Neue Fassade und moderner Fahrstuhl: Im Strandhafer Aparthotel am Diedrichshäger Kreisel wird weiter in die Zukunft investiert. Der Austausch des Aufzugs erfolgt im November bei laufendem Hotelbetrieb.
Frisch gestrichen in Schwedenrot mit weißen Akzenten, zieht das Strandhafer Aparthotel am Diedrichshäger Kreisel die Blicke auf sich. Die Fassade wirkt wie neu – und tatsächlich ist die umfassende Auffrischung nur eine von zwei größeren Investitionen, die Dorett und Christian Scheil in diesem Jahr in ihre naturnahe und familienfreundliche Ferienanlage stecken. Mehr als 200.000 Euro nehmen die Inhaber insgesamt in die Hand, um den hohen Qualitätsstandard des Hauses zu erhalten und weiter auszubauen.
Rund 130.000 Euro sind bereits in den neuen Fassadenanstrich geflossen. Jetzt steht das nächste größere Vorhaben an: Im Haus 1 wird der bisherige Fahrstuhl ausgebaut und durch eine moderne Anlage ersetzt. In diesem Gebäude befinden sich neben der Rezeption und dem Wellnessbereich ein Großteil der insgesamt 39 Ferienwohnungen und zehn Doppelzimmer.
Der Austausch ist vor allem eine Frage des Komforts. „Der Fahrstuhl verursacht bei jedem Etagenhalt ein Klacken. Tagsüber nimmt man das Geräusch kaum wahr, nachts wirkt es dagegen störend“, erklärt Hoteldirektor Martin Rosenkranz. Eine Reparatur kam für die Hotelführung deshalb nicht infrage. Stattdessen fiel die Entscheidung bewusst auf einen komplett neuen Aufzug der Firma Otis.
„Es geht uns um noch mehr Qualität für unsere Gäste und eine erholsame Nachtruhe“, sagt Rosenkranz. Schließlich schätzen viele Urlauber, darunter zahlreiche Stammgäste, den hohen Strandhafer-Standard. Diesem Anspruch möchte das Ehepaar Scheil auch künftig gerecht werden. Rund 80.000 Euro kostet die neue Anlage.
Die Arbeiten beginnen heute und sind für den gesamten November eingeplant. Eine besondere Herausforderung: Das Hotel bleibt während des Austauschs geöffnet. Entsprechend sorgfältig wurde das Projekt vorbereitet. Mit dem Aufzugsunternehmen, das eine Niederlassung in Rostock und einen festen Ansprechpartner für das Aparthotel hat, wurden die einzelnen Bauabschnitte und Ruhezeiten genau abgestimmt.
„Das ganze Projekt ist sehr gut durchgeplant und wir in unserem kleinen Orbit sind bestens vorbereitet“, sagt Martin Rosenkranz. Dazu gehört auch die rechtzeitige Information der Gäste. Gearbeitet wird möglichst unter der Woche und tagsüber, wenn viele Urlauber ohnehin unterwegs sind. An den Wochenenden sollen die Arbeiten ruhen. Vor allem der Ausbau des alten Fahrstuhls dürfte in den ersten Tagen allerdings nicht ganz geräuschlos vonstattengehen. Betroffen ist ausschließlich Haus 1, in dem sich auch zahlreiche Zimmer in unmittelbarer Aufzugsnähe befinden.
Um die Einschränkungen während der Bauphase abzufedern, kommt das Aparthotel seinen Gästen entgegen: Für den Aufenthalt während der Bauzeit werden 25 Prozent Rabatt auf den Zimmerpreis gewährt. Darüber hinaus stehen kostenfreie Fahrräder zur Verfügung und der Wellnessbereich bleibt bis 21.30 Uhr geöffnet.
Auch mobilitätseingeschränkte Gäste sollen ihren Urlaub möglichst unbeschwert genießen können. Sie werden während der Umbauzeit in den Häusern 2 und 3 untergebracht, die nicht vom Fahrstuhlaustausch betroffen sind.
Dass der Hotelbetrieb trotz der Bauarbeiten weiterläuft, ist nicht zuletzt dem eingespielten Team zu verdanken. Insgesamt 25 Mitarbeiter sind im Strandhafer beschäftigt, viele davon bereits seit Jahren. „Wir haben kaum Fluktuation“, erzählt Dorett Scheil. Dass sich Mitarbeiter und Stammgäste immer wieder begegnen und kennen, werde auch in den Gästebewertungen positiv hervorgehoben. Besonders häufig gelobt werde das freundliche Miteinander. Während der Bauphase ist Zusammenhalt gefragt. Schließlich muss beispielsweise auch die Wäsche ohne Aufzug in die oberen Etagen gelangen. Da packen alle mit an.
Für Dorett und Christian Scheil ist das Engagement eine Selbstverständlichkeit. Ihr Anspruch bleibt, die Ferienanlage kontinuierlich in Schuss zu halten. Christian Scheil brachte es bei einer früheren Begegnung einmal auf den Punkt: „Es soll immer so aussehen, als wenn wir gerade erst eröffnet hätten.“ Mit den diesjährigen Investitionen kommen die beiden diesem Ziel ein gutes Stück näher.
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