Trotz Corona: Warnemünder Sommererlebnisse

Fast so, als wenn nichts wäre: Budenmeile auf der Warnemünder Strandpromenade.Fast so, als wenn nichts wäre: Budenmeile auf der Warnemünder Strandpromenade.01. Juli 2020

Auf der Promenade zwischen besonderen Angeboten flanieren oder sich bei einer Ausfahrt auf einem Großsegler den Wind um die Nase wehen lassen – das ist auch in Pandemiezeiten ab heute in Warnemünde möglich. Die Besucher erwarten Angebote, die nach Aussage der Tourismuszentrale gleichzeitig den geltenden Abstands- und Hygieneregelungen gerecht werden.

Da ist die Budenmeile auf der Strandpromenade, zu erleben bis Ende August: An insgesamt 27 Ständen bieten hier Händler ausgewählte Ware von Schmuck über Kunsthandwerk bis hin zu Sommerartikeln an. Vom Konzept überzeugt zeigt sich Jörg Bludau von der veranstaltenden Agentur KVS: „Mit der ‚Warnemünder Sommerpromenade‘ ist der Rahmen für entspanntes Flanieren und Shoppen in Strandnähe geschaffen worden.“ Täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr kann hier gebummelt werden. „Die Schausteller und mobilen Händler haben uns jahrelang begleitet, wenn es darum ging, Feste und Traditionsveranstaltungen zu organisieren und über die Standgebühren zu finanzieren. Uns liegt es am Herzen, ihnen durch die Sommerpromenade dabei zu helfen, ihre Lebensgrundlage ein Stück weit wiederzuerlangen“, unterstreicht Ingeborg Regenthal vom unterstützenden Warnemünde Verein die Bedeutung der Meile für die Händler. Hilfe, die auch ankommt, denn alle Händler zahlen reduzierte Standgebühren gemäß der günstigsten Preiskategorie (Kunsthandwerk) und erhalten darüber hinaus einen Meter ihres Standes kostenfrei.

„Leinen los“ heißt es ebenfalls bis zum 31. August, wenn die Crew der niederländischen Brigg Morgenster ihre Gäste zum zweieinhalbstündigen Törn auf die Ostsee vor Warnemünde erwartet. Täglich um 11.00 und 15.00 Uhr geht es an Bord. Der Corona-Pandemie wurde auch hier Rechnung getragen und man hat die zulässige Passagierzahl auf 50 beschränkt. Das Schiff hat für die Törns ein Hygienekonzept erarbeitet, das den aktuellen Pandemie-Schutzmaßnahmen entspricht. So muss auch an Bord der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten und jeder Gast mit Namen und Kontaktdaten erfasst werden, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Gelbe Pfeile an Deck geben zudem die Laufrichtung vor. Desinfektionsspender stehen den Gästen an den Eingängen und an den sanitären Anlagen zur Verfügung. Interessierte können ihr Ticket für 25 Euro (Kinder bis 12 Jahren 12,50 Euro) direkt vor Ort am Schiff lösen. Wer seinen Platz schon vorab sichern möchte, kann die Ausfahrten bequem über die Tall-Ship Buchungszentrale unter www.hansesail.com/mitsegeln buchen.



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