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Braucht Warnemünde einen Turm auf der Mittelmole?

Diese Frage stellen sich inzwischen viele Warnemünder. Leider wurden aber die Kritiker bislang nicht erhört. Und dabei ist die Angst vor nie wieder gut zu machenden städtebaulichen Sünden durchaus berechtigt. Schließlich und endlich gibt es ja auch noch den Warnemünder Leuchtturm. Gilt der eigentlich nicht als Landmarke?

Dessen ungeachtet tagten Anfang der letzten Woche die 22 Mitglieder des Forums Mittelmole um die Zukunft des prestigeträchtigen Geländes zu besprechen. Ein höchstbrisantes Thema war die so genannte „Landmarke“. Bereits im Vorfeld wurde das Architekturbüro BLK2 als Sieger des städtebaulichen Wettbewerbes mit einer Untersuchung zur Standortfrage und Dimensionierung eines solchen Bauwerks beauftragt.

Das Ergebnis barg zunächst reichlich Diskussionsstoff. Schließlich haben sich die Teilnehmer des Forums jedoch einstimmig für einen Standort des Hochbauwerks im Bereich der Bahnhofsachse an der Ostseite der Mittelmole ausgesprochen. „Die Einordnung hier in einem städtebaulichen Ensemble mit neuem Kreuzfahrtterminal und weiteren korrespondierenden Gebäuden im Bereich des Fähranlegers Hohe Düne kann wesentlich besser erfolgen als an der Nordostspitze der Mittelmole“, hieß es aus der Rostocker Stadtverwaltung. Zur Dimensionierung der Landmarke gab es mehrheitlich die Empfehlung, ein Gebäude „mindestens in der Höhe des jetzigen Gebäudes des Hotels Neptun“ zuzulassen. Das NEPTUN ist 64 Meter hoch. Heißt das, dass der geplante Turm womöglich an der 100-Meter-Marke kratzt? Unvorstellbar für den kleinen Ort.

Ein weiteres wichtiges Thema wurde durch das Forum erörtert. Es ging um die zu erwartende Lärmbelästigung für künftige Bewohner des Mittelmolen-Areals. Für beide künftigen Wohnstandorte, also für den Bereich nordwestlich des Bahnhofs und auch für den Standort südlich der Bahnlinie am Südende des Alten Stroms, wurden Lärmbelastungen aus dem Umfeld festgestellt. Als Ursachen wurden gewerbliche Lärmquellen, die Kreuzschifffahrt und der Schienenverkehr ausgemacht. Auch mit diesem Thema muss man sich also künftig noch eingehender befassen.

Das Forum Mittelmole sprach sich außerdem einstimmig für eine gesunde Energiebilanz auf der Mittelmole aus. Derzeit kann jedoch noch nicht festgelegt werden, welchen Energiestandards die neuen Gebäude entsprechen sollen und welche zukunftsweisende Energieversorgung hier zum Tragen kommt.

Als vorerst letzte Sitzung des Forums Mittelmole wird ein Termin noch vor dem Winter angestrebt, auf der der so genannte Funktionsplan vorgestellt wird, der die Grundlage für die im kommenden Jahr beginnende Diskussion in der Öffentlichkeit und für den anschließenden Bebauungsplan bildet.


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Das wussten wir schon lange: Warnemünde ist beliebtester Badeort Deutschlands

Kürzlich kürte das beliebte Onlineportal www.holidaycheck.de die Ostseebäder Warnemünde und Binz als beliebteste Orte für Wellness- und Badeurlaub in ganz Deutschland. Die Warnemünder wussten das natürlich schon lange, freuen sich aber trotzdem über diese Auszeichnung aus berufenem Munde.

In das Resümee flossen die Angaben von etwa 900.000 Urlauberbewertungen der letzten 12 Monate zu Hotels und Unterkünften ein. In diesem Jahr erfolgte die Auszeichnung in den Kategorien Badeurlaub, Wellnessurlaub, Familienurlaub, Städteurlaub und Urlaub für Paare.


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Die Plattenladenwoche, auch am Warnemünder Leuchtturm

Noch bis zum 26. Oktober findet in 100 Geschäften und 70 Städten Deutschlands die „Plattenladenwoche“ statt, so auch im Coaast-Rockkcafé von Andreas Buhse am Warnemünder Leuchtturm – übrigens der einzige echte „Plattenladen“ in ganz Rostock. Hier ist die Musik nicht konsumgesteuertes Begleitprodukt beim Verkauf von Waschmaschinen, Fernsehern oder Staubsaugern, sondern schlicht die Hauptsache. Buhse, der sich eigentlich eher der Rockmusik verschrieben hat, beteiligt sich an dieser Vinyl-Musikwoche, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jazz steht. Natürlich gibt es wie immer auch Konzerte anderer Stilrichtungen.

Der Songwriter Stephan Gwildis hat eigens für die Aktion den Song „Die Läden mit den geilen Scheiben“ geschrieben. Einer der besungenen Läden ist eben das Coaast-Rockcafé Am Leuchtturm 4. „Dort wird es am kommenden Freitag, den 25. Oktober ab 19.30 Uhr, unter dem Titel ‚Rockgenerations‘ ein generationsübergreifendes rockmusikalisches Event der Extraklasse geben“, kündigt der Musikexperte Andreas Buhse an. Dann nämlich spielt der 18jährige Warnemünder Sänger und Gitarrist Leon Zeug eigene Songs und Coverversionen von Xavier Rudd oder Jack Johnson. Gleich im Anschluss ist der bekannte Gitarrist und Sänger Ola Van Sander mit seinem Soloprogramm an der Reihe. „Was kann es für einen Gitarristen Schöneres geben, als an einem verregneten Samstag in einem Schallplattenladen zu steh‘n, dort eine Rory Gallagher-Scheibe aus dem Regal zu ziehen, Retro-Kopfhörer aufzusetzen und sich dann ganz und gar dem guten alten Vinylsound hinzugeben“, bekennt der 50jährige Bad Benny-Frontmann. Durch das Programm führt der beliebte Plattenhändler und DJ. Doc Buhse höchstpersönlich. Sicherlich wird es ihm gelingen, die beiden Gitarristen zu einigen gemeinsamen Interpretationen zu überreden.


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Halloween & Mee(h)r an Treichels Strandoase

Die Freude steht Franziska Ahrens und Matthias Treichel von der Strandoase ins Gesicht geschrieben. Bis vor kurzem sah es noch danach aus, dass das beliebte Halloween-Familienfest ausfallen muss – angekündigt war, dass die Strandsaison in diesem Jahr schon am 15. Oktober enden sollte. Eigentlich unvorstellbar, denn die Ferien in einigen Bundesländern, so auch in Berlin, Thüringen und Sachsen, reichen bis in den November hinein. Die Tourismuszentrale konnte sich erst nach einem Veto des Warnemünder Ortsbeirats für die Verlängerung der Strandsaison entschließen und „Halloween & Mee(h)r“ darf nun stattfinden.

„Wir werden die Veranstaltung nicht ganz so groß aufziehen, wie in den Vorjahren. Dafür reicht die Vorbereitungszeit einfach nicht aus“, bekennt Franziska Ahrens, als „bessere Hälfte“ des Unternehmerpaars. Vom 29. bis 31.10. werden bei Treichel Kürbisse geschnitzt, Kinder geschminkt, Ponys geritten und Stockbrote am Lagerfeuer gegrillt. Neben der Strandoase wird ein 9x9 Meter großes Partyzelt aufgebaut – das ist ausschließlich für die Kürbisschnitzer da. „Wir haben für dieses Jahr 100 Kürbisse geordert, mit der Option auf Nachbestellung“, kündigt Franziska Ahrens an. Im vergangenen Jahr waren es 250 Kürbisse, von den 220 auch tatsächlich verarbeitet wurden. Schnitzmesser sind vorhanden, es dürfen aber auch eigene mitgebracht werden. Kürbisse sind für drei bis fünf Euro das Stück zu haben.  „Die Eltern sind oft ehrgeiziger, als ihre Kinder“, weiß die Unternehmerin aus den Vorjahren. Am 31. Oktober um 17.00 Uhr wird der schönste Kürbis prämiert.

Und was gibt es noch bei „Halloween & Mee(h)r? Am 31. Oktober um 15.00 Uhr wird für die Kleinen ein Puppentheaterstück „Brüderchen und Schwesterchen“ aufgeführt. Am 29. und 30. Oktober lädt DJ Thommy jeweils ab 19.00 Uhr zur Party für die Großen. Außerdem ist in den Abendstunden eine Feuershow geplant. Die Strandoase hat jeweils von 10.00 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ab dem 1. November wird dann auch bei Treichels zusammengepackt und eingemottet, bis es dann im kommenden Frühjahr hoffentlich wieder heißt: „Die Strandsaison ist eröffnet.“


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Ungetrübte Saison in Markgrafenheide

„Die Saison im Heideort ist trotz der vielen Besucher in diesem Jahr ohne größere Probleme verlaufen“, da waren sich Marita Schröder von der Tourismuszentrale, Olaf Schöpke von der Polizeidienststelle Rostock Dierkow und Revierförster Christoph Willert einig. Alle Beteiligten lobten bei der letzten Ortsbeiratssitzung in Markgrafenheide die sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Zu den positiven Neuerungen in dieser Saison zählte zweifellos die Sonderöffnung der Tourismuszentrale im Heidehaus über die Pfingstfeiertage – regulär ist der Infopoint nur vom 1. Juni bis 31. August geöffnet. Auch wurde in 2013 erstmalig der Ticketverkauf für Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet Rostock angeboten. „Dieser wurde jedoch kaum nachgefragt, was mit der Besucherstruktur zu tun haben kann. Vorrangig wurde das Heidehaus von Transit- und Tagestouristen aufgesucht“, erklärt Marita Schröder. Generell würden sich Monika Krug und Ute Brümmer, die beiden Mitarbeiterinnen in der Touristinfo Markgrafenheide, über mehr Zuspruch durch die Hotelgäste freuen.

Die ebenfalls erstmalig in diesem Jahr angebotenen geführten Radtouren in Zusammenarbeit mit dem ADFC Rostock floppten. Ortsamts-Chef Jürgen Dudek verwies hier auf den relativ hohen Preis von 14 Euro pro Person. „Die Stadt Rostock verhandelt mit dem ADFC wegen alternativer Möglichkeiten, denn das Angebot passt in die Heide“, ist sich die Mitarbeiterin der Tourismuszentrale sicher.

Das „Hauptproblem“ des beauftragten Sicherheitsdienstes ABS bestand darin, etwa 95 Hundehaltern klarzumachen, dass ihre Vierbeiner an den Hundestrand in Hohe Düne gehören. Auch der neue Strandvogt David Heller hat seine Bewährungsprobe bestanden. „Er war sehr präsent und hat den Kontakt zu uns gesucht“, bestätigt Christoph Willert. „Trotz der lang anhaltenden Trockenperioden und der damit verbunden Waldbrandstufe 3 haben sich die Heidebesucher sehr ordentlich verhalten“, freut sich der Revierförster.

Olaf Schöpke von der Polizei berichtete über jede Menge Falschparker – fast normal bei dem schönen Sommerwetter und den nur begrenzten Parkplätzen – und insgesamt 42 Anzeigen für den gesamten Bereich Markgrafenheide, Hohe Düne, Hinrichshagen, Wiethagen und Torfbrücke.  Die Anzahl der Eigentumsdelikte ist dabei im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen.


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Heimatmuseum lädt zum nächtlichen Besuch

Wenn am 26. Oktober zahlreiche Einrichtungen in Rostock und Warnemünde wieder zur Langen Nacht der Museen einladen, ist auch das Warnemünder Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31 erneut mit von der Partie. Zum Start um 18.00 Uhr werden die „Nebelhörner" der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Warnemünde eine Kostprobe ihres Könnens geben. „Wir freuen uns darüber, dass wir auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Freunden unseres Heimatmuseums Unterstützung erhalten", sagt Uwe Heimhardt. Wie der Vorsitzende des Museumsvereins betont, öffnet die Warnemünder Einrichtung nun bereits zum achten Mal zur Langen Nacht der Museen ihre Pforten. „Wir wollen mit dieser Aktion unser Museum noch bekannter machen. Und solch ein nächtlicher Besuch ist ja auch etwas ganz besonderes. Da sieht man vieles mit anderen Augen", sagt der Vereinschef.

Mit dabei sein werden übrigens auch einige Klaashahns-Mitglieder, die ab 19.30 Uhr Lieder von der Seefahrt und von Warnemünde zu Gehör bringen, die zum Schunkeln und Mitsummen einladen. Angeboten werden um 20.00 und 22.00 Uhr auch wieder Führungen durch das alte Fischerhaus. Traditionell werden in dieser Nacht auch Handwerker die Möglichkeit haben, ihre Kunst vorzustellen. So wird unter anderem das Klöppeln erklärt, während ein Glasbläser seine Arbeit demonstriert. Ein ehemaliger Fischer macht die Besucher mit interessanten Ausstellungsstücken zum Thema Fischerei bekannt. Ob dabei auch ein bisschen Seemannsgarn gesponnen wird, bleibt abzuwarten.

Alle Besucher, denen es an diesem Herbstabend zu kühl wird, können gegen einen kleinen Obolus einen Glühwein erwerben und sich aufwärmen. Außerdem gilt an diesem Abend: Mit einer Eintrittskarte überall hin! Inklusive einer schönen Schiffs- und Busfahrt bei Nacht. Denn eine bessere Verbindung zwischen Rostock und Warnemünde wie an diesem Abend findet man kaum. Tickets gibt es natürlich ab sofort im Heimatmuseum sowie in den teilnehmenden Einrichtungen, in der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, im Kundencenter RSAG am Hauptbahnhof, Passage „Doberaner Hof", Lütten Klein und Dierkower Kreuz. Der Preis ist gestaffelt: 10 Euro für eine Einzelkarte; 4 Euro für Warnowpassinhaber, Studenten und Schüler; Kinder bis 12 Jahre frei, auch für den Transfer. Die Karten gelten für alle teilnehmenden Museen und Einrichtungen plus Nachtkonzerte inklusive Bus-Shuttle und Schiffsverkehr.

Im Ostseebad freuen sich in dieser Langen Nacht neben dem Heimatmuseum auch der Leuchtturm, die evangelische Kirche, das Edvard-Munch-Haus und das Café Ringelnatz in der Alexandrinenstraße 60 über Besucher. Das Heimatmuseum ist täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.


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Im Strand-Hotel Hübner wird’s wieder gemütlich

Ab dem 26. Oktober lädt das Strand-Hotel Hübner an den Wochenenden zwischen 15.00 und 18.00 Uhr wieder zur gemütlichen „Teezeit“.

Zu den internationalen Teespezialitäten werden auf Etageren die verschiedensten Köstlichkeiten serviert. Die Vielfalt ist beachtlich kein Teetrinker sollte sich das entgehen lassen. Natürlich ist die „Teezeit“ auch als Gutschein zu haben und könnte damit in gut zwei Monaten auf dem Gabentisch liegen.


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Der Strand wird gefegt

Der Winter naht und auch am Warnemünder Ostseestrand gibt es jetzt noch Vieles zu tun. Der Bauhof ist mit schwerer Technik im Einsatz, müssen doch Sandfangzäune aufgestellt, die Rettungstürme winterfest gemacht und die Dünenüberwege zwischen dem Aufgang 14 und 20 auf Hochwasserniveau geschoben werden. Auch das Ausbessern der Papierkörbe ist jetzt fällig. Auf der Strandpromenade ist einmal wöchentlich die Kehrmaschine im Einsatz. Die Sitzbänke dort können noch bis Ende November stehenbleiben. Sonnenhungrige werden also noch ihre Chance bekommen.

Im Auftrag des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg werden außerdem die Drahtzäune vor den Dünen entfernt und die Rostocker Gehwegreinigung kümmerte sich um die Laubbeseitigung in der Rostocker Straße und in der Parkstraße.

Fotos: Erika Schulz


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Kicker des FC Hansa trainierten am Strand

Am Warnemünder Strand herrschte ruhiges Nebelwetter – perfekte Bedingungen also für die Drittligisten des FC Hansa Rostock Mitte der vergangenen Woche. Chefcoach Andreas Bergmann sorgte kurzerhand für einen Tapetenwechsel und ließ seine Jungs am Meeressaum trainieren. Bergmann ging mit gutem Beispiel voran und schonte sich nicht.

Das waren mit Sicherheit erschwerte Bedingungen für die Rostocker Kicker, denn, und das wissen alle Hobbyläufer, das Laufen im Strandsand ist überaus kräftezehrend. Geholfen hat es erstmal nichts, denn auch das Kellerduell gegen die Stuttgarter Kickers ging mit 0:2 daneben.

Foto: Erika Schulz


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Schwerer Brand in der Gartenstraße

Zu einem folgenschweren Wohnungsbrand im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Warnemünder Gartenstraße kam es vergangene Woche. Dabei erlag eine 80jährige Rentnerin ihren Verletzungen. Der 81jährige Ehemann konnte selbst aus der Wohnung flüchten und wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in eine Klinik eingeliefert.

Nachbarn waren auf den Brand aufmerksam geworden und hatten gegen Mitternacht die Feuerwehr alarmiert. 27 Einsatzkräfte der Feuerwachen I und II und auch die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde waren an dem Einsatz beteiligt. Das Feuer könnte in der Küche ausgebrochen sein. Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Alle anderen im Haus befindlichen Wohnungen und Ferienwohnungen konnten nach sorgfältiger Durchlüftung wieder genutzt werden.


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Müssen die alten Linden in der Trojanstraße fallen?

Empört reagierte Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus kürzlich auf eine Mitteilung von Dr. Stefan Neubauer, Leiter des städtischen Grünamtes: „Das Wurzelwerk der Alleebäume in der Warnemünder Trojanstraße wurde bei den fortwährenden Tiefbauarbeiten so stark geschädigt, dass deren Standsicherheit gefährdet ist. Unter Umständen müssen sie gefällt werden.“ Neubauer und die Bewohner der Trojanstraße hoffen nun, dass die Bäume durch einen Kronenschnitt gerettet werden können. In dieser Sache ist jetzt ein Gutachten fällig.

Aber wer ist schuld an diesem erneuten Desaster zu Ungunsten der Warnemünder Bäume? Mit den Versorgungsträgern Stadtwerke und Eurawasser jedenfalls wurde schon vor längerer Zeit eine Grundsatzerklärung zum Erhalt der Straßenbäume unterzeichnet – darauf verweist der Umweltsenator. Eurawasser saniert seit diesem Herbst den Regen- und Schmutzwassersammler aus den zwanziger Jahren. Gas-, Trinkwasser- und Fernwärmeleitungen müssen in diesem Zuge umverlegt werden. Der gesamte Straßen- und Gehwegbereich in der Trojanstraße ist stark durchwurzelt – eigentlich eine Selbstverständlichkeit bei den alten Bäumen und überhaupt vorhersehbar nach den gemachten Erfahrungen in anderen Warnemünder Straßen. Angeblich war es aber genau das, was die Experten und Sachverständigen im Vorfeld nicht einschätzen konnten.


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Windjammer-Freunde kommen erneut zum Zuge

Die Viermast-Bark Kruzenshtern kommt 2013 noch einmal nach Warnemünde. Der 87 Jahre alte russische Windjammer war schon auf der 23. Hanse Sail im vergangenen August an der Warnowmündung zu Gast und macht hier im Oktober nochmals fest. Das 115 Meter lange Schiff gehört mit der Sedov (Bj. 1921) zu den weltweit größten und ältesten noch segelnden Windjammern.

Erwartet wird die Bark am 24. Oktober ab 11.00 Uhr am Passagierkai in Warnemünde wo sie bis zum 26. Oktober täglich Open-Ship anbietet. Besichtigungen sind möglich am 24.10. von 12.00 bis 21.00 Uhr, am 25.10. von 09.00 bis 21.00 Uhr und am 26.10. von 09.00 bis 18.00 Uhr. Gegen 19.00 Uhr legt das Schiff dann mit Kurs auf seinen Heimathafen Kaliningrad wieder ab.

Tickets können für 3 Euro an Bord erworben werden. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben kostenfreien Zugang.

Foto: Archiv Hanse Sail Rostock


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Der Kutter "Pasewalk" wird neu beplankt

Der Kutterverein Jugend zur See ist Eigner des Kutters Pasewalk, dessen angestammter Liegeplatz sich im Alten Strom, unterhalb des Hauses "Atlantic" befindet. Wie alle anderen Kutter der "Roten Flotte" wird auch die Pasewalk liebevoll und aufwendig gehegt und gepflegt. Aktuell wurden durch Bootsbauer der Bootswerft Rammin etliche Planken an Deck ausgewechselt. Die neuen Bretter entstammen der sibirischen Lärche, einem sehr harzreichen und gut zu verarbeitenden Holz.


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Erster Warnemünder Stolperstein übergeben

Insgesamt 37 Stolpersteine gibt es in der Hansestadt Rostock und einer davon wurde kürzlich in Warnemünde enthüllt. Die kleinen Gedenksteine erinnern an die während des Nationalsozialismus ums Leben gekommenen jüdischen Mitbürger. Eingelassen werden die Tafeln immer vor dem Haus, in dem sie zuletzt gelebt oder gewirkt haben. Der Warnemünder Stolperstein befindet sich auf dem Gehweg vor der Alten Bahnhofstraße 2, Ecke Schwarzer Weg – dort wohnte einst Wolfgang Feist mit seiner Familie. Der kaufmännische Angestellte wurde am 29. Dezember 1901 in Berlin geboren und starb am 14. August 1942 im Konzentrationslager Auschwitz. 

Dem Lions-Club Warnemünde ist es zu verdanken, dass Wolfgang Feist im Ostseebad gedacht wird. Fünf Jahre dauerte es  von der Idee des Fördervereins Max-Samuel-Haus bis zur Realisierung des Stolpersteins, finanziert durch die Warnemünder Lions. Professor Pau als Präsident bekannte während der feierlichen Übergabe: „Wir als Lions helfen gern, die Erinnerungen wachzuhalten und sehen es als eine Ehre an, Wolfgang Feist zurück nach Warnemünde zu bringen.“


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Lesung über das Verliebtsein und die Liebe

Am Mittwoch, den 30. Oktober um 20.00 Uhr wird im Café Ringelnatz in Warnemünde der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann vorgestellt.

Eine gewisse Sensation war es schon, als in diesem Frühjahr bei einem kleinen Verlag der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und ihrem zweitem Ehemann Siegfried Pitschmann erschien. Denn selten las man von zwei Schriftstellern intimeres über ihr Verliebtsein, ihre große Liebe zueinander, über Schatten und Zweifel und über den Abschied und dies alles vor dem Hintergrund der kulturellen Kämpfe in der DDR.

Die Schauspielerin Lydia Wilke und der Warnemünder Schauspieler Burkhard Kurt lesen aus einem Briefwechsel, der berührt und ergreift.

Karten für 8 Euro pro Person können im Café Ringelnatz (Tel.03 81 / 20 74 64 07) oder in der Buchhandlung Möwe (Tel. 03 81 / 857 85 63) vorbestellt oder erworben werden.


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Legendärer Lotsenkommandeur sorgt für Besucherrekord

Annett Bendfeldt war völlig überrascht, als sie vor wenigen Tagen im Heimatmuseum mit einem Blumenstrauß willkommen geheißen wurde. Grund für diese besonders herzliche Begrüßung im ehemaligen Fischerhaus in der Alexandrinenstraße 31 war die Tatsache, dass die 51jährige die 11 111. Besucherin des Jahres 2013 ist. „Mein Mann Hans-Jürgen und ich lieben Warnemünde. Seit 1990 kommen wir immer wieder ins Rostocker Ostseebad. Und mehrfach haben wir  uns bereits im Museum umgeschaut“, sagt die Besucherin aus Großhansdorf bei Hamburg. „Hier ist alles so individuell. Heimatgeschichte kann man hier wirklich spürbar nachvollziehen“, lobt Annett Bendfeldt.

Zufrieden mit der Besucherzahl zeigt sich Gernot Schumann, Mitglied im Vorstand des Museumsvereins. „Als wir das Heimatmuseum im Oktober vor neun Jahren als Betreiber in unsere Hände genommen haben, waren 10 000 Gäste pro Jahr unser erklärtes Ziel. Ende Dezember 2011 konnten wir den 12 000.  begrüßen. Und in diesem Jahr sieht es ganz danach aus, als ob wir diese magische Zahl noch überbieten werden“, hofft Gernot Schumann.

Einen Grund für das rege Interesse sieht er auch in der erst im Sommer eröffneten Sonderausstellung zum 100. Todestag des berühmten Warnemünder Lotsenkommandeurs Stephan Jantzen, der mit seinen Männern viele  Menschen aus Seenot gerettet hat. „Schifffahrt und Seenotrettung, das bewegt viele Warnemünder nach wie vor“, weiß die für den Einlass Verantwortliche Karin Krull aus zahlreichen Gesprächen mit Besuchern. Unter ihnen waren in den vergangenen Wochen besonders viele Kinder, die mit ihren Betreuern gekommen waren. Mitglieder und Freunde des Museumsvereins haben die Mädchen und Jungen ganz individuell durch die Ausstellung geführt, sie mit Stephan Jantzen und seinen Heldentaten vertraut gemacht.

Foto: Museumsverein


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InfoTag an der beruflichen Schule "ecolea"

Welcher Beruf passt am besten zu meinen Interessen? Wie sehen die Berufschancen aus? Wo finde ich die richtige Ausbildungseinrichtung? Diese und mehr Fragen stellen sich die jungen Schulabgänger. Viele haben noch kein genaues Bild von ihrer Zukunft, diese Erfahrung machen zumindest die Dozenten der ecolea jedes Jahr zum Ausbildungsbeginn an der Berufsfachschule. „Einige Schüler kommen mit ungenauen Vorstellungen oder falschen Erwartungen“, sagt Michael Erdmann, Schulleiter der Berufsfachschule in Warnemünde und ergänzt: „Wir empfehlen deshalb allen Bewerbern, sich rechtzeitig zu informieren und beraten zu lassen. Die Schüler sollten jede Gelegenheit nutzen, um sich einen Einblick in die theoretische und praktische Ausbildung zu verschaffen. Denn nichts schützt besser vor Enttäuschung als der Einblick in die Praxis.“

Eine gute Orientierungsmöglichkeit bieten die regelmäßigen InfoTage der ecolea. Am Samstag, den 26. Oktober ist es wieder so weit. Von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr öffnet die ecolea | Private Berufliche Schule in der Warnemünder Parkstraße 52 ihre Türen für interessierte Besucher. Schüler und deren Eltern haben die Möglichkeit, die Theorie- und Praxisräume zu besichtigen, Fragen zu den Ausbildungen zu stellen, sich mit Dozenten und Schülern auszutauschen und natürlich auch ihre Bewerbungen einzureichen.

Die ecolea | Private Berufliche Schule ist mit etwa 800 Berufsschülern an drei Standorten eine der größten beruflichen Schulen in M-V. Junge Menschen können hier Ausbildungen in zehn verschiedenen Sozial- oder Gesundheitsberufen absolvieren. Zur Auswahl stehen die Ausbildung zum Physio- oder Ergotherapeuten, zum Diätassistenten, Kosmetiker, Masseur/ med. Bademeister, Sozialassistenten, Erzieher, Rettungsassistenten, Altenpfleger und zum Kranken- und Altenpflegehelfer.

Mehr Infos unter www.ecolea.de oder unter der kostenfreien InfoHotline 08 00 | 593 77 77.

Foto: ecolea


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