Ein besonderer Tag voller Vorfreude, Aufregung und großer Erwartungen: Heute starteten 22 junge Menschen im Warnemünde ihre berufliche Zukunft im Fünf-Sterne-Hotel Neptun. Wo sonst prominente Gäste wie Marteria, Peter Maffay oder Angela Merkel über den roten Teppich schreiten, standen diesmal die neuen Auszubildenden im Mittelpunkt – strahlend, lachend und bereit für ihren ersten großen Schritt ins Berufsleben.
„Ein tolles Bild“, freut sich General Manager Guido Zöllick. „Dieser Tag ist für unser gesamtes Team, aber auch für mich persönlich immer ein ganz besonderer. Er erinnert mich an meinen eigenen Ausbildungsstart im Neptun und lässt mich dankbar auf eine Zeit zurückblicken, in der ich viel lernen durfte und die mich sehr geprägt hat.“
Die Entscheidung für das Hotel Neptun fiel bei allen Nachwuchskräften nach einem Praktikum oder Probetag. Ausschlaggebend waren das gute Miteinander im Team, die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und natürlich die besondere Lage direkt am Strand. In den kommenden drei Jahren werden die jungen Talente zu Fachkräften in unterschiedlichen Bereichen ausgebildet: darunter Köche, Konditoren, Hotelfachleute, Fachkräfte im Gastgewerbe, Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, Sport- und Fitnesskaufleute, aber auch Bachelor of Arts im Tourismus.
Die Personalabteilung konnte in diesem Jahr aus rund 600 Bewerbungen auswählen. Durchgesetzt haben sich sechs junge Menschen aus Rostock, drei aus anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, sechs aus anderen Bundesländern und sieben aus dem Ausland – unter anderem aus Indonesien, Vietnam, Simbabwe und der Mongolei.
„Wir suchen junge Menschen, die zu uns und unserem Haus passen“, erklärt Personalchefin Franziska Wietzke. „Dabei achten wir weniger auf den Notendurchschnitt, sondern vielmehr auf persönliche Reife, Eigenmotivation und den Mut, auf unsere Gäste zuzugehen.“ Gerade internationale Bewerber bringen viel Motivation mit und schätzen die hohen Standards der deutschen Ausbildung. Viele von ihnen haben bereits Verbindungen in die Region oder zum Hotel. So absolviert beispielsweise Dell Zenda aus Simbabwe seine Ausbildung im Neptun, während sein Bruder dort bereits zum Koch ausgebildet wird. Auch Dariimaa Altangarel aus der Mongolei kennt das Haus durch ihre Freundin, die dort den Beruf der Hotelfachfrau erlernt.
Damit sich alle neuen Auszubildenden schnell einleben können, begleitet das Hotel sie intensiv – von der Bewerbung bis zum ersten Arbeitstag und darüber hinaus. „Wir informieren, helfen beim Vernetzen und bieten auch ganz praktische Unterstützung an“, sagt Wietzke. Dazu gehören Hilfe bei der Wohnungssuche, Begleitung bei Behördengängen und zahlreiche Weiterbildungsangebote wie Deutschkurse direkt im Haus.
Die beruflichen Perspektiven nach der Ausbildung sind vielfältig: Allein 2026 konnten neun ehemalige Auszubildende übernommen werden. Ihnen stehen verschiedene Wege offen – etwa eine Weiterentwicklung im Unternehmen, ein Traineeprogramm, ein anschließendes Studium oder die Möglichkeit zum Austausch ins Ausland.
Für die neuen Nachwuchskräfte beginnen die ersten Tage mit einem abwechslungsreichen Willkommensprogramm. Auf dem Plan stehen unter anderem die Anprobe der Dienstgarderobe, eine Schnitzeljagd durch Warnemünde, ein gemeinsames Mittagessen mit der Direktion sowie Workshops zu Themen wie Knigge, professionelles Telefonieren und der richtige Umgang mit Gästen.
Mit den neuen Auszubildenden setzt das Hotel Neptun eine lange Tradition fort. Seit 1971 wurden hier bereits mehr als 2.700 junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet. Das Haus gehört zu den wenigen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, die regelmäßig von der Industrie- und Handelskammer zu Rostock als „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet werden.
Eine der neuen Nachwuchskräfte ist Maxiem Horn aus Hohe Düne. Die 16-Jährige beginnt ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau – genau dort, wo sie schon immer arbeiten wollte. „Ich wollte schon immer etwas mit Menschen machen und habe bereits einige Praktika in Hotels absolviert. Das hat mir gefallen“, erzählt sie. Nach einem Probetag im Hotel Neptun stand für sie fest: Hier möchte sie ihre Ausbildung starten.
Berührungsängste im Umgang mit Gästen hat die junge Warnemünderin nicht. Respekt vor den kommenden drei Jahren aber schon. Denn sie weiß: Eine abgeschlossene Ausbildung im Hotel Neptun ist eine starke Visitenkarte und eröffnet ihr später viele Möglichkeiten – nicht nur in Warnemünde, sondern in der ganzen Welt.
Kommentieren Sie den Artikel