„Von Seefahrern und Indianern“: Neue CD aus Warnemünde verbindet Shantys, Country und Küstenromantik


15. Mai 2026

Musiker Olaf Horblant ist bekennender Indianer-Fan, Andreas „Doc“ Buhse liebt Seefahrer-Geschichten. Aus genau dieser ungewöhnlichen Mischung entsteht derzeit ein neues musikalisches Projekt mit viel Küstenromantik, Abenteuergeist und nostalgischem Flair. Unter dem Arbeitstitel „Von Seefahrern und Indianern“ planen die beiden Warnemünder eine CD mit neuen Songs sowie bekannten Titeln, die komplett neu eingespielt werden. „Immer schon hatte ich die Idee, Songs zu machen, bei denen genau diese beiden Themen im Mittelpunkt stehen“, erzählt Doc Buhse, Kreativkopf und Inhaber des Warnemünder Schallplattencafés Coaast sowie des gleichnamigen Tonträger-Labels.

Neu und ganz besonders an dem Projekt ist auch die Zusammenarbeit mit dem Rostocker Shantychor Luv un Lee. Mehrere Titel wurden gemeinsam mit den kraftvollen Stimmen der Shantysänger aufgenommen. Live vorgestellt werden sollen die Songs beim Open Air am Meer „Rauch auf dem Wasser“ am 9. Juli im Warnemünder Kurhausgarten. Geplant ist, dass Luv un Lee auch dann mit auf der Bühne stehen. „Wenn nichts dazwischenkommt, sollte bis dahin auch die CD fertig sein“, sagt Doc Buhse.

Produziert und arrangiert wird das Album von Peter Grützmann in dessen Rostocker Studio. „Mit Peter habe ich schon immer gut zusammengearbeitet. Es ist ein großer Vorteil, dass er selbst Musiker ist“, so Buhse.

Schon während der ersten Aufnahmen wurde Olaf Horblant klar, dass daraus weit mehr als nur einzelne Songs entstehen könnten. „Den Titel ‚Von Seefahrern und Indianern‘ haben wir ganz bewusst gewählt“, erklärt der Musiker und Frontmann der Küsten-Country-Band Spill. „Ich bin mit zwei Autoren gut befreundet, einer davon ist Matti Sund. Er hat mir bestätigt, dass der Begriff DEFA-Indianerfilm ein Eigenname ist und nichts mit Rassismus zu tun hat.“

Die Inspirationsquellen der beiden Musiker sind dabei klar verteilt: Doc Buhse hat sich den Geschichten der Seefahrer verschrieben und schwärmt für den Abenteuerfilm Tiger der sieben Meere. Bei Olaf Horblant stehen dagegen die legendären DEFA-Indianerfilme im Mittelpunkt – allen voran Die Söhne der großen Bärin nach dem Roman von Liselotte Welskopf-Henrich.

Zu den herausragenden Titeln des Albums gehört der Song „Die Gott zur Rechten sitzen“. Das eindrucksvolle Lied widmet sich der Arbeit der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und setzt den Seenotrettern ein musikalisches Denkmal.


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