Wer in einem Rostocker Bewohnerparkgebiet einen Parkausweis beantragt oder verlängert, muss ab dem 1. August 2026 tiefer in die Tasche greifen. Darauf weist das Tiefbauamt hin. Grundlage für die Anpassung sei die neue Gebührenordnung für das Bewohnerparken, die die Bürgerschaft bereits im Januar 2026 wegen der finanziellen Schieflage im Haushalt beschlossen hat.
Künftig kostet ein Bewohnerparkausweis für ein Jahr 182,50 Euro, für zwei Jahre werden 365 Euro fällig. Das ist eine kräftige Steigerung, wurden bislang doch nur 30,70 Euro pro Jahr fällig. Nach Angaben der Stadt bewege sich Rostock jedoch im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld der Gebühren vergleichbarer Kommunen.
Für bereits ausgestellte Parkausweise ändert sich zunächst nichts. Sie behalten bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit ihre Gültigkeit. Erst bei einer Verlängerung oder einer Neubeantragung werden die neuen Gebühren erhoben.
Das Bewohnerparken soll in Stadtteilen mit hohem Parkdruck dafür sorgen, dass Anwohner bessere Chancen haben, einen Parkplatz in der Nähe ihres Wohnortes zu finden.
Einen Bewohnerparkausweis können Personen beantragen, die in einem Bewohnerparkgebiet gemeldet sind und dort auch tatsächlich wohnen. Anspruch haben auch Menschen, die für eine Wohnung in einem Bewohnerparkgebiet Zweitwohnungssteuer zahlen. Voraussetzung ist jeweils, dass keine private Stellplatzmöglichkeit vorhanden ist oder vom Vermieter angeboten werden kann.
Die Parkausweise werden in der Regel für zwei Jahre ausgestellt. In begründeten Ausnahmefällen ist auch eine Gültigkeit von einem Jahr oder eine monatsweise Ausstellung möglich.
Anträge können bequem online über das Serviceportal der Stadt gestellt werden. Alternativ ist eine Beantragung per E-Mail an bewohnerparken@rostock.de oder schriftlich beim Tiefbauamt (Charles-Darwin-Ring 6 in 18059 Rostock) möglich.
Bewohnerparkgebiete gibt es derzeit in der Stadtmitte, der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV), in Warnemünde sowie im Hansaviertel. Künftig sollen die Bewohnerparkzonen unter anderem in der Steintor-Vorstadt und in weiteren Bereichen der KTV ausgeweitet werden.
Derzeit sind in Rostock rund 5.500 Bewohnerparkausweise gültig.
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Das ist unverschämt und den Bürgern nicht zu verkaufen, wenn gleichzeitig Prestigeobjekte ( Theater), WiRo Prüfankäufe Elmenhorst LSG usw. von der Bürgerschaft durchgewunden werden. Da fällt die Entscheidung zur kommenden Wahl vielen leichter die nicht so weiter bestimmt werden möchten
Die Stadt ist Pleite und die Bewohner sollen dafür zahlen und wer nach 18 Uhr mit dem Auto nach Hause kommt findet noch nicht mal mehr einen Parkplatz in seinem Bewohnerbereich.
Aber sinnlose Projekte in der Stadt bauen einfach nur noch zum...