Hoppen un Molt plant eigenes Ladengeschäft

Sylvia Joeck und Henry Gidom von der Warnemünder Brauerei Hoppen un Molt eröffnen in der Warnemünder Alexandrinenstraße ein eigenes Ladengeschäft. Sylvia Joeck und Henry Gidom von der Warnemünder Brauerei Hoppen un Molt eröffnen in der Warnemünder Alexandrinenstraße ein eigenes Ladengeschäft. 13. März 2020

Es gibt sie noch, die schönen Nachrichten jenseits der Corona Krise: Ende April eröffnet die 2015 gegründete Privatbrauerei Hoppen un Molt aus Warnemünde einen eigenen Verkaufsraum in der Alexandrinenstraße, direkt am Ümgangsbrunnen.

Tagsüber von 12.00 bis 20.00 Uhr sollen hier auf 24 Quadratmetern Fläche die handwerklich hergestellten Biere und weitere regionale Produkte angeboten werden: „Wir freuen uns sehr, dass wir in einer der schönsten Straßen des Ostseebades ein Ladengeschäft anmieten konnten“, sagt Sylvia Joeck, die den Laden betreiben wird. Die eigentliche Brauerei verbleibt in der Fritz-Reuter-Straße. Hier kümmert sich Ehemann und Teilzeit-Brauer Henry Gidom um die ausgezeichnete Qualität der Hoppen un Molt Produkte.

Etwa zehn Plätze sollen im neuen Gastraum entstehen, aber die haben nur eine untergeordnete Bedeutung. Fassbier zum Mitnehmen – das ist der eigentliche Clou: „In Ein- und Zweiliter-Mehrwegflaschen abgefüllt können frisch gezapfte Biere auch mit nach Hause genommen werden – so wie früher in den Schankräumen eben“, führt Sylvia Joeck lächelnd aus. Und für Warnemünder Stamm-Bierfreunde stellt sie schon mal das eine oder andere Sonderangebot in Aussicht.

Aus fünf Zapfhähnen können immer wieder neue, auch saisonale Bierkreationen gezapft werden. Das bringt Abwechslung ins Spiel und man kann vieles ausprobieren. Mit dem Brauhaus Trotzenburg strebt die Unternehmerin in spe ein gemeinschaftliches Pfandsystem an. Frisches, gekühltes Bier aus der Flasche – mit und ohne Alkohol – soll ebenfalls zu haben sein, wobei auch die Produkte anderer Brauereien aus der Region angeboten werden. Der sympathischen Warnemünderin ist ihre Vorfreude auf das eigene Geschäft deutlich anzumerken und sie sprudelt nur so vor Ideen. Ein Warnemünder Pfandbecher gehört ebenso dazu wie eine eigene Merchandising-Linie.

Der Plan: Das Geschäft soll sich harmonisch in die insgeheime Flaniermeile einfügen und die Geschichte des Ortes widerspiegeln. Deshalb möchte das Paar auch in Sachen Innenraumdesign nichts dem Zufall überlassen und hat, auf Nummer sicher gehend, das Heimatmuseum einbezogen: „Wir haben schon mit Christoph Wegner, dem Leiter des Heimatmuseums gesprochen, ob wir das eine oder andere historische Warnemünde-Bild leihweise bekommen können, denn der Verkaufsraum soll kein steriler Showroom werden“, betont Sylvia Joeck.

Zu Ostern soll ein erstes Pre-Opening stattfinden. Dann folgt wieder eine kurze Schließzeit, um Wege und Abläufe zu optimieren. Ende April geht’s dann (hoffentlich) richtig los.

DER WARNEMÜNDER sagt: „Prost und viel Glück!“



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