Der Kleine Sommerweg und andere Ärgernisse

Mehrmals im Jahr muss der Kleine Sommerweg durch die Straßenmeisterei in Ordnung gebracht werden. Eine nachhaltige Lösung ist nicht in Sicht.Mehrmals im Jahr muss der Kleine Sommerweg durch die Straßenmeisterei in Ordnung gebracht werden. Eine nachhaltige Lösung ist nicht in Sicht.10. Oktober 2018

Der bauliche Zustand des Kleinen Sommerwegs, das Befahren der Seepromenade und die Gehwegsituation in der Schillerstraße beschäftigte gestern Abend den Warnemünder Ortsbeirat. Dem zuständigen Leiter des Amtes für Verkehrsanlagen, Heiko Tiburtius, war es aus terminlichen Gründen nicht möglich, persönlich an der Sitzung teilzunehmen. Er schickte seine Stellungnahme an den Beiratsvorsitzenden, Alexander Prechtel.

Der mitunter desolate wegebauliche Zustand des Kleinen Sommerwegs sei dem Amt durch regelmäßige Begutachtungen bestens bekannt. Grundsätzlich sei er aber durch Radfahrer und mobilitätseingeschränkte Bürger gefahrlos befahrbar. Wegen der intensiven Nutzung durch den Fahrzeugverkehr unterliege der Weg allerdings einem erhöhten Verschleiß. Mehrmals im Jahr komme deshalb die Straßenmeisterei zum Einsatz und versucht die betreffenden Stellen mit geeignetem Material zu reparieren. Dauerhafte Abhilfe könnte die Asphaltierung des Weges schaffen. Dieser Gedanke wurde durch die Untere Naturschutzbehörde, das Amt für Stadtgrün, jedoch verworfen. „Besser kann man kein Geld verbrennen“, bewertet Alexander Prechtel diese Entscheidung.

Zu einem echten Ärgernis ist das andauernde Befahren der Seepromenade geworden. Hier fahren und parken PKW, Transporter und LKW. An allen Rampen weisen Verkehrszeichen darauf hin, dass diese Bummelmeile allein den Fußgängern vorbehalten ist. Zur Problemlösung werden die bislang noch offenen Zufahrten in den kommenden Wochen mit Pollern versehen. Für die Hauptzufahrt zur Promenade am Hotel Neptun ist bis 2020 eine versenkbare Polleranlage, ähnlich wie am Kirchenplatz, geplant.

Ebenfalls ein Dauerbrenner im Warnemünder Ortsbeirat ist der üble Gehweg in der Schillerstraße. Dort sei nach dem 15. Oktober eine Begehung geplant, in deren Ergebnis die am stärksten betroffenen  Stellen mit einer alternativen Oberflächenbefestigung versehen werden sollen.



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