Galerie Möller zeigt zauberhaftes Phantasiegeflügel und Schmuck

Fröhlich-bunte Phantasiegebilde aus Papier, Leim und Farbe zeigt die Künstlerin Kira Kotliar in der Galerie Möller Warnemünde.Fröhlich-bunte Phantasiegebilde aus Papier, Leim und Farbe zeigt die Künstlerin Kira Kotliar in der Galerie Möller Warnemünde.25. Juli 2018

Nach zwei Berliner Künstlern stellen in der Galerie Möller am Alten Strom von Warnemünde ab morgen zwei Hamburgerinnen ihre Arbeiten den Gästen vor. Die Sommerausstellung mit Phantasiegeflügel von Kira Kotliar und Schmuck von Marjon Reinsberger ist bis zum 4. September zu sehen.

Bunt und leicht zaubert die russische Künstlerin Kira Kotliar mit Papier, Leim und Farbe. Ihre fliegenden Wesen haben Verwandtschaft in der Volkskunst, in Märchen und Bilderbüchern und sind doch selbst ganz „Kira's Kinder“.

Die in St. Petersburg geborene Künstlerin studierte an der Kunsthochschule für Theater, Musik und Film in der Newa-Metropole und arbeitete ebenso als Bühnenbildnerin wie Graphikerin und Illustratorin. 1995 kam sie nach Hamburg und blieb. Hier werden seit dem ihre zarten Wesen aus Papier und Watte, aus Farbe und Phantasie geboren. Sie sind alle dafür gemacht an der Decke zu schweben, in der Luft zu tanzen und unsere Gedanken mitzunehmen. „Engel wohnen im Himmel, und da sie leicht herunterfallen, müssen sie stets angebunden sein“, sagt Kira Kotliar. Die Ambivalenz wird deutlich: Einerseits setzen ihre Kreaturen ein fröhlich-unbeschwertes Zeichen. Sie stürmen auf geblümten Rössern dahin, reiten auf Tigern, Elefanten und Delphinen. Die Schwerelosigkeit dieser bunten Gesellschaft hängt aber doch immer am seidenen Fädchen – das darf man auch doppelsinnig betrachten.

Seit ihrer ersten zauberhaften Ausstellung im Januar 2003 in der Galerie Möller hängen ihre Arbeiten auch an vielen hiesigen Decken.

Die Graveurin und Goldschmiedin Marjon Reinsberger ist kurzfristig für die erkrankte Marina Nörren eingesprungen und wurde in Karlsruhe geboren. Nach Abitur und verschiedenen Lehrabschlüssen arbeitete sie zunächst in verschiedenen Werkstätten. Es folgten ein Studium an der Hochschule für bildende Künste und verschiedene künstlerischen Weiterbildungen. Seit 1995 ist sie als selbständige Schmuckdesignerin tätig. Ihre Arbeiten – darunter auch eine exklusive Schmuckkollektion „Elbphilharmonie Hamburg“ – präsentiert sie einem großen Publikum auf Messen und Ausstellungen im In- und Ausland. „Wenn meine Schmuckstücke dann beim Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern, habe ich alles richtig gemacht.“

Die Vernissage zur Ausstellung findet morgen um 19.00 Uhr in der Galerie Möller statt. Musikalisch begleitet den Abend der junge Gitarrist Manuel Libuda.



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