Literatur, Zeitgeschichte und die Suche nach Identität stehen im Mittelpunkt einer besonderen Lesung im Edvard-Munch-Haus Warnemünde. Am Freitag, 5. Juni 2026, stellt der Schriftsteller Stefan Meetschen ab 19 Uhr seinen neuen Roman „Das Mädchen in Blau“ vor.
Das Werk erzählt eine melancholische und zugleich sinnliche Geschichte über Liebe, Literatur und die Suche nach einer europäischen Identität zwischen Mittelmeer und Mauerfall. Mit feiner Ironie und sprachlicher Eleganz zeichnet Meetschen das Bild eines Sommers voller Licht und Schatten. Entstanden ist ein atmosphärischer Coming-of-Age-Roman, der den Geist der späten 1980er Jahre lebendig werden lässt.
Der Autor, der zwischen Warschau und Warnemünde lebt und arbeitet, gewährt an diesem Abend persönliche Einblicke in sein Schreiben und die Entstehung seines neuen Buches. Moderiert wird die Veranstaltung von Stephan Dierichs, der in den Wendejahren als Schauspieler am Volkstheater Rostock wirkte. Er wird nicht nur Passagen aus „Das Mädchen in Blau“ lesen, sondern auch Auszüge aus früheren Werken des Autors vorstellen. Dazu zählen unter anderem „Gespenster wie wir“ (2024) und „Requiem für einen Freund“ (2004), die ebenfalls Bezüge zu Rostock und Warnemünde aufweisen.
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