DRK-Wasserwacht testet wendige Rescue Water Crafts

Der Vorstandvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Rostock, Jürgen Richter (l.) und RWC-Pilot Sven Hennig mit dem neuen Water Recue Craft am Strand von Warnemünde.Der Vorstandvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Rostock, Jürgen Richter (l.) und RWC-Pilot Sven Hennig mit dem neuen Water Recue Craft am Strand von Warnemünde. (3 weitere Bilder)07. August 2018

Die neusten Rettungsmittel und -trends immer im Blick: So präsentiert sich die DRK-Wasserwacht an den Stränden von Warnemünde und Markgrafenheide. Nach der Präsentation einer Rettungsdrohne im Juni folgte heute die Übernahme und Inbetriebnahme von zwei wendigen Rescue Water Crafts (RWC), zu Deutsch Wassermotorrädern. Der Vorstandvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Rostock, Jürgen Richter, übergab die PS-starken und auch für das Flachwasser geeigneten Wasserrettungsfahrzeuge heute an die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer: „Die umgebauten Rescue Water Crafts mit Blaulicht und Rettungsschlitten können auch bei starker Strömung im Bereich der Westmole eingesetzt werden“, erklärt er einen großen Vorteil der neuen Technik. Weitere Vorzüge: Der um Hilfe Rufende sieht und hört den Retter schneller. Mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde ist man auf dem Wasser ziemlich schnell unterwegs und es sind nur wenige Handgriffen nötig, den Betreffenden auf den Schlitten ziehen.

Benötigt eine Person im Wasser dringend Hilfe und scheint sich nur noch mit letzter Kraft über Wasser halten zu können, muss es sehr schnell gehen. Für genau solche Situationen wurden die beiden RWC für 30.000 Euro pro Stück angeschafft. Neun DRK-Rettungsschwimmer konnten bereits  als „Piloten“ qualifiziert werden. Weitere folgen nach der Saison. „Voraussetzungen zum Fahren des RWC sind ein Sportbootführerschein See und eine Spezialschulung des Herstellers“, so Richter. Mit dem heutigen Tag beginnt in Warnemünde die Testphase der neuen Rettungsmittel das an anderen europäischen Stränden bereits etabliert ist. Sie dienen als Ergänzung für die bereits bestehende Ausrüstung.

„Wir versprechen und viel davon“, sagt auch der ausgebildete RWC-Pilot Sven Hennig. Für den 28-jährigen studierten Nautiker, der seit 16 Jahren Rettungsschwimmer bei der DRK-Wasserwacht ist, stellt das Fahren mit dem 115 PS starken Wassermotorrad eine neue Herausforderung dar: „Es fordert mich und das macht Spaß!“ Zur Ausrüstung der Piloten gehören ein Neoprenanzug, eine Aufprallweste und ein Helm. Entspricht das Rescue Water Craft den Erwartungen der Rettungsschwimmer, wird das zweite im kommenden Jahr in Markgrafenheide eingesetzt.



« vorheriger Artikel zur Übersicht zum Archiv nächster Artikel »

Kommentieren Sie den Artikel

Name
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)

Sicherheitscode
Ich willige ein, dass DER WARNEMÜNDER die von mir überreichten Informationen und Kontaktdaten dazu verwendet um mit mir anlässlich meiner Kontaktaufnahme in Verbindung zu treten, hierüber zu kommunizieren und meine Anfrage abzuwickeln. Dies gilt insbesondere für die Verwendung der E-Mail-Adresse zum vorgenannten Zweck. Die Datenschutzerklärung kann hier eingesehen werden.*