Eisige Impressionen im „Hübner“

Alle ausgestellten Fotografien von Rainer Rogge sind auf Alu-Dibond und können auch käuflich erworben werden. Das Motiv mit dem „turnenden“ Eisbär glückte ihm auf Spitzbergen.Alle ausgestellten Fotografien von Rainer Rogge sind auf Alu-Dibond und können auch käuflich erworben werden. Das Motiv mit dem „turnenden“ Eisbär glückte ihm auf Spitzbergen.01. Oktober 2021

Im Foyer des Strand-Hotel Hübner ist ab morgen und noch bis zum 10. Januar die Ausstellung „Magische Momente – Sehnsuchtsziel Polare Gebiete“ mit eindrucksvollen Fotografien von Rainer Rogge zu sehen. Am 2. und 3. Oktober wird der Künstler zudem persönlich vor Ort anzutreffen sein, um auf Wunsch viel Interessantes über seine Expeditionen ins Eis berichten.

1957 in Bremen-Farge geboren, fühlte sich Rainer Rogge von Kindesbeinen an zu Wasser und Ozeanen hingezogen. In den 90-Jahren begann er mit der Aquarellmalerei und konnte seine Bilder auf vielen Ausstellungen präsentieren. Berufsbedingt musste er die Malerei aufgegeben und widmete sich fortan der Fotografie. Der Naturfotografie um es genau zu sagen. Und am liebsten fotografiert er nur dort, wo es richtig kalt ist: Die Arktis und die Antarktis sind Sehnsuchtsziele.

Seit seiner persönlichen Auseinandersetzung mit dem Klimawandel wollte Rogge unbedingt einmal einen Eisberg „in echt“ sehen. So hat alles begonnen. Die erste Fahrt in die polaren Gebiete führte ihn nach Grönland. „Dort hat mich das Eis-Virus gepackt und nicht mehr losgelassen“, bekennt der Fotokünstler. Seit 2008 befährt er jedes Jahr mit einem Expeditions-Kreuzfahrtschiff die Eismeere und auch auf einem russischen Atomeisbrecher war er schon unterwegs. Zum Nordpol. Mit dabei sind immer die Fotoausrüstung und Ehefrau Elke. Die Schönheit, Vielfältigkeit und Einsamkeit haben das Paar gefesselt.

Mit seinen Fotos möchte Rainer Rogge die Schönheit der polaren Gebiete festhalten und möglichst vielen Menschen näherbringen. Vergängliche Schönheit, denn mit dem unaufhörlichen Abschmelzen der Gletscher hat auch er bei seinen Fototouren bereits dramatische Veränderungen in der Eiswelt wahrgenommen.



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