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DRK-Wasserwacht startet in die Saison

Justus Hamm (links) und Paul Wendler sind auch in dieser Saison wieder als ehrenamtliche Rettungsschwimmer im Einsatz.Justus Hamm (links) und Paul Wendler sind auch in dieser Saison wieder als ehrenamtliche Rettungsschwimmer im Einsatz.09. Mai 2018

Der Sommer 2018 steht vor der Tür. Die DRK Wasserwacht nimmt die Herausforderung an und sichert ab dem 15. Mai bis Mitte September wieder den Badebetrieb in Warnemünde und Markgrafenheide. Bis zu zwölf Rettungstürme werden im Laufe der Saison von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein.

2018 hat sich bei der DRK Wasserwacht viel bewegt. Nach einer Ausschreibung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erhielt diese im Februar einen Wachvertrag bis 2020. Zudem wurde technisch aufgerüstet: In Markgrafenheide kommt ein neues Quad zum Einsatz. Die Rettungsboote bekamen neue Sitze und Bugklappen. Darüber hinaus sollen im Rahmen eines MV-weiten Projektes drei sogenannte Rettungscopter – besser bekannt als Drohnen – in Betrieb genommen werden. Diese starten im Ernstfall parallel zum Rettungsschwimmer und werfen direkt bei der in Not geratenen Person eine Schwimmhilfe ab, die sich bei Wasserkontakt entfaltet.

Ebenfalls modernisiert wurden die Unterkünfte für die etwa 120 Ehrenamtlichen, die auch in diesem Jahr in vielen Fällen von außerhalb – vorrangig aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Bayern – an die Ostsee reisen. Ein Teil der Unterkünfte befindet sich in den frisch renovierten Räumlichkeiten der Pension „Heideperle“ in Markgrafenheide.

In den vergangenen Monaten lag der Fokus auf einer fundierten Aus- und Fortbildung sowie gewissenhaften technischen Vorbereitung der neuen Saison. Im Februar endete ein erster Rettungsschwimmerkurs, den 17 Teilnehmer erfolgreich bestanden. 36 weitere Prüfungen sind für Anfang Juni geplant. Darüber hinaus wurden neue Ausbildungen wie der „Wasserretter“ oder der „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“ durchgeführt. Für viele aktive Mitglieder stand die theoretische und praktische Auffrischung der Reanimations- und Rettungstechniken auf dem Lehrplan oder Training der körperlichen Fitness.

„In den Herbst- und Wintermonaten haben wir außerdem das gesamte medizinische Equipment geprüft“, verrät der stellvertretende Wasserwachtkoordinator Lukas Knaup, der das Team seit September 2017 unterstützt. Er ist während der Saison Hauptansprechpartner auf Turm 3 in Warnemünde. Als Ausbilder weiß er: „Die meisten Badeunfälle ereignen sich aufgrund von Unkenntnis der Baderegeln. Daher ist für uns die Prävention jedes Jahr ein Dauerbrenner. In diesem Jahr haben wir im Vorfeld auch im Rahmen unserer Projektarbeit für Schulsanitätsdienste bereits großen Wert auf dieses Thema gelegt.“ Matthias Fromm Tourismusdirektor der Hansestadt Rostock betont: „Die bewährte Zusammenarbeit mit der DRK Wasserwacht wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen. Mit Beginn der Badesaison werden wir zusätzlich Informationsmaterialien zu den Baderegeln an den Rostocker Schulen verteilen. Damit weisen wir auch nochmals auf das Badeverbot an der Mole hin. Darüber hinaus wird die Beschilderung am Strand neben der Mole mit den entsprechenden Warnhinweisen erneuert.“

Im Schulterschluss mit der Tourismuszentrale sind erneut Aufklärungsveranstaltungen unter dem Titel „Rette sich – wer’s kann“ geplant. Ebenso wichtig sind Hinweise in Sachen Umweltschutz, die unter dem Kampagnendach der Tourismuszentrale „Kein Plastik bei die Fische!“ zusammengefasst werden. „Die Entsorgung des eigenen Mülls sollte für jeden selbstverständlich sein. Auch darauf werden wir achten“, so Lukas Knaup.

Foto: DRK / Kasch



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