KOE-Chefin Sigrid Hecht sei, so der Beiratsvorsitzende Wolfgang Nitzsche, grundsätzlich nicht abgeneigt und im Zuge der Umsetzung an einer Ortsbegehung interessiert. In Frage kämen danach der Flachbau südlich der „Bootsterrassen“ am Alten Strom, die nach Umzug bald leergezogene Kita „Strandmuschel“, Ecke Parkstraße/ Richard-Wagner-Straße, und auch die Mittelmole sei nicht ausgeschlossen. Ebenfalls im Gespräch sind das ehemalige Verwaltungsgebäude der Warnowwerft und die Aula der Heinrich-Heine-Schule, wobei letztere aus Sicht des Ortsbeirates weniger geeignet sei.

„In den vergangenen Jahren war es so, dass hin und wieder über ein Bürgerbegegnungszentrum gesprochen wurde. Das wars dann aber auch. Ich glaube, dass wir jetzt einen Schritt weiter sind und ich glaube auch, dass jetzt keiner mehr an dem Thema vorbeikommt“, zeigte sich Reiner Milles überzeugt. Er kündigte an, die fertige Konzeption in einer der nächsten Beiratssitzungen auf die Tagesordnung bringen zu wollen. Erst dann soll sie an den KOE übergeben werden.



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