Bahnhofsbrücke Warnemünde: Gastronom will Außenbereich attraktiver gestalten

Trafen sich heute zum Ortstermin an der Warnemünder Bahnhofsbrücke: Planerin Jana Gräfe und Gastronom Nihat Ünlü (m.) mit Franziska Richert, Warnemünder Bau GmbH (2.v.l.), sowie Vertretern von Ortsbeirat und Bauausschuss (v.l.): Alexander Prechtel, Mathias Pawelke, Nils Anklam, Arndt  Zindler und Jobst Mehlan.Trafen sich heute zum Ortstermin an der Warnemünder Bahnhofsbrücke: Planerin Jana Gräfe und Gastronom Nihat Ünlü (m.) mit Franziska Richert, Warnemünder Bau GmbH (2.v.l.), sowie Vertretern von Ortsbeirat und Bauausschuss (v.l.): Alexander Prechtel, Mathias Pawelke, Nils Anklam, Arndt Zindler und Jobst Mehlan. (3 weitere Bilder)29. September 2018

Eine deutliche Aufwertung soll nach den Plänen von Nihat Ünlü der Außenbereich seines neuen Lokals „Paparazzi“ an der Warnemünder Bahnhofsbrücke erfahren. Der Gastronom ist Pächter des Grundstücks, auf dem einst der Fischimbiss „Stromblick“ betrieben wurde.

Bauanträge zur Umgestaltung von Gebäudes und Außenterrasse wurden bereits eingereicht. Mit der Öffnung der Fläche in Richtung Wasser und Park rückt Ünlü jetzt die angrenzenden Außenflächen in den Fokus. Heute fand dazu ein Ortstermin mit Planern, Investoren und Vertretern des Ortsbeirats statt. „Wir sind Teil des Parks und wollen das ganze Areal auch zum Wasser hin verschönern“, stellt Ünlü seine Beweggründe vor. Er plant eine Öffnung seiner Terrasse hin zu den öffentlichen Außenanlagen in Richtung Park, wo eine Holzterrasse mit kleinem Lounge Bereich und Kinderspielplatz entstehen soll. Auch die vorhandene Boulebahn könnte hier integriert werden. Der unansehnliche Windschutz und die Betonklötzer rund um die Restaurant-Terrasse würden in diesem Zuge abgerissen.

Darüber hinaus haben sich Nihat Ünlü und die beauftragte Planungsgruppe Wöhlk auch Gedanken zur attraktiven Gestaltung der ungenutzten und verwilderten Ecke direkt an der Bahnhofsbrücke gemacht. Diese wird aktuell nur zu gern als Müllfläche oder Ort für die Notdurft genutzt. Hier stellt man sich kleine Hafenterrassen, ebenfalls ausgestattet mit Strandkörben und Lounge Möbeln, vor. „Man könnte direkt unten am Wasser sitzen und den Sonnenuntergang genießen – eine echte Attraktion für die Gäste in Warnemünde“, schwärmt Ünlü, der außerdem in Aussicht stellt, an dieser Stelle Kunstwerke aufzustellen und sich künftig um die Pflege der Flächen zu kümmern. Verzehrzwang bestehe auf beiden öffentlichen Flächen selbstverständlich nicht.

Als Erweiterung seiner Serviceleistungen sieht der Gastronom die Umgestaltung des Außenbereichs, wobei eine Aufwertung letztlich natürlich auch seinem Restaurant zugutekäme. Positiv bewertet wird das Vorhaben durch den Warnemünder Ortsbeirat, der eine Beseitigung dieser Schwachstelle generell befürwortet. Der Beiratsvorsitzende, Alexander Prechtel, kündigte darüber hinaus an, auch bei folgenden Gesprächen mit Entscheidern unterstützend zu wirken. Erste Gespräche mit dem Grünamt stimmten Nihat Ünlü optimistisch. Vorbehaltlich der Zustimmung von Bauamt und Ortsbeirat befürworte man die Öffnung zum Park. Zur Umgestaltung der unnützen Müllecke wollte man das Votum des Ortsbeirates abwarten.

Mit der Ausführung des Vorhabens rechnet der Investor nicht vor der kommenden Saison. Bislang lägen weder für den Umbau des Gebäudes noch der dazugehörigen Terrasse die Baugenehmigungen vor.



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05.10.2018 um 22:32 Uhr
Rainer Macholl: Vielleicht klingt es ein wenig "altmodisch" aber diese Verbindung mag man
sich mit Warnemünde nicht vorzustellen.