Die Neptun Werft plant für die Zeit nach der Pandemie

Im Jahr 2021 will Neptun Warnemünde weitere Flusskreuzfahrtschiffe sowie Maschinenraummodule für Papenburg und Turku ausliefern. Im Jahr 2021 will Neptun Warnemünde weitere Flusskreuzfahrtschiffe sowie Maschinenraummodule für Papenburg und Turku ausliefern. 28. Dezember 2020

Das Corona-Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen – auch für die Neptun Werft in Warnemünde Wie viele andere Tourismusbereiche hat es die Kreuzfahrtbranche besonders hart getroffen. Das Unternehmen hat jedoch früh reagiert und konnte durch vielfältige Corona-Präventionsmaßnahmen die Gesundheit aller Menschen auf der Werft sichern.

Gleichzeitig mussten zahlreiche Maßnahmen ergriffen werden, um die wirtschaftliche Stabilität zu erhalten. Ein Investitionsstopp und ein umfangreiches Sparpaket sowie die Reduzierung von befristet eingestellten Mitarbeitern sowie das Instrument der Kurzarbeit schaffen zunächst bis Ende April 2021 Planungssicherheit.

Trotz der extrem widrigen Umstände gelang es den Schiffbauern innerhalb eines Jahres erneut zwei jeweils 140 Meter lange Maschinenraum-Module, so genannte FERU (Floating Engine Room Unit), an die Meyer Werft in Papenburg und einige Hotelblöcke an Meyer Turku in Finnland abzuliefern. „So konnten wir auch durch die enge Zusammenarbeit mit den anderen zwei Werften der Gruppe sowie unserem Partner Caterpillar hier vor Ort weitere Fortschritte im Bereich der umweltschonenden Flüssiggas-Technologie (LNG) in den Maschinenraum-Modulen erzielen“, so Lars Gunar Klasen, Betriebsleiter der Neptun Weft.

Trotz des Stillstands auch im Flusskreuzfahrtmarkt konnten 2020 zudem insgesamt sechs Flusskreuzfahrtschiffe abgeliefert werden. So wurden im März zeitgleich zwei neue Viking Longships mit einer Länge von 135 Metern an die Reederei Viking River Cruises (Basel) übergeben. In den darauffolgenden Monaten bis zum Herbst folgten vier weitere Flusskreuzfahrtschiffe, die auf der Seine fahren. Sie werden im Frühjahr 2021 in den Service gehen.

In der Flusskreuzfahrt geht es aktuell vor allem darum, Corona-bedingt die Hygienebedingungen zu optimieren sowie Schadstoffe und Emissionen weiter zu reduzieren. Die Neptun Werft ist außerdem aktiv an mehreren Forschungsprojekten zum Einsatz von Brennstoffzellen auf diesen Schiffen beteiligt.

Foto: Neptun Werft Warnemünde



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