Regnerisches Adventssingen und Abschied von Mariken

Seit 25 Jahren als „Mariken“ in Warnemünde unterwegs, war es für Marita Bojarra (l.) heute an der Zeit „Tschüss“ zu sagen. Zum Abschied überreichte Inge Morenz vom Leuchtturmverein einen Präsentkorb. Die Dankesrede hielt Mathias Stagat, zu sehen im Hintergrund.Seit 25 Jahren als „Mariken“ in Warnemünde unterwegs, war es für Marita Bojarra (l.) heute an der Zeit „Tschüss“ zu sagen. Zum Abschied überreichte Inge Morenz vom Leuchtturmverein einen Präsentkorb. Die Dankesrede hielt Mathias Stagat, zu sehen im Hintergrund. (2 weitere Bilder)02. Dezember 2018

Um den Warnemündern ihre Freude am gemeinsamen Adventssingen zu nehmen bedarf es schon mehr als ein paar Regentropfen. Trotz des Schietwetters trafen sie sich heute am Leuchtturm, um mit dem Kinderchor der Heinrich-Heine-Grundschule, De Klaashahns, Heide Mundo und Klaus Lass (ehemals „De Plattfööt“) weihnachtliche Lieder anzustimmen. Angesichts des ungemütlichen Wetters wurde das Programm allerdings verkürzt, aber wie immer gab es am Ende kleine Geschenke für die Kinder.

Leuchtturmchef Klaus Möller musste krankheitsbedingt fehlen, wurde durch Vereinsvize Mathias Stagat vertreten und der wiederum nahm im Rahmen der Veranstaltung die offizielle Verabschiedung von Marita Bojarra, besser bekannt als „Mariken“, vor. Die Knurrhahnpreisträgerin von 2016 steht für den Erhalt von Tradition und Sprache, wie kaum eine andere im Ostseebad. Unterwegs mit Häubchen und Schürze, ist die Figur ein viertel Jahrhundert alt. „Mit ihrer netten und humorvollen Art wird uns Mariken in Warnemünde fehlen. So, wie wir sie kennen und lieben gelernt haben, wird es Mariken nicht mehr geben. Dafür aber Marita Bojarra, die Mariken in nichts nachsteht“, so Mathias Stagat in seiner Dankesrede. Mariken – für die meisten Warnemünde wird sie immer so heißen – ihrerseits dankte ihrer Familie und allen Wegbegleitern für die jahrelange Unterstützung und kündigte an, sich in irgendeiner Form auch weiterhin in die Geschicke Warnemündes einbringen zu wollen.

Initiiert wurde auch das 18. Adventssingen durch den Leuchtturmverein. Die Süßigkeiten für die Kinder wurden durch das Hotel Neptun beigesteuert. Das Glockenspiel von Olaf Sandkuhl hat beim Adventssingen ebenso Tradition, wie der Weihnachtsstollen, gebacken von Christian Kempcke, Bäcker im Ruhestand, Glühwein und Kinderpunsch. Mit dem Verkaufserlös werden – wie immer beim Leuchtturmverein – soziale Projekte unterstützt.



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