Ansprechende Imbissversorgung: Bahnhofsvorplatz wird zum Ankerplatz

Wollen Gäste Warnemündes auf dem Ankerplatz am Bahnhof willkommen heißen: Norbert Ripka, Katrin Ripka, Manfred Schumann und Heiko Lange (v.l.)Wollen Gäste Warnemündes auf dem Ankerplatz am Bahnhof willkommen heißen: Norbert Ripka, Katrin Ripka, Manfred Schumann und Heiko Lange (v.l.)10. Mai 2022

Einen niveauvoll gestalteten Bahnhofsvorplatz wünschen sich Einheimische und Gäste. Dass der Platz nach der Umgestaltung des Personenbahnhofs wiederbelebt werden soll, daran hat die Bahn niemals einen Zweifel gelassen. Schließlich müsse das gewaltige Bauvorhaben zumindest anteilmäßig refinanziert werden. Keiner wollte aber die alten Verhältnisse mit Bar-Lok und Ballermann-Flair zurück und so wurde die Bewirtschaftung des Platzes ausgeschrieben (DWM berichtete). Mit ganz konkreten Vorgaben, weshalb sich das Interesse anfangs auch in Grenzen hielt.

Mit dem Inhaber der Veranstaltungsagentur Highlights Event Management MV, Heiko Lange, fand sich schließlich doch noch jemand. Seine Idee überzeugte sowohl die Bahn, als auch das städtische Bauamt. Seine beiden Mitstreiter sind in Warnemünde nicht unbekannt: Norbert Ripka betreibt das Hotel/Café Ringelnatz und die „Cafeteria Laak 5“ wohingegen der Sohn des Caterers Manfred Schumann das Restaurant „Cut & Chill“ auf dem Golfplatz führt. Gemeinsam haben sie das Konzept für ihren „Ankerplatz“ entwickelt.

„Wir möchten, dass ankommende Besucher einen guten Eindruck von Warnemünde haben und sich dieser auch hält, wenn sie wieder nach Hause fahren“, betont Heiko Lange. Vorbei sind die Zeiten der Wagenburg, jetzt entsteht eine Wohlfühloase mit drei einheitlich gestalteten, ausgebauten Seecontainern, hölzernen Sitzmöbeln und Sonnenschirmen. Gemütliche Terrassenatmosphäre eben. Am Freitag hat der Aufbau begonnen. Alles bleibt in der Region: Die Container wurden in Roggentin umgebaut und auch die Bewirtschafter sind allesamt von hier.

Vorbei auch die Zeiten von Einweggeschirr – Speisen und Getränke werden am Ankerplatz nämlich ausschließlich auf Mehrweggeschirr gereicht. „Die Produktpalette ist hochwertig angesiedelt, es ist aber auch eine Bratwurst zu haben“, verrät Norbert Ripka. Während Schumann auf regionale Burger setzt, gibt’s bei Ripka nebenan Kartoffelwaffeln mit Lachs und Schmand, Antipasti und Ragout Fin, aber eben auch die angekündigte Bratwurst. Für ein gepflegtes Glas Wein haben sich die beiden Gastronomen gleich zwei Winzer mit ins Boot geholt: aus Hessen das Weingut Schmahl und aus Meißen Vincenz Richter. Der dritte Container ist zweigeteilt. Zu haben sind hier maritime Souvenirs des Labels Küstenliebe und natürlich Softeis.

Zielstellung ist die Eröffnung am 21. Mai. „Es soll schön aussehen, das ist unser aller Anspruch“, erklärt Manfred Schumann. An Tagen mit Großveranstaltungen im Ort wird es zusätzlich einen Wachdienst geben, der für Ordnung sorgt. Und manchmal wird sogar Livemusik gespielt. Die Warnmünder Jungs stehen bereit.  



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