Pünktlich zum Fest: Neues aus dem Warnemünder Kreativkabinett

Pünktlich zum Fest ist mit „Immer auf der Reise in das Yeah, Yeah“ das letzte Buch aus der Roman Trilogie „Rauch auf dem Wasser“ erschienen. Es stammt aus der Feder des Warnemünder Autors Michael Terpitz, alias „Doc“ Andreas Buhse.Pünktlich zum Fest ist mit „Immer auf der Reise in das Yeah, Yeah“ das letzte Buch aus der Roman Trilogie „Rauch auf dem Wasser“ erschienen. Es stammt aus der Feder des Warnemünder Autors Michael Terpitz, alias „Doc“ Andreas Buhse.18. Dezember 2019

Was in Gottes Namen macht ein Rostocker Rocker, als er 1988 einen Schallplattenladen im Westen erbt? Wer die überraschende, aber für den besessenen Schallplattensammler Michael – genannt Jimi – irgendwie konsequent-logische Antwort auf diese Frage erfahren will, sollte das kürzlich bei Coaast TMP. erschienene Buch, „Immer auf der Reise in das Yeah, Yeah“, unbedingt lesen. Es stammt aus der Feder des Warnemünder Autors Michael Terpitz und stellt den Abschluss der „Rauch auf dem Wasser“ Roman Trilogie dar. Terpitz, der im wirklichen Leben Andreas Buhse heißt und ein Schallplattencafé am Leuchtturm führt, gilt als DER Musikexperte im Ostseebad.

Eigentlich für zehn Jahre konzipiert, erschien 2005 der erste Band und der begann so: „Schiet, die Mauer ist auf…“ Protagonist Jimi hatte die Wende nämlich quasi verschlafen und sein Geschäftsmodell platzte. Besondere Lebensumstände und immer wieder auch neue Projekte führten dazu, dass der dritte und letzte Band zwar mit vier Jahren Verspätung, aber jetzt dafür pünktlich zum Weihnachtsfest erschienen ist.

„Das Buch kann auch lesen, wer die vorherigen Bände nicht kennt“, empfiehlt der Autor. Geklärt wird, wie der ambitionierte Amateurmusiker und besessene Schallplattensammler zu seiner seltsamen Erbschaft kam. Erzählt wird auch, wie ist es ihm gelang, im selbst erschaffenen Kosmos aus Musik, Leidenschaft und Anpassung zu kreisen, sich in der DDR dazu noch als Schallplatten-Schwarzmarkthändler  durchzumogeln um nach der Wende in einem Kumulationspunkt des alltäglichen gesellschaftlichen Wahnsinns – einem eigenen Schallplattenladen – zu überleben.

Herzerfrischend und amüsant beschreibt Terpitz in seinem neusten Buch das Lebensgefühl der Beat- und Rockgeneration in Ost und West. Er erweckt dabei eine Art kollektiven „Popkultur-Forrest-Gump“  zum Leben. Gleichsam erzählt er eine spannende  sowohl im „Flower-Power-Kapitalismus“ als auch im „Yeah Yeah-Sozialismus“ verortete Familiengeschichte und führt damit zielgerichtet seine Roman Saga zum deutsch-deutschen „Vereinigungs-Showdown“. Modern geschrieben springt der Stoff hin und her wie eine Schallplatte.

„Rauch auf dem Wasser“, angelehnt an den Hardrock-Klassiker von Deep Purple, „Smoke on the water“, war gleichzeitig der erste Roman mit eigener Soundtrack-CD: „Die Songs wurden eigens für das Buch geschrieben“, verrät der Autor. Allein vier Tonträger gehören zum dritten und letzten Band, der mehr als 60 Jahre Rockmusikgeschichte abbildet. Und das sowohl literarisch als auch musikalisch: „Immer auf der Reise in das Yeah Yeah Land“, „Friedensglocken“, „Flower Power Träume“ und „Rost(R)ock Suite II – Woodstock ist überall.“

Zu hören sind eine Vielzahl von Songs, die alle einen Bezug zur Romanhandlung haben, interpretiert von beliebten Rostocker Musikern und Bands, wie Bad Penny, Berluc, Dritte Wahl, Five men on the rocks, Jackbeat, Spill, Peter Grützmann, Angela Klee, Seefeldt und Steffi Keopp, Michael Treptow sowie national wie international bekannten  Interpreten, wie den Walkabouts, Kieran Goss, Jimmy Cornett, Wolf Hoffmann, Steiner & Madlaina, Floy and The Messengers, Andrea Schröder und Reiner Schöne, Mungo Jerry, The Flowerpot Men, The McCoys u.v.a.m.

Roman (ISBN 978-3-00-064225-8) und Soundtrack CDs sind erhältlich im Coaast Schallplattencafé, Am Leuchtturm 4, in Warnemünde, Telefon: 03 81 / 519 11 00, in der Buchhandlung Krakow Nachf., Kirchenplatz 11, und im Internet bei www.thomas-selendt.de.

Und es bleibt spannend im Warnemünder Kreativkabinett: Aktuell schreibt Terpitz an einem Krimi und, so der Autor, „damit lassen wir es noch mal so richtig krachen“. Man darf schon heute gespannt sein.



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