Versteigerung für den guten Zweck


01. November 2023

Das Leuchtturm Jubiläumsjahr endet mit dem Adventssingen 3. Dezember. Doch zuvor will der Förderverein Leuchtturm Warnemünde e.V. noch eine Versteigerung „lostreten“ – eine ehrenamtliche Versteigerung, ohne Notar aber für den guten Zweck, wie Vorstand Mathias Stagat betont. „Jetzt, wo Weihnachten in greifbare Nähe rückt, ist die richtige Zeit dafür“, weiß der Warnemünder.

Bekanntermaßen ist der Verein nämlich nicht auf Fördergelder angewiesen, sondern reicht selbst Gelder aus. Unterstützt werden so satzungsgemäß kulturelle und humanitäre Projekte, aber auch Anliegen, die sich dem Denkmalschutz verschrieben haben. „So konnten wir seit Vereinsgründung 1994 an bislang 105 Institutionen und Einrichtungen weit über eine Million Euro auszahlen“, berichtet Schatzmeisterin Inge Morenz. Damit ist der Verein einer der wichtigsten „Geber“ im Ostseebad.

Sieben Exponate – alle haben einen Bezug zum Leuchtturm – sollen jetzt unter den Hammer kommen. „Wir als Förderverein stocken die Einnahmen aus der Versteigerung auf und unterstützen damit sieben gemeinnützige Projekte“, kündigt der Leuchtturmchef an.

Zu haben sind ein Druck „125 Jahre Leuchtturm Warnemünde“ des Grafikers Dirk Meier, die Nummer 125 von 125 der limitierten Jubiläumsillustration des Künstlers Christoph Kadur sowie ein Plakat „Rostocker Denkmale“ mit Zeichnungen von Gerhard Lau. Geboten werden kann auch auf einen Leuchtturm-Schwibbogen mit LED-Lichtband von Peter Marzin aus Dippoldiswalde im Erzgebirge und drei Acrylgemälde von Leuchtturmmann Heinz Plautz. Der 87-Jährige ist begeisterter Hobbymaler und hat gerade erste seinen aktiven Dienst am Turm beendet. Für die Versteigerung stellt er mit „Drehorgelspieler Günther Lohmann“, „Erinnerung an Michael Tryanowski“ und „Hanse Sail Ausfahrt“ drei Motive zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Kunstwerken – allesamt Unikate – sind unter www.warnemuende-leuchtturm.de/versteigerung.html nachzulesen.

Einsendeschluss für alle Gebote ist der 1. Dezember 18 Uhr. Das betrifft die online abgegebenen E-Mail-Gebote, aber auch die Briefpost. Ganz wichtig ist, dass für Rückfragen immer auch Kontaktdaten angegeben werden. Alle aktuellen Gebote werden auf der genannten Internetseite veröffentlicht. „Onlinebieter können sich hier auch über den aktuellen Stand informieren. Bieter, die keinen Internetzugang haben und uns per Brief kontaktieren, rufen wir an, wenn sie überboten wurden. Gegebenenfalls können sie dann ihr Gebot noch erhöhen“, erklärt Mathias Stagat die Prozedur.

Die jeweiligen Höchstbietenden werden am 2. Dezember auf der Leuchtturm-Webseite veröffentlich. Natürlich werden sie auch telefonisch oder per E-Mail informiert. Verkündet werden die Namen zudem bei 21. Adventssingen am Leuchtturm. Und mit den Spenden, die hier aus Stollen- und Heißgetränkeverkauf generiert werden, will der Förderverein noch ein achtes gemeinnütziges Projekt unterstützen.


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