In den vergangen Jahren wurde es ruhig um den Warnemünder Kurhausgarten. Der letzte Versuch, mit dem Warnemünder Sommer 2009 eine Veranstaltungsreihe zu etablieren, scheiterte kläglich – für den Berliner Veranstalter seinerzeit ein finanzielles Desaster. Die während der Saison am Sonntagnachmittag stattfindenden Kurkonzerte erfreuen sich zwar größter Beliebtheit, sprechen jedoch nicht alle Altersgruppen an.
Mit einem Konzert der Edelrocker KARAT am Pfingstsonnabend soll der Open-Air-Bühne endlich wieder neues Leben eingehaucht werden. Unvergessene Hits wie Über sieben Brücken, Albatros, Schwanenkönig oder Der blaue Planet werden genauso zu hören sein, wie Neues aus dem aktuellen Album Weitergeh’n. Alle neuen Songs wurden übrigens durch Martin Becker und Claudius Dreilich – Sohn des 2004 verstorbenen Herbert Dreilich – komponiert. KARAT beweist damit nach 38 Jahren Bandgeschichte, dass sie noch immer auf der Höhe der Zeit sind, ohne ihren unverwechselbaren Stil zu verleugnen.
Veranstalter Goliath Show & Promotion und die Kurhaus-Betreiber sind schon jetzt vom Erfolg des Gigs überzeugt und denken bereits über weitere Events dieser Art in 2014 nach. Problematisch ist in Warnemünde nach wie vor, eine Genehmigung für derlei „geräuschvolle“ Open-Air-Konzerte zu bekommen. Ab 22.00 Uhr ist Schluss, damit Erholungssuchende und Einheimische nicht in ihrer Nachtruhe gestört werden.
Restkarten für das Karat-Konzert sind an den bekannten Vorverkaufskassen, im Internet unter www.goliath-show.de und unter der Tickethotline 0381 609350 oder im Kurhaus Warnemünde erhältlich. Die VIP-Tickets auf der Gartenterrasse sind bereits ausverkauft.
Foto: Veranstalter
Präsentiert durch das Juwelierhaus Grabbe lockte der Hublot Beach Polo Ostseecup am vergangenen Wochenende in dritter Auflage erneut zum rassigen Pferdesport an den Warnemünder Strand. Zugeschaut werden konnte auch in diesem Jahr kostenfrei, nur wer es etwas luxuriöser wollte, musste für den Eintritt ins VIP-Zelt zahlen – bei Champus und Schnittchen ließ sich das Ringen um den heißbegehrten Pokal natürlich exzellent verfolgen.
Den Zuschauern wurde auch in diesem Jahr wieder so einiges geboten: Vier internationale Teams und 40 argentinische Polopferde kämpften von Freitag bis Sonntag um den „Pott“. Sachkundig moderiert durch den 21fachen Deutschen Polo-Meister, Alexander Schwarz, gab es außerdem jede Menge Informationen rund um den Polosport im Allgemeinen und im Besonderen am Warnemünder Strand. Schwarz war selbstverständlich auch selber mit von der Partie und saß für das Juwelierhaus Grabbe-Team im Sattel.
Der 1. Platz ging in diesem Jahr an das Team Kühne/Warnemünder Hof/Moët Champagner. Zweiter wurde das Juwelierhaus Grabbe, gefolgt von Hublot/Ferrari Lumani Krüger und Elotron/EP Meißner.
Beach-Polo ist eine noch relativ junge Sportart, die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Deutschland gekommen ist. Der schnellste Mannschaftssport der Welt besteht dabei aus wenigstens vier und höchstens acht Spielabschnitten mit einer Länge von fünf bis fünfeinhalb Minuten, auch Chukka genannt. Unter Hauptaugenmerk stehen immer die Pferde – ermüdet wirkende Tiere werden umgehend ausgetauscht und geschont. Auch beim dritten Hublot Beach Polo Ostseecup gab es keine Verletzungen – weder bei den Reitern noch Pferden.
Die Warnemünder Kirchenstraße führt von der Bahnhofsbrücke direkt zum Kirchenplatz und fast alle Besucher des Ostseebades gehen hier im Laufe ihres Aufenthaltes einmal entlang. Zu den „landseitigen“ Passanten kommen momentan noch die vielen tausenden Kreuzfahrtpassagiere. Gegenwärtig stellt sich die Begehbarkeit der beliebten und wichtigen Meile jedoch schwierig dar, wird doch seit Monaten an der Straße gebaut. Nur ein schmaler Gehstreifen führt an der schweren Bautechnik vorbei – Staus und Unwillen sind vorprogrammiert.
Das Rostocker Tiefbauamt verspricht nun baldige Entspannung. Bereits Anfang Juni sollen die Fußgänger und Radfahrer wieder die volle Fahrbahnbreite nutzen können. Zwar werden die Bauarbeiten noch bis in den Herbst hinein andauern, aber eine provisorische Fahrbahnbefestigung ist bis dahin fest eingeplant. Wie die Kirchenstraße nach Abschluss der Bauarbeiten einmal aussehen wird, kann man schon jetzt auf dem Westabschnitt bestaunen – hier liegt bereits das neue Straßenpflaster und es sieht toll aus.
Längst ist die Pfingstfete im Ferienpark Markgrafenheide Kult. Seit über 15 Jahren lockt sie mit einem vielseitigen Unterhaltungsprogramm und bekannten Schlagergrößen, wie Mary Roos, Olaf Henning, den Gebrüdern Blattschuss u.v.a.m. Tausende Besucher und Stammgäste der beliebten Baltic-Freizeit-Campinganlage an die Ostsee. Auch in diesem Jahr haben die Macher wieder ein attraktives Wochenendangebot für die ganze Familie zusammengestellt.
Veranstaltungshöhepunkt der diesjährigen Pfingstfete ist Schlagerstar Michael Wendler. Der Sänger versteht es, wie kaum ein anderer, die Menge auf die Tanzfläche zu bringen und tolle Stimmung zu verbreiten. Mit Hits wie „Sie liebt den DJ“ und „Nina“ wird der Samstagabend zu einem Festival der guten Laune. Rund um die Wochenendparty gibt es ein Unterhaltungsprogramm mit toller Musik, kulinarischen Leckerbissen und herrlich frischen Cocktails.
Die jüngsten Besucher werden von dem breiten Kinderanimationsangebot begeistert sein und von einem Abenteuer in das Nächste spazieren. Um das Pfingstwochenende gebührend zu verabschieden, gibt es wie jedes Jahr, am Sonntagabend ein Höhenfeuerwerk mit Musik. Am 18.05.13 und 19.05.13 herrscht also kunterbuntes Treiben auf dem Campingplatz Markgrafenheide.
Wie die Weiße Flotte mitteilt, fährt die Stromfähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne ab dem Pfingstwochenende wieder „zweispurig“. Bis Mitte September werden tagsüber zwei Fähren im 10-Minuten-Takt pendeln.
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Lang, viel zu lange, mussten die Warnemünder auf die Beseitigung einer der letzten Ruinen in exponierter Lage des Ostseebades warten – jetzt ist es endlich soweit: Das lange mittels bedruckter Plane verhüllte Haus Am Leuchtturm Nr. 5 wird entkernt.
Wie das Gebäude nach den anstehenden Bauarbeiten aussehen und genutzt werden soll, dazu macht der Bremer Investor zunächst noch keine Angaben. Warnemünde zeigt sich diesbezüglich auch weiterhin geduldig.
„Der April, der weiß nicht, was er will“, so erklärt der Volksmund den eher launischen Frühjahrsmonat. Auch in diesem Jahr bewahrheitete sich die Tendenz „von jedem etwas“. Angefangen mit Schneeresten und Tageshöchsttemperaturen im Minusbereich, konnte sich der April zur Monatsmitte auf um die 20 Grad steigern – das war schon fast sommerlich.
Betrachtet man den gesamten Monat, gab es, wie schon in den Vorjahren, überdurchschnittlich viel Sonne und weniger Niederschlag. Mit 216 Sonnenstunden behielt der April den Trend zu relativ trockenen und sonnenreichen Frühjahrsmonaten bei, auch wenn sich die Vegetation wegen des gefühlt unendlichen Winters noch bedeckt zeigte. Bleibt zu hoffen, dass sich das freundliche Wetter auch in den kommenden Monaten fortsetzt – die wagen Prognosen für das bevorstehende Pfingstfest lassen zumindest hoffen.
Am bevorstehenden Pfingstwochenende stehen am Warnemünder Hauptstrand unterhalb des Leuchtturms mit dem 31. An-Bagger-Cup – als Mixed Turnier – und 31. MUMien-Cup – als Senioren-Turnier – wieder Beachvolleyball-Fun-Turniere auf dem Programm.
Das Mixed-Turnier ist mit 144 Teams bereits seit März ausgebucht und es gibt bereits eine Nachrücker-Liste. Für den MUMien-Cup – Frauen ab 32 und Männer ab 36 Jahren – werden laut Organisator Steffen Bock noch Meldungen angenommen. Der Anpfiff erfolgt am Sonnabendmorgen um 9.00 Uhr.
Am 25. und 26. Mai startet an gleicher Stelle mit dem INCHEZ-Cup das erste Beachvolleyball-Ranglistenturnier.
Unter dem Motto „Feuer und Flamme“ laden die Kirchengemeinden der Propstei Rostock-Nord am Pfingstmontag ab 11.00 Uhr in den Warnemünder Kurhausgarten zum gemeinsamen Freiluft-Pfingstgottesdienst. Mitwirkende sind Bläserchor, Kinderchor u.a. mehr aus den beteiligten Kirchengemeinden.
Foto: C. und G. Bollmann
Nachdem SPILL-Musiker und Hobbymaler Olaf Hobrlant kürzlich die ersten beiden Blindfenster der Leuchtturm-Bodenstation mit seinen Schiffsmotiven – eines davon thematisiert die Seenotrettung – verzierte, war nun die Wahl-Warnemünderin und Galeristin Anke Tölle an der Reihe. Im Auftrag des hiesigen Leuchtturmvereins kreierte sie ein Fischmotiv, welches mittig platziert ist.
Im linken noch freien Fenster wird in Kürze ein Informationskasten mit aktuellen Veranstaltungshighlights – interessant für Urlauber und Einheimische – aufgehängt. Der Schaukasten wird durch den Leuchtturmverein finanziert und die Rostocker Tischlerei Bernitt produziert.
Am Freitag, den 24. Mai ab 19.00 Uhr, heißt es im Ringelnatz Warnemünde in der Alexandrinenstraße 60 „Spargel & Wein“. Norbert Ripka kredenzt ein 5-Gang-Menü zum beliebten Edelgemüse.
Frank Schollenberger, ein Rostocker Weinspezialist, empfiehlt dazu korrespondierende Weine. Reservierungen werden unter der Rufnummer 0381/ 20 74 64 07 entgegen genommen. Der Eintritt kostet 55,55 EUR pro Person.