Galerie Möller öffnet nach Corona-Pause mit neuer Ausstellung

Mit Aquarellen Hanne Petricks stellt die Galerie Möller am Alten Strom in Warnemünde eine bekennende „Rügen-Malerin“ vor.Mit Aquarellen Hanne Petricks stellt die Galerie Möller am Alten Strom in Warnemünde eine bekennende „Rügen-Malerin“ vor. (1 weiteres Bild)08. März 2021

Endlich ist es soweit. Der Schritt von der „Schaufenstergalerie“ zum betretbaren Erlebnisraum „Kunst“ kann heute, sehr zur Freude der Besucher, Galeristen und Künstler, in der Galerie Möller wieder vollzogen werden. „Kribbelige Vorfreude war schon beim Aufbau der Ausstellungen am Freitag zu spüren. Passend dazu leuchten die farbenfrohen Aquarelle Hanne Petricks dem Betrachter entgegen“, verrät Galeristin Ulrike Möller.

Die Rüganerin Hanne Petricks fühlt sich der Galerie seit Jahrzehnten eng verbunden und hat in diesem Frühjahr ihre erste eigene Ausstellung in Warnemünde.

Ihr Thema sind die einzigartigen Landschaften der Insel Rügen, bei deren Adaption sie sich bevorzugt der Aquarelltechnik bedient. Dabei gelingen ihr Abstraktionen von eindringlicher Schönheit. Die Künstlerin bevorzugt die Freiluftmalerei und zieht sich nur wetterbedingt in ihr Atelier in Altenkirchen zurück. Dabei bewegt sie sich im Spannungsfeld zwischen Impressionismus und Expressionismus und strebt nach Selbstverwirklichung, melancholisch und leidenschaftlich zugleich.

Für Ulrich Krämer ist es nach 2006 und 2013 die dritte Ausstellung in der Galerie Möller Am Alten Strom von Warnemünde. Er kommt aus dem Ruhrgebiet an die Ostsee.

Seit 1999 befinden sich seine Werkstatt und sein Skulpturengarten in Essen. Ulrich Krämer ist Stahlbildhauer. Seine Arbeiten mit stark betonten Oberflächenstrukturen sind nicht – wie es auf den ersten Blick erscheint – durch den Zahn der Zeit zu dieser rostig wirkenden Oberflächenästhetik gekommen. Vielmehr hat der Künstler dafür eine eigene Technologie entwickelt. Anregungen für seine Formen sind sowohl der Natur, seiner Phantasie, aber auch aktuellen Themen entnommen. Der Kontrast zwischen Härte und Wucht des Materials und gleichzeitiger Zartheit der Form ist der gewollte Eigensinn seiner Werke.

Zum ersten Mal in der fast 35-jährigen Geschichte der Galerie – das Jubiläum ist am 31. Juli 2021 – wird es eine Finissage geben. Alle Interessanten sind am 6. April um 19 Uhr eingeladen. Der Kunstwissenschaftler Klaus Tiedemann wird sprechen.

Fotos: Galerie Möller



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