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Orkantief „Xynthia“ in Warnemünde ziemlich zahnlos

Das Tief „Xynthia“ wütete am letzten Wochenende durch ganz Westeuropa. Für Sonntagabend wurde es über Mecklenburg erwartet. Doch bereits am selben Abend werteten die Meteorologen den Orkan auf einen „normalen Sturm“ ab.

 

Über Warnemünde tobten sich zwar noch einige heftige Sturmböen aus, doch „Xynthia“ hatte sich bereits in Westdeutschland ausgepowert. Übrig blieben Schneeregenschauer und Böen der Stärke acht bis neun. An der Steilküste Stoltera wurde eine Reihe von Bäumen umgeworfen.

 

Durch den anhaltenden Regen schmolz der Schnee schnell dahin, und am Montag fuhren bereits die normalen Kehrmaschinen wieder durch den Ort und nahmen eine erste Nachwinter-Reinigung vor.


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„Viva Touristika“ in der HanseMesse

Man sagt zwar, der deutsche Reiseboom sei ungebrochen, doch zur Reisemesse „Viva Touristika“ kamen deutlich weniger Besucher zur HanseMesse nach Schmarl, als in den Vorjahren. Das lag nicht am fehlenden Reisewillen der Rostocker, es war vielmehr dem „schaurigen“ Wetter am letzten Wochenende geschuldet.

 

Trotzdem, es wurden erneut viele interessante Urlaubsreisen angeboten, und die Prospekte gingen weg wie „warme Semmeln“. Besonderes Interesse fand die Ausstellung der Caravans. Zur „Viva Touristika“ gehörte auch eine Gebrauchtboot-Messe.


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OstseeMesse ab 10. März

Während die Tourismusmesse am letzten Sonntag ihre Ausstellungspavillons räumte, wurde die Messehalle schon wieder auf eine weitere Großausstellung vorbereitet. Vom 10. bis 14. März findet an gleicher Stelle die große Verbraucher-Schau, OstseeMesse, statt. Sie ist die aussteller- und besucherstärkste Messe Mecklenburg-Vorpommerns.

 

In diesem Jahr ist es bereits die 20. Auflage dieser Ausstellung. Es werden Neuerungen zu den Themen Wohnen, Garten & Freizeit, Gesundheit und Hauswirtschaft vorgestellt. Über 220 Aussteller präsentieren ihre Angebote. Besonders interessant dürfte eine Sonderausstellung zum Thema „Babyland Mecklenburg“ sein.

 

Ein weiteres Thema ist die Fahrradsaison in Mecklenburg-Vorpommern. Bekanntlich gilt Mecklenburg als DAS Land der Radfahrer. Die 8. Blumenschau auf über 1.000 m² dürfte auch in diesem Jahr alle Besucher überraschen und erfreuen.

 

Modenschauen und musikalische Unterhaltung vervollständigen die 20. OstseeMesse. Der Eröffnungstag ist gleichzeitig ein Tag der offenen Tür. Geöffnet hat die OstseeMesse jeweils von 10 bis 18 Uhr.


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Ein leidiges Thema im Seebad: Der Veranda Streit mit der Kommune

„Recht oder Unrecht“, das ist die Frage, wenn es um die Veranden in Warnemünde geht. Sie stehen zum Teil auf kommunalem Boden und wurden von der Stadt Rostock bislang geduldet – weil es „immer so war“, oder weil sie dem Seebad ihr typisches Flair gaben.

 

Nun, in Zeiten klammer Kassen, sieht die Hansestadt Rostock das Problem anders, zumal es jetzt eine Verordnung aus dem Jahre 2009 gibt, nachdem sie für die Verandagrundstücke „kassieren“ darf. Die von der Stadt geforderten Pacht- oder Kaufsummen sind beträchtlich, zumal die Beträge bis zu acht Jahre rückwirkend gefordert werden. Das treibt wiederum die Hauseigentümer auf die Barrikaden. Die Richtwerte für eine Bewertung der Verandagrundstücke sind total unklar. Eine Bürgerinitiative will der Stadt ein Gegenangebot unterbreiten. Ob sich Rostock darauf einlässt, ist zurzeit fraglich.


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Gutes Frischfischangebot direkt von der Kaikante

An den Wochenenden verkaufen sich auf dem Warnemünder Fischmarkt Mittelmole die Frischfische am schnellsten. Dann kommen nämlich die Tagestouristen mit dem Sonderzug aus Berlin und unzählige vollbesetzte Reisebusse aus dem Umland.

 

Viele Tagesbesucher kommen bereits mit dem „Heimatauftrag“ nach Warnemünde, frischen Fisch mit nach Hause zu bringen. Zurzeit werden Dorsche, Heringe und Flundern in ausgezeichneter Qualität gefangen und zum Verkauf angeboten.

 

Ende dieses Monats finden auf der Mittelmole und in vielen Gaststätten die Warnemünder Heringstage statt.


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Großreinemachen muss rasch erfolgen

Der „Schnee von gestern“ ist auf den Warnemündes Straßen so gut, wie weg – jedenfalls der größte Teil. An den Straßenrändern befinden sich trotz des Tauwetters mit Regen noch kleine schmutzige Schnee- und Eisreste. Zu Tage tritt jetzt der Dreck, der über zwei Monate nicht beseitigt werden konnte. Die Kehrmaschinen hatten einfach keine Chance.

 

Jetzt geht das Großreinemachen los. Teilweise befanden sich unter den Schneemassen noch die Überreste der Silvesterparty. Viele Hauseigentümer aber sind bereits daran gegangen, ihren Straßenabschnitt selbst zu reinigen. Kompliziert und teuer wird es, die unzähligen Straßenschäden auszubessern. Salz und Streukies haben sichtbare Spuren hinterlassen. Autofahrer sollten die 30 km/h Begrenzung im Stadtgebiet unbedingt einhalten.


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Warnemünde Verein mit neuer Spitze

Beim Warnemünde Verein e.V. hat es einen Führungswechsel gegeben. Brigitte Nielsen, die viele Jahre den Verein leitete, gab ihr Vorstandsamt ab, wird aber dem Verein weiterhin mit aller Kraft und Erfahrung zur Seite stehen.

 

Nachfolgerin ist die Ur-Warnemünderin Astrid Voß. Sie entstammt einer alten Warnemünder Familie, der Spedition Hermann Klinkmann, und sie kennt alle „Macken“ der Warnemünder von Kind an. In die Historie hat sie sich längst eingearbeitet. Auch ihr Mann engagiert sich seit langem für die Interessen des Seebades. Der Rechtsanwalt mit Ambitionen für die Drehorgelbranche unterstützt – man könnte fast sagen: als Team – seine Frau in der neuen Funktion als Vorsitzende des Warnemünde Vereins e.V.


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Nun stehen die Port Partys 2010 fest

Mit 113 Anläufen steht die internationale Kreuzfahrt in Warnemünde auf festen Füßen. Da fragten natürlich unzählige Urlaubsinteressierte, wann die beliebten Port Partys am Warnemünder Passagierhafen stattfinden. Die Hafen- und Entwicklungsgesellschaft Rostock hat keine Mühen gescheut, potente Sponsoren für die Veranstaltungen zu finden.

 

In diesem Jahr stehen insgesamt fünf Port Partys auf dem Programm. Sie finden jeweils in den fünf Hochsaison-Monaten Mai bis September statt. Auftakt ist am 5. Mai die Port Party „Willkommen AIDAblu zu Hause“. Das neueste Kind der Rostocker AIDA Cruises Reederei beginnt ihr Baltisches Seereiseprogramm am 5. Mai in Warnemünde. Am 7. Juni geht die 2. Port Party über die Bühne der „Pier 7“. An diesem Tag kommt es zu einem Vierfachanlauf in Warnemünde, darunter befindet sich auch der Luxusgroßsegler „SeaCloud II“.

 

Am 15. Juni steuert das größte Schiff der Saison, die „Celebrity Eclipse“ mit ihren 315 m Länge den Hafen an. Die dritte Port Party erfolgt am Ende der 73. Warnemünder Woche am 10. Juli. Auch an diesem Tag steuern vier Kreuzliner das Seebad an. Am 18. August erfolgt dann die 4. Port Party mit zwei Kreuzlinern, die zusammen 578 m(!) messen und damit die gesamte Pier ausfüllen. Die letzte Party mit zwei Kreuzlinern ist für den 11. September vorgesehen.


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Ostern längst in Sichtweite

Es ist heute noch nicht vorherzusehen, ob es ein grünes oder weißes Osterfest gibt. In Warnemünde sind die Organisatoren für die Osterfeierlichkeiten auf beides gefasst. Schon jetzt steht fest, dass ein schmucker Osterbaum vor der Vogtei stehen wird. Schmücken werden ihn Warnemünder Mädchen und Jungen.

 

Das Ereignis Ostern wird mit einem großen Feuer am Strand eingeleitet. Es soll hoch auflodern, und nicht nur die Warnemünder Feuerwehr hofft, mit diesem Feuer den Winter endgültig zu vertreiben.

 

Eingeläutet wird der Ostersonnabend durch einen Fackelzug, der von dem Saxo Fun Orchester „Saxn’Anhalt“ angeführt wird. Das Osterfeuer am Strand wird umrahmt von Musik und allerlei Informationen, präsentiert durch den bekannten Moderator Horst Marx. An diesem Ostersonnabend öffnet auch der Leuchtturm erstmals seine Pforten für die Saison 2010.


Foto: Joachim Kloock
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12. März: Mühlenstraßen - Rock

Die Mühlenstraße will die zentrale Achse des Seebades bleiben. Diese Achse führt von der Richard-Wagner-Straße über den Kirchenplatz, die Kirchenstraße zum Stromboulevard. Diesem Ziel dienten in der letzten Zeit auch die zahlreichen Aktionen der Gewerbetreibenden in der Mühlenstraße. Ein Beispiel war bereits die Lichterkette zum Weihnachtsmarkt.

 

Nun gibt es eine neue Aktion. Am 12. März findet der so genannte „Mühlenstraßen Rock“ statt. Live Bands laden in zahlreichen Kneipen und Gaststätten zu gemütlichen und auch anregenden Stunden ein. Von Jazz bis Shanty ist alles zu hören. Die so genannten Piraten- und Fischerlieder sind Songs, die fast schon vergessen sind. Zum ersten Mal ist auch die Wein-Bar an der Ecke zur Dänischen Straße dabei. Es dürfte an diesem 12. März in der abendlichen Mühlenstraße recht interessant werden.


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AIDA 2011: Weiterer Kussmund

Es vergeht kein Jahr, in dem die Rostocker AIDA Reederei nicht einen neuen Kreuzliner in Dienst stellt. Ist es in diesem Jahr die in Hamburg getaufte „AIDAblu“, so steht bereits heute schon wieder fest, dass es im Jahr 2011 ein weiteres Schwesterschiff geben wird. Dieses neue Schiff erhält den Namen „AIDAsol“. Auch dieser Liner wird auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut und ist bereits jetzt in seinen Konturen erkennbar.

 

Es ist das 8. Schiff der AIDA-Armada, das ab 2011 die Weltmeere kreuzen wird. Der Kreuzliner wird im April 2011 in Kiel getauft. Die Kosten für das Schiff belaufen sich etwa auf 352 Millionen Euro. Von Mai bis September startet die „AIDAsol“ von Warnemünde aus zu Ostseerundfahrten. Auch eine neunte „AIDA“ wird es geben, und zwar 2012. Den Namen dieses Liners gab die Reederei bisher noch nicht bekannt.


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Sanierung Mühlenstraße

Nun soll es mit der Mühlenstraßen-Neugestaltung wirklich ernst werden. Bereits im Herbst wird es losgehen. Zwar ist den Stadtarchitekten klar, wie einmal die Zukunft der Mühlenstraße aussehen könnte, doch was mit den 70, rund 100 Jahre alten Linden, die in der Regel zweijährig kunstvoll geschnitten wurden, geschehen soll – darüber gibt es unterschiedliche Ansichten zwischen Einwohnern und Amt für Stadtgrün.

 

Einerseits geben die Linden der Straße einen unverwechselbaren Charakter und andererseits haben sie ein Alter erreicht, das sie sehr empfindsam gegen alle Umweltschäden macht. Unter einer Sanierung würden ihre Wurzeln mit Sicherheit leiden. Sollten sie der Kettensäge zum Opfer fallen, befürchten die Warnemünder, dass nicht so schnell wieder eine Neupflanzung von Bäumen erfolgt. Es gibt jedoch ein gutes Beispiel in Warnemünde: Die Ostseite der Fritz-Reuter-Straße. Hier wurden vor einigen Jahren die alten Linden bei der Neugestaltung der Straßenseite gefällt und neue Bäume angepflanzt. Diese gedeihen vorzüglich und geben der Straße ein modernes Gesicht.


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Auto im Café Röntgen

Einen etwas kuriosen Autounfall gab es in der vergangenen Woche in der Seestraße, Ecke Luisenstraße. Ein Opel Vectra fuhr aus einer Parklücke an der Seestraße schnurstracks in die Glastür des Café Röntgen. Schuld an diesem Unfall war Schnee und das Glatteis auf der Parkfläche. Ein Helfer hatte versucht den Wagen anzuschieben. Das gelang zwar, aber dann war das Eis doch glatter, und das Auto „schoss“ in die Glastür des Cafés.

 

Zum Glück saßen hier in diesem Moment keine Gäste. Der Schrecken nach diesem Crash war der Kellnerin und einigen Besuchern deutlich anzusehen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.


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Wasservögel – noch Vogelzoo an der Warnowmündung

Allerhand Wasservögel hatten in den letzten beiden Monaten Zuflucht an der nicht vereisten Warnowmündung gefunden. Blässhühner, die so genannten Zappen, Schwäne, Kormorane, Wildenten und Eiderenten gesellten sich zu den nimmersatten Möwen.

 

Trotzdem war die Anzahl der Besuchervögel nicht so groß, wie in vergangenen strengen Wintern in Warnemünde. Die Wasservögel brauchten sich ihr Futter auch nicht ständig suchen. Viele Urlauber und Tagesbesucher fütterten die Tiere.


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Was ich noch sagen wollte...

... die Nächte werden kürzer, und sie werden am Ende dieses Monats noch kürzer. Dann nämlich beginnt die Sommerzeit. Gleich danach, eine Woche später, ist bereits Ostern. Ob mit der Sommerzeit auch gleich der Sommer Einzug hält, bezweifle ich nach diesem Winter. Aber man hat auch schon Pferde brechen sehen. Trotz des Klimawandels. Der Sommer sollte eigentlich zügig kommen. Braucht er aber gar nicht. Ein schöner sonniger Frühling lässt uns schnell die Herzen höher schlagen. Der Blutdruck steigt, der Vermehrungswille weckt ungeahnte Kräfte. Das ist bei den Vögeln genauso, wie bei den Menschen. Wir werden den Erfolg bei den Vögeln im Sommer sehen, bei den Menschen jedoch erst Ende des Jahres 2010.

 

Vorher begann der Kampf mit dem Schmelzwasser des Winters 2010. Ein Glück, die Ostsee nimmt es ohne Überschwemmungen auf. Schon in der vergangenen Woche konnte ich einige „Sandbänke“ am Strand erkennen und ich dachte daran, dass in knapp 3 Monaten hier schon wieder gering bekleidete Urlauber liegen. Der letzte Regen vernichtete ziemlich schnell den Schnee. Eigentlich schade, der Strand sah so schön weiß und sauber aus. Aber wer legt sich schon in den noch so weißen Schnee? Dagegen beginnt jetzt die wirkliche Schlacht in den Textilshops und Boutiquen beim Winterschlussverkauf. Man liest nur noch billiger, billiger und ... na ja, „umsonst“ noch nicht.

 

Dänisches Speiseeis in Waffeltüten gibt es wieder am Alten Strom und es wurde sogar danach angestanden. Es riecht halt mächtig nach Frühling. Allerdings finde ich, man sollte den Glühweinausschank noch nicht zu früh einstellen. Saisoneröffnung ist erst am 1. Mai. Zuvor vertreiben wir mit einem Osterfeuer am Warnemünder Strand den Winter. Ist er dann weg, dann beginnt vielleicht schon wieder das Stöhnen. Wird es zu heiß? Wärmer anziehen kann man sich, mit dem Ausziehen ist es erheblich schwieriger. Wer will schon einen Banker in einer Badehose am Bankschalter stehen sehen? Gut, eine Bankerin im Bikini wäre schon neckischer. Aber dann würden die Männer die Geldautomaten meiden, und sich nur noch in den Bankzentralen Bargeld auszahlen lassen. Aber soweit wird die Hitzefreiheit auch im kommenden Sommer nicht gehen. Ich denke einmal, es wird in der Politik heißer zugehen, als beim Wetter am Warnemünder Badestrand.

 

Das meint heute zum Märzbeginn Ihr Warnemünder Gerhard Martens


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