Premiere: DLRG startet erste Deutsche Ocean Meisterschaften in Warnemünde


16. Juli 2026

Mit einem lauten Startschuss in der Strand Arena Warnemünde hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) heute die 1. Internationalen Deutschen Ocean Meisterschaften im Rettungssport eröffnet. Bis Sonnabend messen sich 270 Rettungssportler aus 39 Clubs in den neuen Ocean-Disziplinen – ein Meilenstein für den deutschen Rettungssport.

Gemeinsam mit Steffen Bockhahn, Sportsenator der Hansestadt Rostock, eröffnete DLRG-Präsidentin Ute Vogt die Veranstaltung. „Mit diesen Meisterschaften haben wir den Ocean-Rettungssport fest in unser Wettkampfsystem integriert. Das ist ein großer Schritt nach vorn. Rettungssport steht für uns nicht nur für sportlichen Erfolg, sondern vor allem für Fähigkeiten, die im Ernstfall Leben retten können“, betonte Vogt. Ihr Dank galt allen Unterstützern, die das möglich gemacht haben.

Eine neue Ära für den Rettungssport

Erstmals vergibt die DLRG deutsche Meistertitel in den Strand- und Freigewässer-Disziplinen. Ein Novum, das den Sport in Deutschland nachhaltig prägt. Besonders im Fokus steht dabei der Nachwuchs: Mit einer eigenen Juniorenwertung erhalten junge Talente eine Plattform, um sich im anspruchsvollen Ocean-Bereich zu beweisen. „Warnemünde bietet ideale Bedingungen für die ersten Deutschen Ocean Meisterschaften. Ich freue mich, dass wir Gastgeber dieser Premiere sind. Mein besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die sich Tag für Tag an unseren Küsten und Badeseen für die Sicherheit anderer Menschen einsetzen“, so Steffen Bockhahn.

Der erste Wettkampftag: Spannung von Anfang an

Schon um 8 Uhr morgens fiel der Startschuss für die ersten Wettbewerbe. Im 90-Meter-Strandsprint sicherten sich Olivia Binde und Jan Laufer (beide DLRG Altona) die ersten Siege der Veranstaltung. Nach der offiziellen Eröffnung am Mittag ging es mit weiteren Disziplinen am Strand und im Wasser weiter.

Olympische Perspektive: Rettungssport auf dem Weg nach Brisbane?

Die Deutschen Ocean Meisterschaften sind nicht nur ein national bedeutsamer Schritt, sondern unterstreichen auch die internationale Bedeutung des Rettungssports. 2032 könnte die Disziplin sogar Teil der Olympischen Spiele in Brisbane (Australien) werden. Die finale Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wird voraussichtlich Ende dieses Jahres fallen.


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