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Scandlines fährt erneut Rekordergebnis ein

Seit über einem Jahr pendeln die beiden modernen Schwesternschiffe von Scandlines, die „Berlin“ und die „Copenhagen“, zwischen Rostock und Gedser über die Ostsee.Seit über einem Jahr pendeln die beiden modernen Schwesternschiffe von Scandlines, die „Berlin“ und die „Copenhagen“, zwischen Rostock und Gedser über die Ostsee.13. Juli 2018

Seit über einem Jahr pendeln die beiden weltgrößten Hybridfähren der Reederei Scandlines, Berlin und Copenhagen, zwischen Rostock und Gedser über die Ostsee. Mit Indienststellung der Berlin im Mai 2016 setzte das Unternehmen neue Maßstäbe beim hochfrequenten Fährbetrieb zwischen Rostock und Gedser. Im Dezember 2016 kam auf der gleichen Route die unter dänischer Flagge fahrende Zwillingschwester Copenhagen dazu. Über 20 Mal pro Tag und immer pünktlich wie ein Uhrwerk legen die beiden Fährschiffe seit dem auf der traditionsreichen Strecke ab.

Beide bieten Platz für jeweils 1.300 Passagiere, 460 Pkw oder 96 Lkw. Gemessen an den bisherigen Fähren konnte Scandlines damit die Lademeter-Kapazität auf der Route mehr als verdoppeln. Die Hydridfähren trugen maßgeblich dazu bei, dass die deutsch-dänische Reederei mit einem Geschäftsergebnis von 194 Millionen Euro im Jahr 2017 das bis dato beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren konnte.

Trotz der langen und strengen Kälte, die Dänemark und Deutschland bis über Ostern fest im Griff hatte, konnte der Fährbetrieb aufrecht gehalten werden. Daher sieht auch die Halbjahresbilanz für 2018 ausgesprochen positiv aus. Nicht unerheblich trägt dazu die Mengenentwicklung auf der Strecke Rostock-Gedser bei.

Im März 2018 wurde die Reederei vom alleinigen Eigentümer 3i an ein Konsortium bestehend aus First State Investments und Hermes Investment Management verkauft. 3i entschied sich aber dazu, einen Teil des Erlöses erneut in das Unternehmen zu investieren. Von Branchenkennern wurde dies als Beweis für die Stärke des Geschäftsmodells von Scandlines und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Reederei gewertet. Dazu Peter Wirtz, Partner bei 3i Deutschland: „Scandlines war für uns eine fantastische Investition, und unsere erneute Investition in das Unternehmen zusammen mit First State Investments und Hermes Investment Management ist Ausdruck dafür, dass wir an den weiteren Erfolg glauben. Das Unternehmen ist hochrentabel und hat seit unserer Investition stark an Kapital zugelegt. Wir sind davon überzeugt, dass Scandlines in eine robuste Zukunft blickt.“

Für Heiko Kähler, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland GmbH, ist die Tatsache, dass 3i einen Teil von Scandlines behält und die Reise mit der erfolgreichen Reederei – zusammen mit den neuen Investoren – fortsetzen möchte, eine Auszeichnung für die Unternehmensstrategie. „Sowohl unsere Investoren als auch wir selber haben eine langfristige Perspektive. Mit unserer grünen Agenda und den zwei neuen Schiffen auf Rostock-Gedser bin ich davon überzeugt, dass wir einer ausgesprochen positiven Zukunft entgegengehen.“

Auch bei der Umweltbilanz hat Scandlines die Nase vorn: Mit den beiden weltgrößten Hybridfähren auf Gedser-Rostock konnte der Treibstoffverbrauch im Vergleich zu den bisherigen Fähren deutlich reduziert werden.



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