Neue Schaukästen informieren über kulturelle Angebote

Gestern fand die offizielle Einweihung der Schaukästen „Warnemünder Kulturkalender“ im Ostseebad statt. Neben den Warnemündern Alexander Prechtel und Rudolf Guthoff nahmen der Musiker Olaf Hobrlant und Tourismusdirektor Matthias Fromm (v.l.) an der kleinen Zeremonie teil.Gestern fand die offizielle Einweihung der Schaukästen „Warnemünder Kulturkalender“ im Ostseebad statt. Neben den Warnemündern Alexander Prechtel und Rudolf Guthoff nahmen der Musiker Olaf Hobrlant und Tourismusdirektor Matthias Fromm (v.l.) an der kleinen Zeremonie teil. (1 weiteres Bild)03. Mai 2022

Von wegen aus der Zeit gefallen – das dachten sich auch die Initiatoren des Warnemünder Kulturkalenders, ab sofort zu finden in fünf Schaukästen, verteilt über das Ostseebad. Analog. Weil viele Menschen in Warnemünde vor allem in der Sommersaison schon mal den Überblick verlieren, was denn wo angeboten wird, war es an der Zeit, die Kultur wieder sichtbar zu machen, erklärte Alexander Prechtel bei der gestrigen Übergabe von fünf Schaukästen. Er gehört neben Rudolf Guthoff, „Doc“ Andreas Buhse und Jobst Mehlan zu den Initiatoren des Warnemünder Kulturkalenders.

Seit dem vergangenen Sommer haben sie an ihrer Idee gefeilt und dass sie so schnell umgesetzt werden konnte, ist der Unterstützung durch den Ortsbeirat Warnemünde/ Diedrichshagen und der Tourismuszentrale zu verdanken. An fünf Standorten des Ostseebades – am Pfarrhausgarten, an der Kirche, in der Poststraße, an der Tourist-Information und am Kurhaus – informieren eigens angefertigte Schaukästen künftig darüber, wie sich Warnemünde kulturell erleben lässt.

„Seit Jahrzehnten wird unser Ostseebad Warnemünde, gerade während der Urlaubssaison durch tausende Feriengäste zu einem Eldorado der gegenseitigen Begegnung und des Austausches im Rahmen einer vielfältigen kulturellen und sozialen Erlebniswelt“, sagt Mitinitiator Jobst Mehlan. Jedoch habe es in der Vergangenheit einigen Veranstaltungen an Publikum gefehlt, obwohl durchaus Interesse vorhanden gewesen sei. „Ob Gäste oder Einheimische – viele derer, die durch Warnemünde laufen, haben ein höheres Alter und sind zum Teil auf traditionelle Werbeträger angewiesen“, weiß Mehlan. Die Lösung? Eine Rückbesinnung auf eine traditionelle Vermarktungsform, die beim Schlendern ersichtlich wird: Der Schaukasten. 

Neben einer Monats- und eine Jahresübersicht mit den jeweiligen Veranstaltungshöhepunkten, bekommen auch Kulturschaffende die Möglichkeit ihre Events über Plakate zu bewerben. „Ich freue mich unheimlich über das ehrenamtliche Engagement und hoffe, dass wir sowohl im Sommer als auch in der Nebensaison davon profitieren können. Denn es sind vor allem diejenigen, die durch Warnemünde spazieren, die wir für unsere Veranstaltungen begeistern wollen“, sagt Norbert Ripka, Betreiber des Ringelnatz in der Alexanderinenstraße, wo regelmäßig Konzerte und Lesungen stattfinden.

Aber auch diejenigen „Freaks“, die mit den digitalen Informationskanälen vertraut sind, werden bedacht. Auf den Kulturkalender-Kästen sind QR-Codes zu finden, über die man mit dem eigenen Smartphone direkt auf die einschlägigen Informationsportale geleitet wird. „Die Initiative sorgt dafür, dass die Warnemünder Kulturszene eine einheitliche und ganzjährige Veranstaltungsübersicht an vielen wichtigen Orten des Ostseebades erhält. Davon werden nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Urlaubsgäste, Einheimischen, Kulturschaffende, die Gastronomie und der Einzelhandel profitieren. Ich freue mich sehr über das Engagement“, sagt Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm. Jetzt freuen sich alle auf einen erlebnisreichen Sommer.

Foto (2): Kristin Gütschow, TZRW



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07.05.2022 um 10:43 Uhr
Liedermacherin Bea: Super Idee!! Herzlichen Dank an alle beteiligten Initiatoren.
Liebe Grüße von Liedermacherin Bea