Deutsche Strandfußballer kämpfen ohne Zuschauer um den Titel

Die spannenden Begegnungen im Rahmen der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft des DFB müssen im Corona-Jahr 2020 leider ohne Zuschauer stattfinden.Die spannenden Begegnungen im Rahmen der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft des DFB müssen im Corona-Jahr 2020 leider ohne Zuschauer stattfinden.22. September 2020

Zum achten Mal wird am kommenden Wochenende, 26. und 27. September, in Warnemünde die offizielle Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft des DFB ausgetragen. Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommerns, Harry Glawe, hat die Schirmherrschaft für das Sport-Event übernommen und wird auch zum Finale erwartet. „Der breite Sandstrand in Warnemünde und die professionelle Organisation vor Ort sind einfach die besten Voraussetzungen für solch eine Veranstaltung“, hebt der Minister die Vorzüge des Standorts hervor. „Die Finalspiele der Beachsoccer-Meisterschaft werden in diesem Jahr den Abschluss einer etwas verlängerten Sommersaison bilden, im nächsten Jahr dann hoffentlich wieder mit großartigem Publikum. Obwohl diese einzigartige Unterstützung fehlen wird, ist es lobenswert, dass es den Beteiligten beim DFB und in Rostock gelungen ist, die Meisterschaft für Sportler und Fans dennoch zu ermöglichen“, unterstreicht Glawe.

Wie für den gesamten Liga-Betrieb gilt auch für das Finale: Die Gesundheit aller Beteiligten hat Priorität. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren wurde deshalb ein strenges Hygienekonzept erarbeitet. Danach findet die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft des DFB im Corona-Jahr 2020 erstmals ohne Zuschauer statt. Als kleines Trostpflaster für alle Fans überträgt DFB-TV die Spiele jedoch live und kostenfrei im Internet. „Natürlich hätten wir den Liga-Betrieb und das Finale lieber mit Zuschauern durchgeführt, da sich Beachsoccer einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut. Aber auch wir wollen unseren Beitrag leisten und Ansteckungsrisiken so weit wie nur möglich reduzieren. Deshalb liegt unser Fokus in diesem Jahr auf der sportlichen Durchführung der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft. Wir freuen uns jedoch darauf, bereits 2021 hoffentlich wieder vor vollen Rängen spielen zu können“, sagt Erwin Bugar, Vizepräsident für Breitenfußball und Breitensport beim DFB.

Dass die diesjährige Beachsoccer-Saison unter den gegebenen Rahmenbedingungen überhaupt erfolgreich durchgeführt werden konnte und Warnemünde erneut Austragungsort der Finalrunde ist, freut auch Tourismusdirektor Matthias Fromm: „Die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft ist jedes Jahr ein herausragende sportliche Event mit hoher Attraktivität für Gäste und Einheimische. Ich lade jeden Interessierten ein, die Live-Übertragung der Spiele im Internet zu verfolgen.“

Für die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft qualifizierten sich neben dem Titelverteidiger, den Rostocker Robben, der Ibbenbürener BSC, die Beach Royals Düsseldorf und Real Münster. Der Rekordmeister, die Rostocker Robben, möchte den Heimvorteil nutzen und die Saison mit dem vierten Titel in Folge krönen.

Die Deutsche Beachsoccer-Liga setzt sich aus zwölf Mannschaften zusammen. Ursprünglich war die reguläre Spielzeit für die Monate Mai, Juni und Juli vorgesehen. Stattdessen fand der Vorrundenbetrieb in einem an die Rahmenbedingungen angepassten Modus komprimiert an drei Spieltagswochenenden in Düsseldorf statt. Dabei marschierte der Ibbenbürener BSC ungeschlagen durch alle neun Begegnungen und qualifizierte sich als Erster der Ligasaison für das Finalturnier in Warnemünde. Dort treffen sie am Sonnabend, 26. September um 11.00 Uhr im ersten Halbfinale auf Real Münster, die in der Abschlusstabelle den vierten Platz belegt hatten. Die Rostocker Robben, Zweiter der Ligaspielzeit, treffen im zweiten Halbfinale ebenfalls am Sonnabend um 14.00 Uhr auf die Beach Royals Düsseldorf, die sich als Dritter für die Endrunde qualifizieren konnten.

Die Gewinner der beiden Partien ermitteln am Sonntag um 14.00 Uhr im Finale den neuen Deutschen Meister. Zuvor spielen die beiden Verlierer der Halbfinals um 11.00 Uhr um den dritten Platz.

Foto: Archiv



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