So geht es jetzt weiter mit dem Tourismus

Die Landesregierung von MV hat gestern die Einreisebestimmungen für den Urlaubsreiseverkehr am Pfingstwochenende konkretisiert.Die Landesregierung von MV hat gestern die Einreisebestimmungen für den Urlaubsreiseverkehr am Pfingstwochenende konkretisiert.13. Mai 2020

Es bleibt dabei: Ab dem 25. Mai sind in Mecklenburg-Vorpommern wieder Gäste aus ganz Deutschland willkommen. Das erklärte Tourismusminister Harry Glawe gestern nach einer weiteren Kabinettssitzung zu umfassenden Coronona-Lockerung im Tourismus. Voraussetzung für einen entspannten Urlaub in Pandemiezeiten seien die hygienischen Bedingungen. Um genau dafür Sorge zu tragen, dürfen schon ab dem 18. Mai alle Besitzer von Ferienhäusern und Ferienwohnungen, Kleingärten, Campingplätzen, Wohnwagen und auch Bootseigner nach MV kommen, um diese Vorbereitungen auch treffen zu können.

Doch es gibt weiterhin auch Auflagen und Einschränkungen: So wurde die Bettenkapazität für alle gewerblichen Vermieter auf 60 Prozent begrenzt und Gäste aus Risikogebieten werden gebeten, nicht anzureisen. Dabei handelt es sich um Region mit mehr als 50 Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. In Deutschland betrifft das derzeit vier Landkreise.

Die Umsetzung wird allein den Vermietern in die Hände gelegt. Diese sollen sich im Internet auf einer täglich aktualisierten Liste darüber informieren, welche Postleitzahlen den sogenannten „roten Gebieten“ zugeordnet werden. In Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGUS) für die laufende Aktualisierung zuständig. „An diese Regel hat sich jeder zu halten. Verstöße werden mit 500 Euro geahndet“, so Glawe. Sollten Gäste anreisen und es stellt sich erst später heraus, dass sie aus einer Risikoregion kommen, erhalten sie einen Aufklärungsbogen mit Informationen zur weiteren Vorgehensweise, bis hin zur Bitte, sich bei einem Arzt in der Urlaubsregion vorzustellen.

Drei Wochen lang will die Landesregierung die Infektionszahlen im Nordosten im Auge behalten, um die Situation dann neu zu bewerten.

Foto: Taslair



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