Am Sonntag: Demo und Internationaler Lunch in Warnemünde

Als Gegenstück zu der für Sonntag in Warnemünde angesetzten AfD-Demo lädt das Dock Inn Hostel zum Internationalen Brunch.Als Gegenstück zu der für Sonntag in Warnemünde angesetzten AfD-Demo lädt das Dock Inn Hostel zum Internationalen Brunch.31. Juli 2018

Für den kommenden Sonntag, 5. August, wurde auf dem Leuchtturmvorplatz in Warnemünde eine Kundgebung der AfD angemeldet. Darüber informierte das Stadtamt. Durch das Demonstrationsgeschehen kann es zeitweilig zu erheblichen Verkehrseinschränkungen und Sperrungen kommen, teilt das Amt für Verkehrsanlagen außerdem mit: Im Bereich Friedrich-Franz-Straße, Anastasiastraße, Heinrich-Heine-Straße, Schulstraße, Hermannstraße, Luisenstraße, Georginenplatz und im Bereich Kirchenplatz (östl. Seite) werden Haltverbote ausgewiesen, die ab 6.00 Uhr gültig sind. Außerdem wird der gesamte Innenstadtbereich von Warnemünde für den Individualverkehr gesperrt. Zusätzlich wird im Bereich der B 103 (An der Stadtautobahn) eine Busspur zwischen Lichtenhagen und Warnemünde eingerichtet. Diese Maßnahmen treten ab morgens um 8.00 Uhr in Kraft.

Quasi als Gegenstück möchte das Dock Inn Hostel gemeinsam mit der Initiative „Rostock hilft“ an diesem Tag ein starkes Zeichen für eine offene und tolerante Grundhaltung setzten. Dazu wird hier am Sonntag um 12.00 Uhr ein Internationaler Lunch mit Buffet veranstaltet. Ein Konzert der „Les Bummms Boys“ und ein Trommel-/ Hula-Hoop-Workshop runden das bunte Programm ab. Außerdem sollen Schilder gemalt werden. „Wer möchte, kann sich ab 14.00 Uhr der Demonstration anschließen. Wir haben dabei den Anspruch, eine friedliche, bunte, bürgernahe Veranstaltung zu kreieren“, kündigt Christoph Krause, Geschäftsführer des Dock Inn Hostels, an. Er würde sich freuen, wenn möglichst viele Menschen der Einladung folgen.

„In Warnemünde gibt es die unterschiedlichsten Menschen und natürlich auch unterschiedliche politische Positionen, die sich im normalen demokratischen Diskurs miteinander auseinandersetzen. Das ist gut so und wir sind weit davon entfernt, uns in diesem Kontext öffentlich zu positionieren.“ Bei rassistischen, homophoben oder anderweitig Menschen ausgrenzenden Positionen möchte man sich jedoch sehr wohl positionieren, „zumal solche Positionen unseren gemeinsamen Zielen in und für Warnemünde widersprechen“, so Krause. Nicht nur im Dock Inn Hostel, sondern auch in vielen anderen Unternehmen arbeiten Geflüchtete und Zugewanderte unterschiedlichster Nationen. Auf diese Menschen sei man nicht nur angewiesen, sondern man sieht sie viel eher als Bereicherung. „Es ist das erklärte Ziel noch mehr Menschen aus dem Ausland für unser wunderbares Ostseebad zu begeistern. Offenheit und Toleranz sind hierfür zwingend notwendige Grundhaltungen. Eine Demonstration der AfD auf der Seepromenade, an einem Sonntag im August, ist hierfür sicherlich nicht förderlich!“

Foto: Dock Inn Hostel



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31.07.2018 um 16:50 Uhr
Sabine B.: Wir Anwohner arrangieren uns mit Warnemünder Woche, Hanse Sail, unmöglichen Verkehrsbedingungen, vielen Baustellen, unzureichenden Einkaufsmöglichkeiten usw.....
ABER das diese Partei, welche auf alle Fälle Gegendemonstrationen nach sich zieht, in unserem schönene Ferienort und das auch noch zum Sonntag in der Hochferienzeit ihr Unwesen treiben darf, ist einfach nur bekloppt.
Vorallem auch die Behörden, die dies an diesem Ort zu dieser Zeit genehmigen!!!!