Am Sonntagnachmittag ist es in der Yachthafenresidenz Hohe Düne zu einem Brand gekommen. Gegen 14 Uhr geriet eine Außensauna im Bereich der Hotelanlage in Flammen. Wie die Polizei mitteilte, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Personen in der Sauna.
Als die ersten Kräfte der Feuerwehr eintrafen, stand die freistehende Sauna im Außenbereich bereits vollständig in Brand. Dichter Rauch zog über das Gelände der Hotelanlage.
Die Einsatzkräfte leiteten umgehend Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein, um eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Bereiche zu verhindern. Parallel dazu kontrollierten weitere Feuerwehrleute umliegende Gebäudeteile auf mögliche Personen, Raucheintrag oder eine Brandausbreitung.
Aufgrund der Bauart der Sauna gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig und zeitaufwendig. Erst gegen 15.30 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatz weitgehend abschließen.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 50.000 Euro beziffert. Die Sauna brannte vollständig aus, das Feuer konnte jedoch auf das Brandobjekt begrenzt werden.
Während des Einsatzes wurde eine Person vom Rettungsdienst behandelt und vorsorglich mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in eine Rostocker Klinik gebracht.
An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte beteiligt. Die Berufsfeuerwehr Rostock, die Freiwillige Feuerwehr Rostock sowie die Bundeswehrfeuerwehr Hohe Düne waren mit insgesamt 19 Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften vor Ort.
Auch der Rettungsdienst und die Polizei unterstützten den Einsatz.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wie es zu dem Feuer in der Außensauna kommen konnte, ist derzeit noch unklar.
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