Umgestaltung des Sportplatzes Parkstraße soll förderfähig werden

Noch laufen die Vorplanungen für die Umgestaltung des Echtrasen-Sportplatzes in der Parkstraße Warnemünde. Damit es irgendwann auch zur Umsetzung kommen kann, muss das Projekt förderfähig gemacht werden. Foto: TaslairNoch laufen die Vorplanungen für die Umgestaltung des Echtrasen-Sportplatzes in der Parkstraße Warnemünde. Damit es irgendwann auch zur Umsetzung kommen kann, muss das Projekt förderfähig gemacht werden. Foto: Taslair (1 weiteres Bild)23. September 2022

Keine neuen Erkenntnisse, aber den Status quo zur Sanierung des Warnemünder Sportplatzes in der Parkstraße vermittelte der Leiter des Amts für Sport, Vereine und Ehrenamt, Heiko Lex, bei der letzten Ortsbeiratssitzung.

Man sei immer in Rückkopplung mit den hier ansässigen Vereinen um eine möglichst hohe Nutzerzufriedenheit zu schaffen. Das betreffe zum einen die laufende Akutsanierung und zum anderen die Umgestaltung des gesamten, zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gehörenden, Stadions. Jedoch, nicht alles klappt gleich und auf Anhieb: „Es wurden neue Trainerbänke installiert, was auch dringend notwendig war. Allerdings sind die Sitzschalen blau geworden, obwohl die dort ansässigen Vereine Rot-Weiß als Farben haben. Das müssen wir jetzt wieder geradebiegen“, kündigte Heiko Lex an.

Was die Umgestaltung betrifft, haben sich die Planer dazu entschieden, die für 300 Menschen ausgelegte Tribüne nordseitig zu installieren: „Der Schall wird so gen Süden abgeleitet, um die Anwohner bestmöglich zu schützen.“ Die Traufhöhe sei mit 8,50 Metern niedrig genug, sodass auf den Grundstücken dahinter keine Abschattungen zu erwarten seien.

Alle Dinge, die von den Vereinen gewünscht und vorgesehen waren, konnten auf der Fläche untergebracht werden. Sogar der Skater Park. Zwischenzeitlich haben die Freizeitsportler jedoch kundgetan, dass sie viel lieber auf dem Parkplatz Jugendherberge, in der Nähe der neu zu errichtenden Parkpalette, unterkommen würden. Um Überschwemmungen künftig zu verhindern, soll das gesamte Areal um 56 Zentimeter, auf das Niveau der Kunstrasenplätze angehoben werden. Außerdem gibt es in den Planungen noch eine Kalthalle, die eigentlich niemand benötigt. „Stattdessen möchten wir neben der Tribüne noch einen Gebäudekomplex mit zwei Multifunktionsräumen planen lassen“, erläuterte Lex. Bedarf gibt es auch für eine kombinierte Beachvolleyball-Anlage, ausgelegt für den Leistungssport mit standardisierten Feldern. Der Amtsleiter sprach von gleich mehreren Akteuren, die diese mitnutzen wollten, darunter die Handballer vom HC Empor und die Rostocker Robben. „Diese Beach-Anlage wäre gut ausgelastet und wir könnten sie sogar vorziehen“

Noch sei man immer im Status der Vorplanung. „Wir kommen dann zu einer Studie und erst danach zur Detailplanung mit hinterlegten Kostenschätzungen.“ Ob all die Ideen am Ende auch umgesetzt werden können, bleibt jedoch abzuwarten, denn noch ist das Vorhaben nicht förderfähig. Grund: Es findet dort derzeit kein Schulsport statt. Die Wegebeziehung für die Heinrich-Heine-Grundschule sei zu lang. „Das kann keiner nachvollziehen: Da wird ein neuer Sportplatz gebaut und die Schule sagt ‚es geht nicht‘“, brachte Alexander Prechtel vom Warnemünder Strukturausschuss seinen Unmut zum Ausdruck. Aus seiner Sicht sollte der Ortsbeirat in dieser Sache nicht lockerlassen, denn „da hängen auch finanzielle Dringe dran“. Das bestätigte Heiko Lex: „Wenn hier Schulsport stattfindet, steigt die Chance auf Förderung.“ Im Interesse der vielen Sporttreibenden gilt es jetzt demnach, das Projekt förderfähig zu machen.

Foto (1): Taslair



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