Bahnhofsbrücke war während der Sail ein Ärgernis

Einfach umfallen konnte am Hanse-Sail-Wochenende keiner auf der Warnemünder Bahnhofsbrücke. Dafür war es schlicht zu eng.Einfach umfallen konnte am Hanse-Sail-Wochenende keiner auf der Warnemünder Bahnhofsbrücke. Dafür war es schlicht zu eng.18. August 2022

„Die Verantwortlichen können sich freuen, dass hier am Hanse-Sail-Wochenende alles friedlich abgelaufen ist“, schimpft Silvia Grahl von der Fahrgastschifffahrt „Käpp’n Brass“. Stein des Anstoßes war die, wegen Bauarbeiten noch immer eingeengte, Bahnhofsbrücke über den Alten Strom von Warnemünde. Während der Sail wurde sie zu einem gefährlichen Nadelöhr: „Es war heiß, viele Familien mit Kindern wollten zum Strand und die S-Bahnen brachten ständig ‚Nachschub‘. Gar nicht auszudenken was passiert wäre, wenn dort jemand kollabiert wären. Es war beängstigend“, sagt Silvia Grahl. Ein Ärgernis, das es eigentlich gar nicht mehr geben sollte, denn die im Frühjahr begonnen Arbeiten sollten bereits Ende Juni, rechtzeitig vor Beginn der Warnemünder Woche, abgeschlossen sein.

„Aufgrund einer Vielzahl von Rostschädigungen an der Bauwerkssubstanz, welche vor Beginn der Arbeiten nicht zu erkennen waren, konnte dieser Termin jedoch nicht eingehalten werden“, heißt es dazu aus dem städtischen Tiefbauamt. In Abstimmung mit dem Bäderdienst der Polizei, der Tourismuszentrale und der Verkehrsbehörde hatte man daher vor den jeweiligen Veranstaltungen die Baustellenverkehrsführungen angepasst und teilweise auch permanent kontrolliert.

Noch in dieser Woche sollen die Restarbeiten für die neue Korrosionsschutzschicht an der Brücke abgeschlossen werden. Ab Montag, 22. August, werden dann auch die restlichen Baugerüste an der Brücke entfernt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, dauern diese Arbeiten voraussichtlich bis zum 24. August. Danach wird die Bahnhofsbrücke wieder vollständig dem Verkehr übergeben.

Foto: Katrin Möller



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