Dünenzauber unterm Teepott: Winterliche Strandoase in Warnemünde


25. Dezember 2025

Warnemünde bekommt zwischen den Feiertagen ein neues, stimmungsvolles Winterangebot direkt am Strand: „Dünenzauber“ nennt Matthias Treichel die temporäre Strandoase, mit der er und seine Crew vom 26. Dezember bis 4. Januar Gäste empfangen. Und das an ungewohnter, dafür umso prominenterer Stelle – direkt unterhalb des Teepotts, auf der Veranstaltungsfläche der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde. „Es ist für uns ein neuer Standort und ein neuer Versuch“, sagt Treichel. „Aber genau das macht es spannend.“

Heißgetränke, Feuer und Strandkörbe

Geöffnet ist der Dünenzauber ab dem 26. Dezember täglich gegen 13 Uhr. Im Mittelpunkt stehen Heißgetränke mit und ohne Alkohol, ergänzt durch kleine warme Speisen als Imbiss nach einem ausgedehnten Strandspaziergang.

Für besondere Gemütlichkeit sorgen 16 Strandkörbe, die sich rund um eine Feuerschale gruppieren. Zusätzlich bieten zwei kleine beheizbare Pagodenzelte Schutz vor Wind und Wetter. „Ein ausbaubares Starterpaket für die Zukunft – mal schauen, wie es angenommen wird“, beschreibt Treichel das Konzept.

Erste Sonderregelung erfolgreich genutzt

Der Dünenzauber ist zugleich ein kleines Novum: Erstmals nutzt Matthias Treichel die seit diesem Jahr mögliche Sonderregelung für mobile Objekte am Strand. Entsprechende Anträge – insbesondere für größere Aufbauten – müssen beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU-MM) sowie bei den jeweiligen Gemeinden gestellt werden, die wiederum das Landesamt einbeziehen.

Die Beantragung für Warnemünde verlief reibungslos. „Die Zusammenarbeit mit dem StALU-MM war unproblematisch“, so Treichel. Besonders hebt er auch die Unterstützung durch die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde hervor: „Die Mitarbeiter haben sich große Mühe gegeben und sich sehr für uns eingesetzt.“ Einzig beim Bauamt habe es zeitlich etwas gehakt.

Ruhezeiten und klare Regeln

Spätestens um 22 Uhr ist täglich Schluss mit dem Dünenzauber. Die geltenden Regelungen sind klar: Sondergenehmigungen können unter anderem für spezielle Strandkorb-Saisonöffnungen (bis 31. März beziehungsweise ab 15. Oktober) oder größere Objekte erteilt werden. Bei Sturmwarnungen müssen Betreiber jedoch innerhalb einer Zwölf-Stunden-Frist reagieren und die Flächen beräumen.

Blick nach vorn: Wintervergnügen und Ostern

Die neue Sonderregelung will Treichel künftig auch für weitere Zeiträume nutzen – etwa für das Wintervergnügen vom 30. Januar bis 8. Februar oder als Übergangslösung bis Ostern. Denn regulär dürfen Strandbewirtschafter erst ab dem 1. April mit dem Aufbau beginnen.

Sollte auch zu Ostern eine Genehmigung erteilt werden, würde der Dünenzauber dann allerdings an gewohnter Stelle am Aufgang 4 entstehen. Ziel ist ein sanfter Übergang in die Hauptsaison.

Der Mitarbeiterstamm für den Dünenzauber ist abgesichert. „In dieser überschaubaren Größenordnung kriegen wir das kurzfristig gut gewuppt“, zeigt sich Treichel zuversichtlich.

Begeisterung bei den Gästen

Die Kulisse direkt am winterlichen Ostseestrand begeistert bereits die ersten Besucher.
„Wir sind gerade aus Potsdam angereist und freuen uns über das neue Angebot“, erzählt Urlauberin Sabine K. lächelnd. Sie wird auf jeden Fall vorbeischauen: „Mit dem Feuer, den Strandkörben und dem heißen Punsch fühlt sich das wie ein kleines Wintermärchen an. Genau so stellt man sich Warnemünde im Winter vor.“


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Britta - 26.12.2025 um 06:53 Uhr
Tolle Idee, um die Nebensaison zu beleben. Viel Erfolg ! Ich werde auf alle Fälle mit meiner Familie vorbeischauen.
Matthias Kuhnert - 25.12.2025 um 22:02 Uhr
Eine feine Sache, auf die viele Besucher in Warnemünde schon einige Jahre gewartet haben.
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