27. Stromfest mit Brückendrehung

Weil im Mai, zum Stromerwachen, jetzt schon zum zweiten Mal in Folge Corona-bedingt keine Brückendrehung stattfinden konnte, wird das Spektakel am 11. September zum 27. Stromfest nachgeholt.Weil im Mai, zum Stromerwachen, jetzt schon zum zweiten Mal in Folge Corona-bedingt keine Brückendrehung stattfinden konnte, wird das Spektakel am 11. September zum 27. Stromfest nachgeholt.03. September 2021

Traditionell werden der Beginn und das Ende einer jeden Sommersaison in Warnemünde gebührend gefeiert. Nicht so in Corona-Zeiten, da ist bekanntlich alles anders: Das Stromerwachen, Anfang Mai, wurde schon zum zweiten Mal in Folge abgesagt und das Stromfest im September musste 2020 ebenfalls ausfallen. In diesem Jahr darf das 27. Stromfest nun endlich wieder stattfinden. Zwar als etwas abgespeckte Corona-konforme Variante, aber immerhin. Höhepunkt dürfte die nachgeholte Brückendrehung am 11. September sein.

Als Vorbote des eigentlichen Festwochenendes wird die Warnemünder Seepromenade vom 7. bis 12. September wieder zur Bummelmeile. Kultur gibt’s auch, und zwar beim „Warnemünder Landgang“ vom 10. bis 12. September, jeweils zwischen 14 und 17 Uhr. Künstler unterschiedlichster Genres beleben dann die Straßen Warnemündes fröhlich musizierend, tanzend, singend und agierend. Los geht es immer am Leuchtturm. „Eingeleitet und beendet werden die Spaziergänge jeweils mit der Warnemünder Fanfare vom Leuchtturm“, kündigt Inge Regenthal, Vorstandsmitglied des Warnemünde Vereins, an. Stromerwachen, das Sommerfest zur Warnemünder Woche mit „Niegem Ümgang“ und Stromfest werden unter Federführung des Vereins organisiert.

Höhepunkt des 27. Stromfestes dürfte die Brückendrehung am Sonnabend sein. Eigentlich gehört diese Zeremonie zum Stromerwachen, wird jetzt aber – weil schon zwei Mal ausgefallen –nachgeholt. Los geht es schon um 10.30 Uhr, wenn die Warnemünder Trachtengruppe an der Vogtei eine Kostprobe ihres Könnens abliefert. Etwa zehn Minuten später folgt die offizielle Begrüßung durch die Vorsitzende des Warnemünde Vereins, Astrid Voß und Tourismusdirektor Matthias Fromm. Im Anschluss, gegen 10.50 Uhr, spricht der Leiter des Rostocker Tiefbauamts, Heiko Tiburtius, über die historische Drehbrücke über den Alten Strom und gibt um 11 Uhr mit der Warnemünder Fanfare das Kommando zur eigentlichen Öffnung. Die Warnemünder Jungs singen dazu ein Ständchen. Begleitet wird die Brückendrehung wie gewohnt durch den Seenotrettungskreuzer Arkona und den Seglernachwuchs des Warnemünder Segel-Clubs, der durch die geöffnete Brücke fährt. Nach dem Schließen der Brücke gegen 11.20 Uhr beginnt an der Vogtei ein buntes Programm.

Konzerte im Kurhausgarten sind zum 27. Stromfest ebenfalls angekündigt: am Sonnabend, 11. September, 18 bis 21 Uhr, gibt es Livemusik mit Jackbeat und am Sonntag, 12. September von 15.30 bis 17 Uhr, ein Meeresbrise-Konzert mit Sophie Hut & Band.

Es versteht sich von selbst, dass die denkmalgeschützte Bahnhofsbrücke während der Öffnung voll gesperrt ist. Es besteht die Möglichkeit, den Alten Strom südlich zu umlaufen.



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