Teepott wird „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“

Neben dem historischen Leuchtturm prägt der Teepott mit seiner beeindruckenden Hyparschalen-Dachkonstruktion die Silhouette von Warnemünde.Neben dem historischen Leuchtturm prägt der Teepott mit seiner beeindruckenden Hyparschalen-Dachkonstruktion die Silhouette von Warnemünde.01. Oktober 2018

Dass der 1968 errichtete Teepott in Warnemünde mit der berühmten Hyparschalen-Dachkonstruktion ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und längst zu einem der Wahrzeichen des Ostseebades avanciert ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Am 18. Oktober 2018 wird das verbrieft, denn der dreigeschossige Rundbau soll mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet werden. Seit 50 Jahren ist der Teepott neben dem historischen Leuchtturm ein die Silhouette prägender Bau von Warnemünde. Gemeinsam mit der Ingenieurkammer M-V ehrt ihn die Bundesingenieurkammer jetzt als historisch bedeutendes Ingenieurbauwerk. Zum ersten Mal wird diese Auszeichnung einem Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern zuteil.

Gleichzeitig wird mit der Auszeichnung des Teepott das Leben und Wirken des aus Binz auf Rügen stammenden Bauingenieurs Ulrich Müther gewürdigt. Untrennbar verbunden mit dem Namen Müthers ist die außergewöhnliche Dachkonstruktion des Teepott, die die Außenansicht des Bauwerkes entscheidend bestimmt. Bis zu seinem Tod im Jahr 2007 war Ulrich Müther Mitglied der Ingenieurkammer M-V.

In der Bundesingenieurkammer sind die 16 Länderingenieurkammern vereint. Seit 2007 ehrt sie historisch bedeutende Ingenieurbauwerke. Dabei müssen sich die in Frage kommenden Bauwerke auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sein. Bisher wurden deutschlandweit 22 Bauwerke geehrt. Auch beim Teepott hat ein wissenschaftlicher Beirat die Bewerbung geprüft und ihn für auszeichnungswürdig befunden.

Mit der Auszeichnung am 18. Oktober ist die feierliche Enthüllung einer Ehrentafel am Bauwerk verbunden.

Die Auszeichnungsreihe „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ wird vom zuständigen Bundesministerium unterstützt.



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