Mittelmolen-Planung wird dem Ortsbeirat vorgestellt

Die Mittelmole ist das letzte unbebaute Filetstück in Warnemünde. Der aktuelle Planungsstand für eine mögliche Bebauung soll am kommenden Dienstag in der Ortsbeiratssitzung vorgestellt werden.Die Mittelmole ist das letzte unbebaute Filetstück in Warnemünde. Der aktuelle Planungsstand für eine mögliche Bebauung soll am kommenden Dienstag in der Ortsbeiratssitzung vorgestellt werden.05. November 2018

Bei der nächsten Ortsbeiratssitzung am Dienstag, 13. November um 19.00 Uhr, steht auch der Sachstand zur Mittelmolen-Bebauung auf der Tagesordnung.

„Das kommunale Wohnungsunternehmen Wiro aus Eigentümerin der Flächen und Vertreter des Stadtplanungsamtes werden dann erstmalig die aktuellen Planungen präsentieren, an denen unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Bürgern seit drei Jahren(!) munter hinter den Kulissen gearbeitet wurde, obwohl ein Bürgerschaftsbeschluss aus 2014 explizit Bürgermitwirkung und Einbindung der Öffentlichkeit vorschreibt“, informiert Heiko Schulze, Sprecher der Bürgerinitiative Interessengemeinschaft „Alter Fährhafen Warnemünde“ (BI).

Nach Angaben Schulzes gab es am 4. September eine weitere interne Info-Runde zum überarbeiteten Planungsstand. Alle Teilnehmer, darunter Vertreter der Wiro, des Stadtplanungsamtes und des Ortsbeirates wurden zur Verschwiegenheit verpflichtet. Zwischenzeitlich hat die Wiro zudem bereits in nichtöffentlichen Sitzungen diverser Bürgerschaftsausschüsse für ihren neuen Planungsstand geworben.

Damit bei der Ortsbeiratssitzung möglichst viele interessierte Bürger einen kritischen Blick auf den aktuellen Sachstand werfen, startet die Bürgerinitiative noch heute eine Flyeraktion. Sprecher Heiko Schulze vermutet, dass die Verantwortlichen wegen der massiven Kritik bei der letzten öffentlichen Veranstaltung am 19. November 2015 im Kurhaus auf eine möglichst geräuschlose Durchsetzung „ihrer“ Pläne setzen. „Bis spätestens zum Wochenende wollen wir daher die Flyer an alle Warnemünder Haushalt verteilt haben“, kündigt Schulze an.

Foto: Günther Rausch



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