Papierkörbe müssen „möwensicher“ sein

Das Modell „Primus“ kommt am Alten Strom zum Einsatz, gilt als „möwensicher“ aber ist in den Sommermonaten oft auch überfüllt.Das Modell „Primus“ kommt am Alten Strom zum Einsatz, gilt als „möwensicher“ aber ist in den Sommermonaten oft auch überfüllt.18. Oktober 2018

Mehrfach hatte der Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur in Warnemünde die Sauberkeit und Funktionalität der Papierkörbe am Alten Strom bemängelt.

Das Amt für Umweltschutz teilte dazu mit, dass hier seit 2010 das Papierkorbmodell „Primus“ von der Firma Eisen-Jäger Kiel verwendet wird. Ein wesentliches Entscheidungskriterium für die Beschaffung von neuen Papierkörben für diesen sensiblen Bereich war die Ausstattung mit „möwensicheren“ Einwurföffnungen. Diese mussten extra verkleinert werden, um ein Eindringen von Möwen oder anderer Vögeln bei der Futtersuche zu verhindern. Die Papierkörbe in diesem Bereich würden während der Saison von April bis Oktober zweimal täglich geleert. Zusätzlich ist von April bis Oktober täglich von 14.00 bis 21.30 Uhr in Warnemünde ein Handreiniger im Einsatz. Der kann flexibel und operativ auf Verunreinigungen und  Überfüllungen reagieren.

Bei Veranstaltungen sei der Veranstalter im Rahmen der Sondernutzungserlaubnis für die Bereitstellung zusätzlicher Abfallbehälter verantwortlich. „Sollte es hier Hinweise geben, dass bei Veranstaltungen das bereitgestellte Behältervolumen nicht ausreicht, erbittet das Amt diesbezügliche Hinweise“, informierte die Ortsamtsleiterin, Franka Teubel, den Ortsbeirat.

Den Hinweis zum Zustand der Papierkörbe bestätigte das Amt. In der Regel werde mit deren Reinigung im Rahmen der sich bietenden finanziellen Möglichkeiten zum Saisonende die Stadtreinigung beauftragt. Diese Maßnahme sei allerdings nicht nachhaltig, weil es schnell wieder zu erneuten Sachbeschädigungen durch Vandalismus kommt. Es erfolgt jetzt eine erneute Prüfung, ob die Stadtreinigung bis zum Jahresende eine Reinigung der Papierkörbe vornehmen kann.

Unabhängig von einer ggf. anstehenden Sanierung forderte der Ortsbeirat zwei weiterer Papierkörbe für die Mühlenstraße. Das Umweltamt bittet im Rahmen der Planung zur Saisonvorbereitung 2019 um Standortvorschläge. Das Amt prüft ob und ab wann die zusätzlichen Behälter in der Beauftragung der Stadtentsorgung vorgenommen werden können.



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