MV Werften erweitert Konstruktionskapazitäten

Die MV-Werften-Gruppe ist weiter auf Wachstumskurs und übernimmt Neptun Ship Design aus Rostock. Deutschlands größtes Schiffsdesign-Büro verfügt dank seines beeindruckenden Know-hows und überzeugender Konstruktionen seit Jahrzehnten weltweit über einen exzellenten Ruf.Die MV-Werften-Gruppe ist weiter auf Wachstumskurs und übernimmt Neptun Ship Design aus Rostock. Deutschlands größtes Schiffsdesign-Büro verfügt dank seines beeindruckenden Know-hows und überzeugender Konstruktionen seit Jahrzehnten weltweit über einen exzellenten Ruf.17. Januar 2019

Neptun Ship Design in Rostock wird ein eigenständiges Tochterunternehmen der MV-Werften-Gruppe und künftig für den Werftenverbund Konstruktionsleistungen erbringen. Neben den eigenen Konstrukteuren in Warnemünde, Wismar und Stralsund und einem europaweiten Designer-Netzwerk werden damit weitere wichtige Engineering-Kapazitäten unter einem Dach vereint. Die Werftengruppe vergrößert sich durch den Kauf um 120 Experten. „Wir freuen uns über den Zugewinn und die neuen, erfahrenen Kollegen in unserem Team. Ihr Know-how ist uns bestens aus einer intensiven Zusammenarbeit bekannt. Wir schätzen uns, wir brauchen dieses Potential und wir freuen uns daher umso mehr über das neue Familienmitglied“, so Peter Fetten, Geschäftsführer von MV Werften.

Die Schiffbauer konzentriert sich derzeit auf die Global Class und auf das Expeditionsschiff Crystal Endeavor. Die neuen Konstrukteure und Designer werden hauptsächlich für das Basic Design neuer Schiffsprojekte eingesetzt. Hochkomplexe Schiffe zu entwerfen und zu designen, geschieht nun gemeinsam in einem erweiterten Team. Stephan Merkel, Geschäftsführer Neptun Ship Design, sagte: „Wir sind stolz auf unsere bisherige Entwicklung, aber nun ist es Zeit, auch die Herausforderungen beim Engineering der modernsten Passagierschiffe der Welt sowie für das gesamte jetzige und kommende Produktportfolio von MV Werften anzunehmen. Es ist zweifellos eine große Chance für unser Land. Diese wollen wir nunmehr direkt mitverantworten und verwirklichen.“

Der Kaufvertrag wurde von allen Parteien am 16. Januar in Wismar unterzeichnet und wird nach kartellrechtlicher Zustimmung wirksam. Über die Struktur der Transaktion und die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart. „Der Kauf berücksichtigt selbstverständlich auch die Abwicklung aktueller Aufträge und die Fortführung unserer Forschungs- und Schiffsentwicklungsprojekte, also die Fortführung unserer Traditionen und unseres Innovationsgeistes. Dass wir dies nun unter einem neuen Dach und mit direkter Beteiligung an den Megaprojekten tun, motiviert uns zusätzlich“, so Stephan Merkel weiter.



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