Pünktlich zum Sommerstart hat die Hansestadt Rostock ihr Angebot an öffentlichen Toiletten an den Stränden deutlich ausgebaut. Drei neue, moderne Trockentoilettenanlagen (TCs) sind seit Kurzem in Betrieb und schließen bestehende Versorgungslücken. Die Standorte in Hohe Düne, Markgrafenheide und Wilhelmshöhe bieten nicht nur mehr Komfort für Einheimische und Touristen, sondern setzen auch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Die drei Anlagen wurden strategisch platziert, um die Erreichbarkeit für Strandbesucher zu optimieren.
In Hohe Düne liegt die neue Toilette direkt an der Bushaltestelle am Strandaufgang 4 – ideal für Tagesgäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. In Markgrafenheide befindet sich die Anlage am Dünenweg, Strandaufgang 27, unweit des Übergangs vom Zeltplatz zum Strand. Perfekt für Camper und Strandurlauber. Auf dem Parkplatz Wilhelmshöhe ersetzt eine neue Anlage die bisherige Toilette – ein Ersatzneubau, der modernen Standards entspricht.
Die neuen Toiletten sind Trockentoiletten (TCs), die komplett ohne Abwasseranschluss auskommen. Ein innovatives System trennt feste und flüssige Bestandteile in einem DIN-zertifizierten Unterflurtank aus Beton. Die Entsorgung erfolgt bedarfsgerecht, je nach Füllstand. Dank einer begrünten Dachfläche mit Substratschicht werden Geruchsbelästigungen minimiert.
Energieautark wird die Anlage durch eine Mini-Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher betrieben, die Beleuchtung und Belüftung sicherstellt. Die tägliche Reinigung übernimmt die Stadtentsorgung Rostock, sodass die Hygiene zu jeder Zeit gewährleistet ist.
Trotz ihrer kompakten Bauweise bieten die neuen Toiletten ausreichend Bewegungsfreiheit – auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Zur Ausstattung gehören Waschbecken für mehr Hygiene, Kleiderhaken und Desinfektionsspender sowie ein separates Urinal. Die hell und freundlich gestalteten Gebäude sorgen für ein angenehmes Nutzererlebnis.
Die Toiletten sind rund um die Uhr kostenfrei zugänglich – ein Service, der besonders in der Hauptreisezeit auf große Zustimmung stoßen dürfte. Die Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität, Ute Fischer-Gäde, zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir die WC-Versorgung an den Strandstandorten spürbar verbessern können. Die neuen Anlagen sind modern, nachhaltig und rund um die Uhr kostenfrei nutzbar. Wenn jetzt noch alle gut auf die Toiletten achten, werden viele Strandgäste lange etwas davon haben“
Die letzten Handgriffe – wie Pflasterarbeiten, Beschilderung und die Wiederherstellung der Grünflächen – werden in den kommenden Tagen abgeschlossen. Die Nutzung der Toiletten ist jedoch bereits jetzt möglich.
Insgesamt flossen rund 225.000 Euro in die drei Standorte. Das Budget deckt die Toilettenanlagen selbst, die Vorplanung, alle Erd- und Montagearbeiten sowie die Wiederherstellung der Außenanlagen ab.
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