Ab Freitag: Weihnachtsbaumverkauf in der Rostocker Heide

Ab dem kommenden Freitag werden in der Rostocker Heide wieder Weihnachtsbäume verkauft.Ab dem kommenden Freitag werden in der Rostocker Heide wieder Weihnachtsbäume verkauft.01. Dezember 2020

Wie das Rostocker Stadtforstamt mitteilt, startet am 4. Dezember der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf in der Rostocker Heide. Bis zum 22. Dezember können täglich außer sonntags von 9 bis 16 Uhr und solange der Vorrat reicht Bäume an der Alten Forstbaumschule in Hinrichshagen, Am Jägeracker 19 (Straße Richtung Markgrafenheide, Einfahrt ist ausgeschildert) erworben werden. Angeboten werden Weihnachtsbäume aus der Rostocker Heide und zugekaufte Bäume aus dem Sauerland.

Fichten, Kiefern, Blaufichten, Omorika bis zwei Meter kosten 15 Euro pro Stück, ab zwei bis drei Meter 20 Euro pro Stück. Nordmanntannen und Nobilis werden bis zwei Meter für 25 Euro pro Stück verkauft, ab zwei bis drei Meter kosten sie 30 Euro pro Stück. Preise für Weihnachtsbäume über drei Meter gibt es auf Anfrage. Alle Preise beinhalten die Mehrwertsteuer und eine Netzverpackung.

Jedes Jahr werden zwischen 1.800 bis 2.000 Bäume verkauft, informiert das Stadtforstamt. Die Bäume direkt aus der Rostocker Heide werden erst seit dieser Woche und während der gesamten Verkaufszeit eingeschlagen. Sie besitzen das FSC (Forest Stewardship Council) Siegel, wurden also weder chemisch behandelt noch gedüngt.

Ab dem 4. Dezember werden vor Ort auch wieder Wildfleisch und Wildfleischprodukte angeboten. Aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen müssen allerdings Catering und Weihnachtsbasteln ausfallen. Zum Schutz der Besucher werden auf dem Gelände der Alten Forstbaumschule zwei Wasch- und Desinfektionsstationen aufgebaut. Vor den Kassen sind zudem Abstandsmarkierungen angebracht.

Deutschlandweit verstärkt sich auch beim Weihnachtsbaumkauf der Trend nach Regionalität. 30 Prozent der Weihnachtsbäume in Deutschland werden inzwischen direkt bei land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben gekauft, weitere 30 Prozent im Straßenhandel und der Rest in Supermärkten sowie in Garten- und Baumärkten.

Ein Hektar Weihnachtsbaumkultur bindet in zehn Jahren 145 Tonnen Kohlendioxid, 300 Tonnen Staubpartikel und sorgt für 100 Tonnen Sauerstoff. Ein Plastikbaum hat wegen des Energieeinsatzes bei der Produktion, des Transportes und der Entsorgung eine wesentlich schlechtere Ökobilanz und endet irgendwann als Plastikmüll. Vier von fünf Plastiktannen werden aus Fernost importiert. Dem WDR-Wissensmagazin „Quarks“ zufolge entstehen laut Studien durch einen natürlichen Baum etwa 3,1 Kilogramm Kohlendioxid, während bei einer Plastiktanne 48,3 Kilogramm CO2 zusammenkommen.



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