Vor der Kulisse der Hanse Sail öffnet auch der Marinestützpunkt in Hohe Düne vom 6. bis 9. August 2026 seine Tore für die Öffentlichkeit. Besucher haben an allen vier Veranstaltungstagen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Deutschen Marine zu werfen und mehr über den Auftrag, den Arbeitsalltag und die Menschen in Uniform zu erfahren.
„Seit vielen Jahren öffnen wir gemeinsam mit der Hanse Sail im August unsere Tore, um Begeisterung zu wecken. Mit unseren Angeboten möchten wir den Dialog fördern und die Marine näher an die Menschen bringen“, sagt Fregattenkapitän Martin-Paul Rose, Kommandeur des Marinestützpunktkommandos.
Zu den Höhepunkten zählt in diesem Jahr die Fregatte Brandenburg, die als Flaggschiff der 35. Hanse Sail in Warnemünde zu Gast ist. Die Besatzung freut sich darauf, den Gästen das Leben und Arbeiten an Bord aus erster Hand näherzubringen.
„Die Hanse Sail steht für maritimes Flair, internationale Begegnungen und eine ganz besondere Atmosphäre. Es ist jedes Jahr beeindruckend zu sehen, wie sich der Hafen mit Traditionsseglern aus aller Welt füllt und Menschen aller Generationen zusammenkommen. Für meine Besatzung und mich ist es eine besondere Ehre, als Flaggschiff an der 35. Hanse Sail teilzunehmen. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Besuchern und darauf, Einblicke in unsere Arbeit und das Leben an Bord geben zu können“, erklärt Fregattenkapitän Philipp Schuster, Kommandant der Fregatte Brandenburg.
Neben dem Blick auf die Schiffe erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Gezeigt werden unter anderem Vorführungen des Flugabwehrsystems „Patriot“ sowie Hubschrauberdemonstrationen des Marinefliegergeschwaders 5. Gezeigt wird auch eine simulierte Seenotrettung, die einen Eindruck von den anspruchsvollen Einsätzen der Marineflieger vermittelt.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann das Mitmachangebot des Kraftfahrausbildungszentrums Potsdam nutzen. Darüber hinaus sorgen zahlreiche familienfreundliche Aktionen dafür, dass auch jüngere Besucher auf ihre Kosten kommen.
Ergänzt wird das Programm durch weitere Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. So präsentieren sich unter anderem das Technische Hilfswerk (THW), die Bundespolizei, die Wasserschutzpolizei sowie die Stützpunktfeuerwehr. Sie geben Einblicke in ihre Arbeit und stehen den Besuchern für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Für den Besuch des Marinestützpunktes gelten einige Sicherheits- und Zugangsvorgaben. Da die Schiffe und Boote nicht barrierefrei sind, ist eine Besichtigung für mobilitätseingeschränkte Personen nur eingeschränkt möglich. Die Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen, Fahrrädern und ähnlichen Gegenständen an Bord ist nicht möglich.
Aus Sicherheitsgründen finden bereits im Eingangsbereich des Marinestützpunktes Taschenkontrollen statt. Zudem ist das Mitführen von Waffen jeglicher Art, Drogen, Feuerwerkskörpern sowie Munition auf dem gesamten Veranstaltungsgelände untersagt.
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