Schrill, bunt und laut – Rostock lädt zur 1. Schlager Sail

Freuen sich auf die Premiere der 1. Rostocker Schlager Sail: Thorsten Schulz, Katrin Möller, Kathleen Köster, Servicemitarbeiterin an Bord der „Käpp’n Brass“ und Schiffsführer René Weishaupt (v.l.).Freuen sich auf die Premiere der 1. Rostocker Schlager Sail: Thorsten Schulz, Katrin Möller, Kathleen Köster, Servicemitarbeiterin an Bord der „Käpp’n Brass“ und Schiffsführer René Weishaupt (v.l.).16. August 2021

Die Eindrücke der 30. Hanse Sail sind noch nicht verblasst und schon steht am Sonnabend, 21. August, mit der 1. Rostocker Schlager Sail das nächste maritime Event an. Eine neue Veranstaltungsreihe, aus der Taufe gehoben von Veranstalter Thorsten Schulz, der sich mit den Rostocker Oktoberfesten im Stadthafen einen Namen gemacht hat, und der Fahrgastschifffahrt „Käpp’n Brass“. Die Verbindung gilt als ideal, denn der gute alte Schlager ist nie so richtig aus der Mode gekommen und Fahrgastschiffe gehen in einer Hafenstadt sowieso immer.

Alle vier Schiffe der in Warnemünde beheimateten Familienreederei Möller werden einbezogen: MS Ostseebad Warnemünde, MS Käpp’n Brass, MS Min Herzing und MS Selene tanzen mit jeweils 100 Partyhungrigen an Bord eine Polonaise auf der Warnow. „Wir fahren in Richtung Warnemünde als Kolonne, manchmal aber auch parallel, damit sich die Passagiere zuwinken und zuprosten können“, kündigt Katrin Möller an. Gemeinsam mit ihrem Mann Rainer Möller betreibt sie die Fahrgastschifffahrt Käpp’n Brass. Alles bleibe selbstverständlich im Rahmen und sollte tatsächlich jemand über die Stränge schlagen, darf der- oder diejenige gern unterwegs aussteigen. „Damit beim Einschiffen auch nichts schiefgeht hat jedes Schiff andersfarbige Einlassbänder“, führt die Warnemünderin aus. Und ebenfalls auf jedem Schiff sorgt ein musikalischer Käpp’n für ausgelassene Partystimmung.

Um 17.30 Uhr heißt es im Rostocker Stadthafen: „Alle Mann (und natürlich auch Frauen) an Bord“. Auf der Haedgehalbinsel liegen die Schiffe an den Liegeplätzen 79 bis 81 aufgereiht. Um 18 Uhr wird ab- und um 22 Uhr an gleicher Stelle wieder angelegt. Einen Dresscode gibt es nicht, bunte Klamotten werden jedoch gern gesehen. Das Motto der Veranstaltung lautet nämlich: „Schrill, bunt und laut“. Das bedeute aber nicht, dass die Anwohner an diesem Abend nicht in den Schlaf kommen, betont der Veranstalter. „Um 22 Uhr ist wirklich Ende“, verspricht Thorsten Schulz, für den die Schlager Sail das erste auszurichtende Event seit 17 Monaten ist. Doch die Party ist dann noch lange nicht zu Ende, denn im Rostocker Greifclub in der Schillingallee steigt gleich im Anschluss die große Aftershowparty.

Die Nachfrage ist gigantisch: „Im Januar haben wir die Idee entwickelt und sind in die Werbung gestartet. Schon Mitte Februar waren wir so gut wie ausgebucht“, freuen sich Thorsten Schulz und Katrin Möller. Die gute Nachricht: Es gibt Wartelisten und per E-Mail an mail@schlagersail.de werden noch immer Anmeldungen angenommen. Der Eintritt kostet 55 Euro. An Bord gilt die übliche 3G-Regel: geimpft, getestet, genesen. Maskenpflicht herrscht unter Deck und auf den Toiletten.

Und um die Emotionen mitzunehmen soll gleich am Sonntag nach der Veranstaltung der Onlineshop für die Tickets zur nächsten Schlager Sail ans Netz gehen. Zu finden unter www.schlagersail.de. Und weil das Interesse so gewaltig ist, denken die Macher darüber nach, die Schlager Sail im nächsten Jahr noch auszudehnen und weitere heimische Fahrgastreeder mit ins Boot zu holen.



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