Hochwassermarke am Lotsenhaus wieder gut erkennbar

Endlich: Leuchtturmchef Klaus Möller und die beiden Steinmetzgesellen Ole Kaube und Hannes Fleischer (v.l.) konnten ein Warnemünder Problem lösen: Die Hochwassermarke am Lotsenhaus ist wieder gut erkennbar.Endlich: Leuchtturmchef Klaus Möller und die beiden Steinmetzgesellen Ole Kaube und Hannes Fleischer (v.l.) konnten ein Warnemünder Problem lösen: Die Hochwassermarke am Lotsenhaus ist wieder gut erkennbar.12. Oktober 2018

Die Warnemünder freuen sich: Die Hochwassermarke am historischen Lotsenhaus – hier backt heute ein Bäcker seine Brötchen – wurde „aufgehübscht“ und ist seit heute Vormittag wieder gut sichtbar. Das Schild aus poliertem Granit zeigt den höchsten Wasserstand der Ostsee, der beim Sturmhochwasser 1872 erreicht wurde.

Die beiden Steinmetzgesellen Hannes Fleischer und Ole Kaube von der Firma Steinmetz Haus Nautsch & Steuer aus Rostock nahmen sich der Aufarbeitung an. Sie bürsteten die alte Farbe raus, trugen neue auf und versiegelten die Platte schließlich mit Schellack. Es handelt sich um das Originalschild, das zwar immer an Ort und Stelle zu finden war, dort aber wegen der Verwitterung ein Schattendasein führte.

Angeschoben und finanziert wurde die Restaurierung durch den Warnemünder Leuchtturmverein. Dessen Vorsitzender Klaus Möller kümmerte sich höchstpersönlich um die Zustimmung aller Ämter und der Hauseigentümerin. „Hielt sich der finanzielle Aufwand mit 100 Euro in Grenzen, war der organisatorische umso höher, denn ich habe viel herumtelefonieren müssen“, sagt der Leuchtturmchef. Am Ende hat sich der Aufwand wirklich gelohnt, denn nun können die Warnemünder und ihre Gäste endlich wieder erkennen, wo 1872 das Wasser stand. In Zeiten des Klimawandels ist das umso wichtiger.   



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