Einsatz UNIFIL - Rostocker Korvette sticht in See

Die Korvette „Magdeburg“ verlässt Warnemünde am Dienstag in Richtung Mittelmeer.Die Korvette „Magdeburg“ verlässt Warnemünde am Dienstag in Richtung Mittelmeer.10. September 2020

Am Dienstag, 15. September um 11.30 Uhr, verlässt die Korvette Magdeburg ihren Heimathafen Warnemünde und begibt sich mit ihrer 60-köpfigen Besatzung auf den Weg nach Limassol (Zypern) begeben.

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Thorsten Schäfer (44), wird die Besatzung „Echo“ die Korvette Ludwigshafen am Rhein mit der Besatzung „Delta“ im Einsatzgebiet zwischen Zypern und dem Libanon ablösen. Doch bis dahin steht den Marinesoldaten erst einmal eine zweiwöchige Isolation an Bord bevor. „In Zeiten der Covid-19-Pandemie bestehen verschärfte Landgangsbedingungen im Einsatzland. Aus diesem Grund haben wir alle Soldaten kurz vor dem Auslaufen auf die Erkrankung getestet und bleiben bis zum Einlaufen im Einsatzgebiet in der vorgeschriebenen Quarantäne“, erklärt der Kommandant, Fregattenkapitän Schäfer.

Doch das ist nicht die einzige Herausforderung die der Besatzung im kommenden Einsatz bevorsteht. „In erster Linie werden wir unserer Hauptaufgabe, den Seeraum vor Ort zu überwachen, nachkommen. Das bedeutet, dass wir in enger Zusammenarbeit mit allen anderen an der UN-Mission beteiligten Nationen, den libanesischen Behörden und der Marine den Seeverkehr beobachten. Sollten uns Schiffe und Boote verdächtig vorkommen, ist es unsere Aufgabe, mit gezielten Abfragen und Überprüfungen ein sicheres Seegebiet herzustellen. Doch wir wollen die libanesische Marine auch weiterhin im Küstenschutz ausbilden. Aufgrund der jüngsten innenpolitischen Ereignisse, zugespitzt nach der Explosion im Hafen von Beirut, sind Erfolg und Durchführbarkeit von Ausbildungen jedoch eingeschränkt“, so Schäfer weiter.

Vor Ort wird die Korvette der brasilianischen Führung unterstellt und gemeinsam mit Schiffen aus Brasilien, Griechenland, Bangladesch, Indonesien und der Türkei ihren Beitrag an der UN-Mission im Mittelmeer leisten. Die Besatzung wird Februar 2021 wieder in der Heimat zurückerwartet.

Foto: Marine

 

 



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