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22. Tidingsbringer ab Donnerstag im Handel

Sie halten den druckfrischen 22. Tidingsbringer in ihren Händen: Walter Vogt, Gerhard Lau und Inge Morenz vom Leuchtturmverein, Achim Schade, Leuchtturmchef Klaus Möller, Vize Mathias Stagat und Matthias Redieck (v.l.). Das Warnemünder Bäderjournal ist ab Donnerstag im Handel.Sie halten den druckfrischen 22. Tidingsbringer in ihren Händen: Walter Vogt, Gerhard Lau und Inge Morenz vom Leuchtturmverein, Achim Schade, Leuchtturmchef Klaus Möller, Vize Mathias Stagat und Matthias Redieck (v.l.). Das Warnemünder Bäderjournal ist ab Donnerstag im Handel.04. Dezember 2017

Schon Stunden vor dem heutigen offiziellen Pressetermin zur Vorstellung des 22. Tidingsbringer klingelte bei Leuchtturmchef Klaus Möller das Telefon. Am Apparat war Frau Küchler aus Dresden, die nachfragte, ob es das Warnemünder Bäderjournal in diesem Jahr nicht geben würde. „Glücklicherweise konnte ich ihr mitteilen, dass die 22. Ausgabe ab Donnerstag, 7. Dezember, zu haben ist“, führt Möller die kleine Anekdote weiter aus.

Beim Leuchtturmförderverein als dem Herausgeber des 132 Seiten starken Büchleins laufen in Sachen Tidingsbringer alle Fäden zusammen. 35 Autoren haben für die vorliegende 22. Ausgabe 40 Beiträge geliefert. Besonders erfreulich: Auch viele Leuchtturmmänner und Mitglieder des Vereins haben Geschichten geliefert. So resümiert Heinz-Jürgen Marnau über seine 22-jährige Tätigkeit am Turm und wie viele Bonbons in dieser Zeit aufgebraucht wurden. Heinz Plautz und Bernhard Autrum schreiben über die beliebten und streng limitierten Turmhochzeiten und der Chef selbst über Monsterwellen und Fake News. „Es ist wieder ein gelungener Mix aus Historischem, Aktuellem und persönlich erlebten Geschichten – genau das macht es aus“, weiß Klaus Möller, der ein riesiges Warnemünde-Archiv sein Eigen nennt. Ihm liegen deshalb auch die „Innenansicht der alten Warnemünder Kirche“ von Horst D. Schulz, „Warnemünde im Jahr 1894“ von Eckart Peters, der Beitrag zum Haus „Uhlenflucht“ von Volker Schmidt oder „Weihnachten“ von Sabine Schubert sehr am Herzen. Einen akribisch aufbereiteten Jahresrückblick 2016/2017 lieferte Roland Piechulek und auch die Gewinner des letzten Fotowettbewerbs sind vermerkt: Den ersten Preis heimste die Warnemünderin Katy Beier ein, Platz drei ging an Fritz Dettmann aus Rostock und Platz drei an Sieglinde und Werner Jeßner aus Meißen.

Für die beiden Co-Herausgeber Matthias Redieck und Achim Schade vom gleichnamigen Verlag ist ebenfalls die Vielfalt das Erfolgsmodell. Zu lesen ist aus dem Mittelalter, über die DDR bis hin zur Nachwendezeit. „Besonders freuen wir uns darüber, dass auch wissenschaftlich tätige Autoren, wie Peter Writschan und Christoph Wegner für uns schreiben“, sagt Achim Schade, der für die kommende 23. Ausgabe schon zehn Artikel „im Kasten“ hat. Das schöne Titelmotiv von Joachim Kloock ist ein kleines Dankeschön an das Hotel Neptun, das seit Jahren abwechselnd mit dem Strand-Hotel Hübner, die öffentliche Präsentation des Tidingsbringer unterstützt. „Beim Ausblick von ganz oben fallen mir so viele Warnemünder Geschichten ein und sicher geht es unseren Lesern nicht anders“ schwärmt Matthias Redieck.

Der 22. Tidingsbringer ist mit einer Auflage von 2.200 Stück erschienen, ab Donnerstag in den Warnemünder Buchhandlungen Krakow Nachf. und Möwe zu haben und kostet 7,60 Euro. Die offizielle Präsentation findet am Mittwoch um 18.00 Uhr im Hotel Neptun, die Autoren-Signierstunde am Sonnabend um 10.00 Uhr in der Buchhandlung Krakow Nachf., statt. Ältere Ausgaben sind beim Leuchtturmverein schon für 4,60 Euro zu haben und noch ältere werden kostenfrei an die Rostocker Tafel abgegeben.

Übrigens: Der Tidingsbringer ist auch eine gute Geldanlage. Die Gesamtausgabe war bei Ebay für immerhin 1.000 Euro zu haben.



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