Vorletzte Ausstellung im vorletzten Jahr der Galerie Möller

Gezeigt wird in der Galerie Möller vom 6. Oktober bis 15. November ein buntes Potpourri, bestehend aus Holzkunst, Malerei, Grafik, Farbgrafik und Acrylmalerei.Gezeigt wird in der Galerie Möller vom 6. Oktober bis 15. November ein buntes Potpourri, bestehend aus Holzkunst, Malerei, Grafik, Farbgrafik und Acrylmalerei.04. Oktober 2022

Vom 6. Oktober bis 15. November lädt die Galerie Möller Warnemünde zur vorletzten Ausstellung des Jahres, das gleichzeitig das vorletzte Jahr ihres Bestehens ist. Gezeigt wird ein buntes Potpourri, bestehend aus Holzkunst, Malerei, Grafik, Farbgrafik und Acrylmalerei.

Seit der Holzgestalter Christian Miene 2002 seine Arbeiten aus dem Vogtland das erste Mal an die Küste brachte ist er einer der erfolgreichsten Künstler der Galerie. „,So etwas habe ich ja noch nie gesehen!‘, wird für sechs Wochen wieder der häufigste Ausspruch sein, der die Ausstellung begleitet“, weiß Galeristin Ulrike Möller. Das liegt sicherlich nicht nur daran, dass Holzgestaltung in Süddeutschland häufiger anzutreffen ist, sondern an der besonderen Ausstrahlung seiner Arbeiten. Kunst und Handwerk gehen in ihnen eine Symbiose ein, die in ihrer Art einmalig ist. Zu Recht haben sie daher den Titel „Holz-Art“.

Erstmalig sind in Warnemünde auch Bilder seiner Frau Stefania zu sehen. Gemeinsam haben sie in Schneeberg studiert. Als Textilgestalterin, für die in ihren freien Arbeiten das Papier in Form von Collagen oder als Bildträger eine Rolle spielt, macht sie Entwürfe für Webereien.

Die Grafik von Inge Jastram ist ein Wechselspiel aus Groteskem, Karikativem und Clownesk-poetischem. Sie gehört zu dem Stärksten, was die figurative Grafik in Deutschland bieten kann. Ihr künstlerisches Werk ist lebensnah und einfühlsam. Besonders ihr Gespür für Frauenschicksale findet breite Resonanz unter den Betrachtern.

Eine der wichtigsten Künstlerinnen der Galerie ist die Schwedin Helmtrud Nyström. Erstmalig stellte sie in Warnemünde im Eröffnungsjahr 1986 aus. Ihre letzte Ausstellung 2020, ein Jahr vor ihrem Tode, hat sie als Malerin und Grafikerin gezeigt, wie Natur und Mensch zu einer Symbiose in einer mythologisch-poetischen Bildwelt verschmelzen. Sie interessierte sich für das Verborgene, das Archetypische, für Zeichen und Symbole der Urvölker und verwendet sie als eigene Zeichen. Die besondere Bildsprache hat sie zu einer international sehr beachteten Künstlerin gemacht.

Ein Naturtalent als Maler ist Andreas Marcus Schmid. In seinen Acryl-Landschaftsbilder offenbart er ein besonderes Farbempfinden gepaart mit einer zunehmenden Souveränität im Gebrauch seiner künstlerischen Mittel.

Für diese Sammelausstellung ist keine gesonderte Eröffnung geplant.



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