Schmuck von Dieter Dill und "Best of" in der Galerie Möller

"Konversation" heißt dieses Schmuckstück von Dieter Dill. Es wird in der Warnemünder Galerie Möller zu sehen sein.08. Dezember 2014

Aus dem Schwarzwald reist Dieter Dill zu seiner dritten Ausstellung nach Warnemünde. Dass Entfernungen für ihn kein Problem bedeuten, bezeugen seine Expositionen rund um den Globus von Sydney über Schweden, Japan, New York, London, Griechenland bis Südafrika. Mit seinen Arbeiten gehört Dill zu den herausragenden deutschen Schmuckdesignern, in dessen Werk die Grenze von angewandter und bildender Kunst nicht existiert. Er sagt selbst: „Vor dem Hintergrund laufend veränderter Wertvorstellungen ist es Zeit für eine individuelle Schmucksprache. Gegen den gestalterischen Einheitsbrei mache ich Schmuck der sich durch ästhetische Individualisierung und eine Fülle von Differenzierungsmöglichkeiten auszeichnet.“

Seine Schmuckstücke gleichen plastischen Miniaturen in denen er im Wechselspiel von Linearem, Räumlichem und Figürlichem Situationen thematisiert. Mit Miniaturfiguren erzählt er Geschichten. Wie ein roter Faden zieht sich durch sein Werk die menschliche Figur als Thema, auf das er immer wieder zurück kommt. In der Regel ist der Schmuck von Dieter Dill in der Schleudergusstechnik entstanden. Silber und Gold sind seine Grundmaterialien, die er mit Steinen in der Spannweite vom lupenreinen Brillanten bis zum synthetischen Zirkonia akzentuiert.

Ein „Best of“ des Jahres 2014 zeigt die Galerie Möller mit Offerte – Künstler der Galerie. Aus Norwegen ist der naive Maler Olav Thune vertreten. Der Kolumbianer Walter Tello Orlando Morillio zeigt  „Bestiarien“. Humor  bringt Axel Frohn mit seinen Miniaturen und Radierungen in die Ausstellung. Feinsinniger Humor ist auch das Thema bei Holger Koch. Das Thema Küste ist der Part von Otto Beckmann in seinen Farbgrafiken. Christian Ling zeigt großformatige Radierungen und Malerei zum Thema Landschaft im weitesten Sinne. Inge Jastram steuert  Aquatintaradierungen, teilweise coloriert zur Ausstellung bei.

Die Ausstellung in der Galerie Möller, Am Strom 68, ist vom 11. Dezember bis 14. Januar zu sehen. Die Eröffnung am Donnerstag, den 11. Dezember um 19.00 Uhr wird durch Jaqueline Boulanger und ihren Chor musikalisch begleitet.



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