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Zuschauen erwünscht: Historische Bootswerft im IGA-Park informiert über Twei-Smaker-Nachbau

Im Oktober stellten die Bootsbauer die Mallspanten für den Rumpf der Jolle auf. Sie dienen der Formgebung eines Bootes und werden aus der fertigen Rumpfschale anschließend wieder entfernt.Im Oktober stellten die Bootsbauer die Mallspanten für den Rumpf der Jolle auf. Sie dienen der Formgebung eines Bootes und werden aus der fertigen Rumpfschale anschließend wieder entfernt.05. Dezember 2017

Die Warnemünder Volljollen, auch Twei-Smaker genannt, waren im 19. Jahrhundert die typischen Segelschiffe der Küstenfischerei. Motorisierte Kutter lösten sie später ab. Noch bis in die 1930er Jahre segelte die Warnemünder Twei-Smaker-Flotte aber bei der Warnemünder Woche ihre Rennen aus. Bis heute konnte kein noch so schlecht erhaltenes Exemplar dieses Warnemünde-typischen Bootstyps erhalten werden.

Eine Gruppe von Bootsbauern und Segelfreunden lässt die Twei-Smaker-Jolle in der historischen Bootswerft im Rostocker IGA-Park  jetzt neu entstehen. Wie weit sie bisher gekommen sind, davon kann sich jeder gern selbst ein Bild machen. Am Sonnabend, 9. Dezember, lädt der Förderkreis des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums von 14.00 bis 16.00 Uhr zu einem Informationsnachmittag in die Bootswerft ein. Die Bootsbauer bieten nicht nur viele interessante Gespräche an, sondern auch eine Tasse Glühwein.

Das Projekt wird gefördert von der WG Schiffahrt/Hafen, der Hansestadt Rostock, der OSPA-Stiftung, dem Unternehmen Satori & Berger sowie den Leuchtturmmännern Warnemünde. Weitere Förderer werden noch gesucht. Auch Helfer für den Bootsbau sind herzlich willkommen. Das gesamte Bootsbauunternehmen ist ein Projekt des Förderkreises für das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock e.V.

Foto: Bootsbau im IGA-Park, Foto: Schifffahrtsmuseum Rostock



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